21
Dezember
2021
|
16:00
Europe/Amsterdam

Vom Innehalten

A. Lange & Söhne unterstützt die Sonderausstellung der Staatlichen Kunst-sammlungen Dresden zu Johannes Vermeer und verlängert die Partnerschaft mit dem einzigartigen Museumsverband.

Vermeers „Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster“ ist eines der berühmtesten Werke der niederländischen Malerei des Goldenen Zeitalters. Nach mehrjähriger Restaurierung ist das Werk erstmals wieder Teil einer Ausstellung. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden präsentieren es in der Gemäldegalerie Alte Meister gemeinsam mit neun weiteren Werken des Künstlers und etwa 50 Gemälden der holländischen Genremalerei unter dem Titel „Johannes Vermeer. Vom Innehalten“. A. Lange & Söhne unterstützt nicht nur diese bislang größte Vermeer-Ausstellung in Deutschland, sondern verlängert auch das seit 2006 laufende Sponsoring der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden um fünf Jahre.

Johannes Vermeers „Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster“ befindet sich seit dem Jahr 1742 in der Gemäldegalerie Alte Meister im Dresdner Zwinger. Seit 2017 wurde dieses frühe Hauptwerk Vermeers nach umfangreichen Untersuchungen und nach den Empfehlungen einer internationalen Expertenkommission in Dresden restauriert. Das Gemälde hat nicht nur seine ursprüngliche, überwältigende Farbigkeit zurückerhalten – auch die Darstellung eines Liebesboten (auch Eros oder Amor) an der hinteren Wand konnte freigelegt werden. Das Werk ist noch bis zum 2. Januar 2022 zentraler Bestandteil der Ausstellung „Johannes Vermeer. Vom Innehalten“.

„Das Bild steht am Beginn einer Reihe von Gemälden, in denen einzelne Personen, meist Frauen, bei einer Tätigkeit innehalten, zur Ruhe kommen, sich besinnen“, sagt Stephan Koja, Direktor der Gemäldegalerie Alte Meister. „Vermeer spricht darin Grundfragen unserer Existenz an.“ „Vom Innehalten“ könnte auch als programmatische Überschrift über Vermeers gesamtem künstlerischen Schaffen stehen. Der Maler, dessen Œuvre aus nur etwa 35 bekannten Werken besteht, verstand es wie kein Zweiter, besondere Stimmungen seiner Zeitepoche einzufangen. Jedes seiner Gemälde belohnt den Betrachter mit der Entdeckung großartiger Details.

Lange-CEO Wilhelm Schmid erkennt darin Parallelen zur Uhrmacherkunst, wie sie bei
A. Lange & Söhne gelebt wird: „Das Innehalten – die Verbindung aus Unterbrechung, Reflexion und Konzentration auf den nächsten Schritt – kennzeichnet ebenso die Arbeitsweise der Finis­seure und Uhrmacher. Sie widmen sich mit großer Leidenschaft jedem Detail, um einen feinmechani­schen Mikrokosmos zu erschaffen, der zugleich ein inspirierendes Kunstobjekt ist.“

Ein weiterer Aspekt betrifft die auch bei A. Lange & Söhne gepflegte Restau­rierungsarbeit als einen erkenntnisfördernden Prozess. Aus der Erfahrung mit einzigartigen Taschenuhren wissen die Lange-Experten, welch großen Engagements es bedarf, um ein herausragendes Objekt in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen und wieder funktionsfähig zu machen. Bestes Beispiel: die Restaurierung der Grande Complication 42.500, die als komplizierteste Uhr von A. Lange & Söhne im Jahr 1902 an einen Wiener Sammler verkauft wurde. Der bedeutende Zeitmesser hatte 2001 seinen Weg in die Manufaktur, an seinen Geburtsort, zurückgefunden. Da er in sehr schlechtem Zustand war, wurde er von einem Expertenteam neun Jahre lang aufwendig restauriert. Diese Leistung war bemerkenswert, da viele der 833 Teile bis zur Unkenntlichkeit korrodiert waren und mit traditionellem Fachwissen neu gefertigt werden mussten. Heute befindet sich die Taschenuhr als Dauerleihgabe im Mathematisch-Physikalischen Salon des Dresdner Zwingers – in unmittelbarer Nähe der Gemäldegalerie Alte Meister.

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eröffnen mit der Vermeer-Ausstellung und der Gemälderestaurierung einen neuen Blick auf das Werk des Künstlers und erweisen sich einmal mehr als Institution, die wichtige kunsthistorische und kulturelle Impulse gibt. Darauf basiert auch die Partnerschaft mit A. Lange & Söhne, die seit 2006 besteht und soeben um weitere fünf Jahre verlängert wurde.

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Über A. Lange & Söhne
Der Dresdner Uhrmacher Ferdinand Adolph Lange legte mit der Gründung seiner Uhrenmanufaktur 1845 den Grundstein für die sächsische Feinuhrmacherei. Seine hochwertigen Taschenuhren sind bei Sammlern in aller Welt noch immer heiß begehrt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet, und der Name A. Lange & Söhne geriet beinahe in Vergessenheit. Im Jahr 1990 wagte Walter Lange, der Urenkel von Ferdinand Adolph Lange, den Neubeginn. Heute werden bei Lange pro Jahr nur wenige Tausend Armbanduhren größtenteils aus Gold oder Platin hergestellt. In ihnen arbeiten ausschließlich im eigenen Haus entwickelte und aufwendig von Hand dekorierte und zweifach montierte Uhrwerke. Mit 68 Manufakturkalibern seit 1990 nimmt A. Lange & Söhne eine Spitzenposition in der Uhrenwelt ein. Zu den großen Erfolgen zählen Markenikonen wie die LANGE 1 mit dem ersten Großdatum in einer in Serie gefertigten Armbanduhr und die ZEITWERK mit ihrer exakt springenden Ziffernanzeige. Außergewöhnliche Komplikationen wie die ZEITWERK MINUTENREPETITION, der TRIPLE SPLIT sowie das bisher komplizierteste Modell, die im Jahr 2013 vorgestellte und auf sechs Exemplare limitierte GRAND COMPLICATION, stehen für das Bestreben der Manufaktur, ihre traditionsreiche Kunst zu immer neuen Höhen zu führen. Die 2019 eingeführte sportlich-elegante ODYSSEUS markiert den Beginn eines neuen Kapitels für A. Lange & Söhne.

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