Japan auf Papier in Dresden
A. Lange & Söhne unterstützt SKD-Ausstellung, die Meisterwerke japanischer Holzschnittkünstler präsentiert
Im Rahmen der seit 2006 bestehenden Partnerschaft mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) unterstützt A. Lange & Söhne die Ausstellung „Japan auf Papier in Dresden. Utamaro, Hokusai, Hiroshige und die Grafik der Moderne“ im Kupferstich-Kabinett. Die Ausstellung unter der Schirmherrschaft der Botschaft von Japan führt in die Welt der japanischen Farbholzschnitte ein und veranschaulicht, wie diese die internationale Kunstwelt der Moderne nachhaltig inspirierten.
Bereits zu Zeiten des sächsischen Kurfürsten August dem Starken fand japanische Kunst Eingang in die Sammlung des Dresdner Kupferstich-Kabinetts. Die Ausstellung „Japan auf Papier in Dresden. Utamaro, Hokusai, Hiroshige und die Grafik der Moderne“, die vom 26. Juni bis zum 20. September 2026 läuft, präsentiert ausgewählte Arbeiten aus dem heute über 10.000 Objekte umfassenden Bestand, darunter bisher nie gezeigte. Zu sehen sind ikonische Werke der berühmtesten Holzschnittkünstler des 18. und 19. Jahrhunderts: Kitagawa Utamaro, Katsushika Hokusai und Utagawa Hiroshige.
Um 1900 avancierte Dresden zu einem der ersten deutschen Zentren des sogenannten „Japonismus“. Der Ausbau der internationalen Moderne – insbesondere mit Werken aus Japan – war damals ein zentrales Anliegen des Museums. Die rund 300 japanischen Farbholzschnitte und Bücher, die in dieser Zeit erworben wurden, bilden die bedeutendste Objektgruppe.
Auf diese Zeit geht auch die ehemalige „Vorbildsammlung“ der Königlich Sächsischen Kunstgewerbeschule zurück, die Studienmaterial für die Ausbildung bereitstellte. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm das Kupferstich-Kabinett den überwiegenden Teil dieser umfangreichen Sammlung. Die japanische Grafik bildet heute den größten Anteil des dort bewahrten Bestands an Kunstwerken aus Japan.
Die Ausstellungsbesucher sind eingeladen, die Arbeiten in Gegenüberstellung mit rund 40 Werken von Henri de Toulouse-Lautrec, Edvard Munch, James McNeill Whistler, Mary Cassatt, Emil Orlik und weiteren Künstlern zu entdecken.
„Die Ausstellung bringt herausragende japanische Farbholzschnitte mit Werken der Moderne zusammen. Sie macht sichtbar, wie eng Kunst über Länder- und Kulturgrenzen hinweg verbunden ist. Zugleich wird deutlich, wie stark japanische Impulse die internationale Moderne geprägt haben. Dass wir diese Perspektive einem breiten Publikum vermitteln können, verdanken wir auch der Unterstützung unseres Partners A. Lange & Söhne. Für die langjährige Verbundenheit und das nunmehr über 20-jährige Engagement für die SKD bin ich außerordentlich dankbar“, so SKD-Generaldirektor Dr. Bernd Ebert.
„Die Bewunderung für japanische Kunst ist seit der Zeit Augusts des Starken ungebrochen“, so Wilhelm Schmid, CEO von A. Lange & Söhne. „Ihre charakteristische Ästhetik, Farbigkeit, Detailgenauigkeit und ihr hoher gestalterischer Anspruch finden weltweit Anerkennung und haben künstlerische Strömungen über nationale Grenzen hinweg geprägt. Gleichzeitig erfahren wir in Japan seit vielen Jahren große Wertschätzung für die Handwerkskunst unserer Manufaktur. Insofern freuen wir uns sehr, mit der Unterstützung dieser Ausstellung das Verständnis für japanische Kunst und den kulturellen Austausch zwischen beiden Ländern weiter zu fördern.“