RICHARD LANGE SPRINGENDE SEKUNDE
Großer Auftritt für die Sekunde
Die RICHARD LANGE SPRINGENDE SEKUNDE kombiniert technische Präzision mit individueller Eleganz. Mit der einzigartigen Verbindung von Nachspannwerk, springender Sekunde und ZERO-RESET-Mechanismus setzt der Zeitmesser auch neun Jahre nach seiner Erstvorstellung Maßstäbe in Bezug auf Ganggenauigkeit und Ablesbarkeit. Die warme Nuance des Zifferblatts aus 750er Rotgold kontrastiert mit dem kühlen Ton des Weißgoldgehäuses und verleiht dieser neuen, auf 100 Exemplare limitierten Edition ihre besondere Ausstrahlung.
Mit ihrer namensgebenden springenden Sekunde, dem für konstanten Antrieb sorgenden Nachspannwerk und dem ZERO-RESET-Mechanismus zum Nullstellen des Sekundenzeigers stellt die RICHARD LANGE SPRINGENDE SEKUNDE die kleinste Zeiteinheit und ihren präzisen Gang in den Fokus. Auf dem Regulatorzifferblatt beansprucht sie den größten der drei Anzeigenkreise. Die Anzeigen für Stunden und Minuten sind links und rechts unter ihr angeordnet. Im Schnittbereich von Stunden- und Minutenkreis ist zudem eine kleine dreieckige Indikation positioniert: Sie wechselt zehn Stunden vor Ablauf der Gangreserve auf Rot und erinnert daran, dass die Uhr bald aufgezogen werden muss.
Ein markantes Zifferblatt mit historischer Inspiration
Das ausgewogene und auf exakte Ablesbarkeit ausgerichtete Design geht auf das Chronometer Nr. 93 von Johann Heinrich Seyffert zurück – einem Dresdner Ausnahmeuhrmacher, der Ende des 18. Jahrhunderts die Grundlagen für die Präzisionszeitmessung in Deutschland schuf und auch Ferdinand Adolph Lange inspiriert hat. Zu den prominenten Käufern seiner exquisiten Zeitmesser gehörte auch der berühmte Entdecker und Naturforscher Alexander von Humboldt, der für seine legendäre Südamerika-Exkursion ein Chronometer von Seyffert mit sich führte.
Anspruchsvolle Konstruktionen
Unter dem Zifferblatt der RICHARD LANGE SPRINGENDE SEKUNDE agieren drei wegweisende Mechanismen, die im raffinierten Zusammenspiel ihre Funktion entfalten: das Nachspannwerk, der Mechanismus der springenden Sekunde und der ZERO-RESET-Mechanismus.
Das Nachspannwerk sorgt dafür, dass die Uhr über die gesamte Gangdauer mit konstanter Kraft angetrieben wird – und damit für einen sehr präzisen Gang. Genau einmal pro Sekunde wird ein Impuls freigesetzt, der die Konstruktion mit neuer Energie versorgt. Derselbe Impuls wird auch genutzt, um die Sekunde 60 Mal pro Minute springen zu lassen.
Zusätzliche Funktionalität bringt der mit einer Mehrscheibenkupplung ausgestattete ZERO-RESET-Mechanismus ins Spiel: Beim Ziehen der Krone springt der Sekundenzeiger augenblicklich auf die Nullposition und ermöglicht so die sekundengenaue Einstellung des Zeitmessers.
Die Wirkungsweise dieser Mechanismen lässt sich anschaulich durch den Saphirglasboden nachvollziehen. Durch eine Aussparung in der Dreiviertelplatine sieht man, wie die Antriebsspirale des Nachspannwerks im Sekundentakt neue Energie vom Federhaus erhält und diese an die Gangpartie abgibt. Daneben dreht sich unter einem transparenten Lagerstein der auf der Ankerradwelle befestigte Stern zur Steuerung der springenden Sekunde. Gut zu erkennen ist auch das komplexe Hebelsystem des ZERO-RESET-Mechanismus inklusive der Stoppfeder, die die Unruh anhält, damit die Zeit präzise eingestellt werden kann.
Technische und handwerkliche Meisterschaft
Das zweifach montierte und mit vielen traditionellen Elementen ausgestattete Handaufzugswerk L094.1 besteht aus insgesamt 390 Einzelteilen. Sowohl die Antriebsspirale des Nachspannwerks als auch die Unruhspirale werden im eigenen Haus gefertigt und sind optimal auf das Uhrwerk abgestimmt.
Sie bauen auf den Erkenntnissen von Richard Lange auf, nach dem die Uhrenfamilie benannt ist. Der erstgeborene Sohn des Firmengründers Ferdinand Adolph Lange leistete mit zahlreichen Forschungsarbeiten und Patenten wichtige Beiträge zur Weiterentwicklung der Feinuhrmacherei. Zu den bedeutendsten Errungenschaften des Uhrmachers, Erfinders und Konstrukteurs zählt eine Metalllegierung für Uhrenfedern, die noch heute in der Feinuhrmacherei weit verbreitet ist.
Der hohe Anspruch der Manufaktur an handwerkliche Vollendung kommt in der aufwendigen Finissierung aller Komponenten zum Ausdruck. Lange-typische Qualitätsmerkmale wie der handgravierte Unruhkloben, verschraubte Goldchatons, gebläute Schrauben und die mit Schliffen und Polituren vollendete Platine aus naturbelassenem Neusilber können durch den Saphirglasboden betrachtet werden.
„Die RICHARD LANGE SPRINGENDE SEKUNDE verbindet ganzheitliche Präzision mit individueller Eleganz. Auf der einen Seite bietet sie eine hohe Ganggenauigkeit und lässt sich schnell und präzise einstellen. Auf der anderen Seite ist es unseren Uhrmachern gelungen, ihre komplexen Mechanismen auf engstem Raum zu vereinen, was eine flache Bauweise mit eleganten Proportionen ermöglicht“, erklärt Anthony de Haas, Direktor Produktentwicklung bei A. Lange & Söhne. „Das farbliche Zusammenspiel des Gehäuses aus 750er Weißgold mit dem Zifferblatt aus Rotgold und kontrastierender schwarzer Beschriftung unterstreicht den individuellen Charakter der Uhr.“
Unverändert sind die Maße der auf 100 Exemplare limitierten RICHARD LANGE SPRINGENDE SEKUNDE. Mit einem Durchmesser von 39,9 Millimetern und einer Höhe von 10,6 Millimetern ist das Gehäuse harmonisch proportioniert. Die Uhr ist die vierte Variante der RICHARD LANGE SPRINGENDE SEKUNDE und zugleich der vierte Zeitmesser von Lange mit einem Rotgoldzifferblatt. Sie ist mit einem dunkelbraunen Lederarmband mit Dornschließe aus 750er Weißgold ausgestattet.