Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch.
Die großen Fragen des Lebens
Im Rahmen der seit 2006 bestehenden Partnerschaft mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) unterstützt A. Lange & Söhne die Ausstellung „Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Die großen Fragen des Lebens“. In Kooperation mit dem Munchmuseet Oslo und aus Anlass des 150. Geburtstags der gebürtigen Dresdnerin Paula Modersohn-Becker ist es die erste große gemeinsame Präsentation der bis heute hochaktuellen Werke beider Künstlerpersönlichkeiten.
Vom 8. Februar bis zum 31. Mai 2026 zeigt die Sonderausstellung „Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Die großen Fragen des Lebens“ erstmals eine groß angelegte Gegenüberstellung der bis heute hochaktuellen Werke beider Künstler, die als Wegbereiter der expressionistischen Moderne gelten.
Paula Modersohn-Becker wird am 8. Februar 1876 in Dresden geboren – ein Jahr nach dem Tod von Ferdinand Adolph Lange, dem Begründer der sächsischen Feinuhrmacherei. Innerhalb kurzer Zeit – sie stirbt mit nur 31 Jahren – durchläuft sie eine rasante künstlerische Entwicklung und prägt eine absolut eigenständige Bildsprache. Das gilt auch für den 1863 geborenen Norweger Edvard Munch, der ebenfalls zu einem der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts zählt. Über sechs Jahrzehnte hinweg lässt er ein gewaltiges Œuvre entstehen, das zahlreiche Schlüsselwerke der Moderne enthält.
Zwei Expressionisten im Dialog
Die Schau verdeutlicht, wie Modersohn-Becker und Munch in ihren ausdrucksstarken Bildern innovative künstlerische Antworten auf existentielle Lebensfragen ihrer Zeit fanden – von der Geburt bis zum Tod. Ausgehend von den 1890er Jahren bis zum frühen Tod Modersohn-Beckers 1907 beziehungsweise Edvard Munchs Rückkehr aus Deutschland nach Norwegen im Jahr 1908 werden diese Antworten in zahlreichen Werken präsentiert.
Der Begriff „Leben“ erfuhr um 1900 eine Hochkonjunktur, als Gegenposition zu Konvention, Stillstand und Sinnentleerung. Das Wort stand für pulsierende Unmittelbarkeit, Erneuerung und Jugend. Modersohn-Becker und Munch wurden zu Seismografen ihrer Generation. Im Dialog ihrer Malerei begegnen sich zwei Welten, unterschiedliche Temperamente und Perspektiven, die dennoch viele Gemeinsamkeiten aufweisen.
„Fragen nach Sinn und Kreislauf des Lebens sind zeitlos. Die universelle Bildsprache, die Modersohn-Becker und Munch dafür fanden, ist bis heute aktuell. Auch unser Partner A. Lange & Söhne steht für eine zeitlose Formensprache. Wir sind außerordentlich dankbar für die Unterstützung dieses besonderen Projekts und das langjährige Engagement für das kulturelle Erbe Sachsens“, so SKD-Generaldirektor Dr. Bernd Ebert.
„Die Ausstellung zeigt, wie zwei Künstlerpersönlichkeiten konsequent ihren eigenen Weg gegangen sind und dabei Grenzen überwunden haben“, so Wilhelm Schmid, CEO von A. Lange & Söhne. „Dieser Anspruch prägt auch das Selbstverständnis unserer Manufaktur. Mit ihrer Ausstellungsarbeit zeigen die SKD, wie Kunst Menschen über Zeit und Raum hinweg miteinander verbinden kann.“