14
April
2026
|
07:52
Europe/Amsterdam

LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER „Lumen“

Traditionelle Uhrmacherkunst in moderner Gestalt

Die LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER „Lumen“ integriert zwei große Komplikationen in das unverwechselbare Design der LANGE 1: ein Tourbillon mit Sekundenstopp sowie einen ewigen Kalender mit außenliegendem Monatsring und sprunghaft weiterschaltenden Indikationen. Alle Anzeigen der Uhr sind auch bei Dunkelheit ablesbar. Durch die sorgfältige Inszenierung größerer und filigranerer Leuchtelemente strahlt sie dabei eine besondere Eleganz aus. Vorder- und Rückseite der Uhr gewähren zudem Einblicke in das neu entwickelte, hochkomplexe Manufakturkaliber L225.1.

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Unverkennbar – bei Tag und bei Nacht

Die LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER „Lumen“ integriert auf raffinierte Weise ein Tourbillon und einen ewigen Kalender in das unverwechselbare Design der LANGE 1. Deren dezentrale Zifferblattgestaltung ist gleichermaßen markant und harmonisch. Die Positionierung der Anzeigen folgt der Form eines gleichschenkligen Dreiecks: Eine senkrecht stehende gedachte Linie verbindet Großdatum, retrograde Wochentagsanzeige sowie den Sekundenzeiger und die Mondphasenanzeige. Der Mittelpunkt der Anzeige von Stunden und Minuten markiert die Spitze dieses Dreiecks. Die Darstellung der Monate erfolgt – im Gegensatz zu gewöhnlichen Konstruktionen – über einen außenliegenden, rotierenden Ring. Die Schaltjahresanzeige ist in einem kleinen Fenster bei 6 Uhr platziert. 

Alle Kalenderindikationen schalten sprunghaft weiter und sind so jederzeit eindeutig ablesbar. Die Schaltvorgänge lassen sich über Korrektoren an der Gehäuseseite bequem gemeinsam oder separat auslösen. Der Kalendermechanismus ist so konstruiert, dass – bei ununterbrochenem Lauf der Uhr – erst am 1. März des Säkularjahres 2100 eine manuelle Korrektur erforderlich wäre.

Kontrast und Transparenz

Neben ihrer besonderen Geometrie basiert das Design der LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER „Lumen“ auf zwei weiteren, übergeordneten Gestaltungsprinzipien: Kontrast und Transparenz. So kontrastiert das helle, glänzende Platingehäuse mit dem dunklen Zifferblatt und dem schwarzen, handgenähten Alligatorlederband. Auf dem Zifferblatt selbst sorgen Zeiger und Appliken aus rhodiniertem Gold sowie weiße Skalierungen vor dem dunklen Hintergrund für optimale Ablesbarkeit. Das Kontrastprinzip findet sich auch im Uhrwerk wieder, wo sich polierte, helle Flächen mit mattierten beziehungsweise dunkleren Flächen abwechseln. 

Hinter der Transparenz des Zifferblatts steckt zudem eine konstruktive Notwendigkeit. Dadurch wird es möglich, dass sich auch die darunter liegenden Anzeigen bei Helligkeit mit Lichtenergie aufladen, um dann bei Dunkelheit leuchten zu können. Dank dieser besonderen Ausführung des Zifferblatts und seiner lumineszierenden Elemente entfaltet die Uhr sowohl bei Tag als auch bei Nacht ein ganz eigenes, elegantes Design.

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Lumineszenz – in neuer Eleganz

Alle Anzeigen der LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER „Lumen“ sind nachleuchtend und können daher auch bei Dunkelheit eindeutig abgelesen werden. Das sorgfältig inszenierte Zusammenspiel von größeren und filigraneren Flächen sorgt für eine elegante, nuancierte Lichtstimmung. Die Umsetzung der einzelnen „Lumen“-Anzeigen basiert auf einer innovativen, komplexen Zifferblattarchitektur. 

Das strahlende Highlight ist das nachleuchtende Großdatum, das den raffinierten, aus Zehnerkreuz und Einerscheibe bestehenden Mechanismus im Dunkeln sichtbar macht. Darüber hinaus feiert die erste nachleuchtende Mondphasenanzeige mit integrierter Tag-/Nacht-Indikation Premiere. Hinter dem Mond dreht sich eine Himmelsscheibe innerhalb von 24 Stunden einmal im Uhrzeigersinn. Tagsüber ist ein heller Himmel ohne Sterne sichtbar – abends ein dunkler Himmel mit vielen nachleuchtenden Sternen. Über der Himmelsscheibe zieht der Mond langsam seine Bahn und gibt die aktuell sichtbare Form des Erdtrabanten präzise wieder. Die rechnerische Abweichung dieser Anzeige beträgt nur einen Tag in 122,6 Jahren.

Dank der Beschichtung mit Leuchtmasse tritt auch die Schaltjahresanzeige bei 6 Uhr in derselben flächigen Intensität hervor wie das Großdatum. Wesentlich filigraner leuchten die Zeiger für Stunde, Minute, Sekunde und Wochentag sowie alle Skalen und Appliken und die Kontur des Mondes.

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Sichtbar gemachte Handwerkskunst

Das halbtransparente Zifferblatt gewährt zudem Einblicke in das darunterliegende Uhrwerk mit dem komplexen Kalendermechanismus und dessen Vielzahl fein dekorierter Einzelteile. Sichtbar werden zum Beispiel die großen, mit einer Perlage versehenen Platinen, die Brücken mit ihrem kunstvollen Sonnenschliff, die Hebel mit ihrem präzisen Strichschliff sowie die Zahnräder, die mit einem Kreisschliff veredelt sind. Sie zeugen ebenso wie die anglierten Kanten vom hohen Anspruch an handwerkliche Vollendung. Die unterschiedlichen Farben der verwendeten Materialien setzen zudem ästhetische Akzente.

Tourbillon – Präzision weitergedacht

Auf der Zifferblattseite weist nur ein dezenter Schriftzug bei zwölf Uhr darauf hin, welche große Komplikation sich noch in der LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER „Lumen“ verbirgt: das Tourbillon. Erst beim Blick durch den Saphirglasboden präsentiert sich der raffinierte Mechanismus in seiner ganzen technischen Vollkommenheit. Hier dreht sich das filigrane Drehgestell einmal pro Minute um die eigene Achse und kompensiert so den Einfluss der Schwerkraft auf die Exzenter-Unruh. Diese sorgt in Verbindung mit der im eigenen Haus gefertigten Unruhspirale für höchste Präzision. Beide Bauteile sind exakt aufeinander abgestimmt und verleihen dem mit 21 600 Halbschwingungen pro Stunde arbeitenden Uhrwerk optimale Gangwerte. 

Der Sekundenstopp-Mechanismus erlaubt es, die Unruh im Tourbillon-Käfig durch Ziehen der Krone jederzeit und augenblicklich anzuhalten. Erst dadurch wird es möglich, eine Uhr mit Tourbillon sekundengenau einzustellen. Dahinter steckt eine ausgeklügelte Konstruktion mit V-förmiger Stoppfeder, für die die Manufaktur 2008 ein Patent erhielt.

 

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Höchste Komplexität – höchste Vollendung

Das neue automatische Manufakturkaliber L225.1 wurde in allen Details mit den höchsten Ansprüchen entwickelt, denen sich A. Lange & Söhne verschrieben hat. Seine konstruktive Komplexität dient dazu, Tourbillon, ewigen Kalender und Mondphasenanzeige zuverlässig zu vereinen – und darüber hinaus mit funktionalen Besonderheiten wie dem Sekundenstopp und dem Großdatum auszustatten. Mit einem fein komponierten Zusammenspiel aufwendiger Dekorationen unterstreicht es das Perfektionsstreben der Manufaktur.

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Einen Höhepunkt handwerklichen Könnens bilden der Tourbillon-Käfig sowie der Tourbillon-Kloben und der Zwischenradkloben. Diese sind aus Edelstahl gefertigt und zeigen eine der aufwendigsten Finissierungstechniken: die Schwarzpolitur. Bei dieser wird das Werkstück von Hand mit speziellen Poliermitteln und dem genau richtigen Druck gleichmäßig über eine Zinnplatte geführt. Dies wird so lange wiederholt, bis die Oberfläche je nach Betrachtungswinkel das Licht wie ein Spiegel reflektiert oder tiefschwarz glänzt. Außerdem sind alle Kanten angliert und poliert. Die Finissierung der Innenecken zählt dabei zu den größten Herausforderungen. Sie erfordert höchste Sorgfalt und eine ruhige Hand.

Für den effektiven Aufzug sorgt ein Zentralrotor, der erstmals aus 18 Karat Weißgold (750er) gefertigt ist und den Schriftzug A. Lange & Söhne trägt. Die äußere Schwungmasse aus 950er Platin verleiht zusätzliches Momentum, sodass die maximale Gangautonomie von 50 Stunden schon nach kurzer Tragezeit zur Verfügung steht. Mit dem dunklen, schwarzrhodinierten Zentralsegment und der helleren Oberfläche der Schwungmasse greift auch der Rotor das farbliche Kontrastprinzip des Zeitmessers auf.

Der Tourbillon-Kloben und der Zwischenradkloben sind darüber hinaus mit kleinen Sternen und einer Sternschnuppe verziert. Sie werden von Hand graviert und anschließend behutsam nachpoliert, sodass ein kontrastreicher Übergang zwischen der mattierten Umgebung und den glänzenden Gravuren entsteht. Ein weiterer Blickfang ist der von einem verschraubten Goldchaton gehaltene Diamant-Deckstein im Zentrum des Tourbillons. Dieses traditionelle Element, mit dem A. Lange & Söhne einst die Taschenuhren in 1A-Qualität ausstattete, setzt einen feinmechanischen Glanzpunkt.

Die LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER „Lumen“ wird an einem schwarzen Lederarmband getragen und verfügt über eine Faltschließe mit Schnellverschluss aus 950er Platin. Bei einer Höhe von 13,0 Millimetern weist sie einen Durchmesser von 41,9 Millimetern auf. Die auf 50 Exemplare limitierte Edition wird während der Watches and Wonders 2026 in Genf präsentiert.

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