07
April
2021
|
07:00
Europe/Amsterdam

LANGE 1 EWIGER KALENDER

Entwickelt aus der Leidenschaft, Dinge anders zu machen

Die neue LANGE 1 EWIGER KALENDER konzentriert sich ganz auf die namensgebende Komplikation. Deren Integration in das markante Design der LANGE 1 war möglich durch einen eigens dafür entwickelten außenliegenden Monatsring. Das neue Modell gibt es wahlweise in Rotgold mit grauem Silberzifferblatt oder – limitiert auf 150 Exemplare – in Weißgold mit massivem Rotgoldzifferblatt. Eine weitere Besonderheit ist die Mondphasenanzeige mit integrierter Tag-/Nacht-Anzeige.

Vor genau 20 Jahren hat A. Lange & Söhne mit der LANGEMATIK PERPETUAL zum ersten Mal eine Armbanduhr mit ewigem Kalender vorgestellt. Seitdem wurden sieben weitere entsprechende Modelle realisiert, meist in Kombination mit anderen Komplikationen wie Chronograph oder Tourbillon oder sogar beiden.

Ewiger Kalender neu gedacht

Neben dem klassischen Konstruktionsprinzip, bei dem die Kalenderanzeigen über eine 48er-Stufenscheibe gesteuert werden, wies bereits die 2012 vorgestellte LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER einen anderen Weg, dem nun auch das neue Modell folgt. Um das Kalendarium in die außergewöhnliche dezentrale Ziffer­blattarchi­tektur der LANGE 1 zu integrieren, ohne die harmonische Anordnung der Anzeigen zu beeinträchtigen, wurde die Monatsanzeige über einen Ring an der Peripherie des Zifferblatts realisiert, der einmal im Monat weiterschaltet. Die Konstruktion ersetzt die klassische Steuerung über eine 48er-Stufenscheibe. Die Innovation hatte die Lange-Konstrukteure vor neue Herausforde­rungen gestellt, denn die monatliche Weiterschaltung des Rings erfordert wesentlich mehr Kraft als bei der traditionellen Konstruktion.

Die ringförmige Monatsanzeige wird durch das Lange-Großdatum, eine retrograde Wochentagsanzeige und eine Schaltjahresanzeige ergänzt. Die sprunghaft weiterschaltenden Kalenderanzeigen sind jederzeit eindeutig ablesbar. Über Korrektoren lassen sie sich gemeinsam oder einzeln weiterschalten. Einmal richtig eingestellt, ist der Mechanismus so programmiert, dass er bis zum Jahr 2100 jeden Monatswechsel zuverlässig wiedergibt.

Mondphase mit Tag-/Nacht-Anzeige

Der ewige Kalender ist die zentrale Komplikation der LANGE 1 EWIGER KALENDER – aber nicht die einzige. Denn die Uhr verfügt zusätzlich über eine Mondphasenanzeige mit einer integrierten Tag-/Nacht-Anzeige.

Die Kombination von Mondphasen- und Tag-/Nacht-Anzeige ist in zwei Ebenen aufgebaut. Sie besteht aus einer massiv goldenen Himmelsscheibe mit blauem Farbverlauf, die einmal in 24 Stunden um die eigene Achse rotiert. Vor diesem Hintergrund durchläuft der – je nach Variante weiß- oder rotgoldene – Mond die synodische Umlaufzeit von 29 Tagen, 12 Stunden, 44 Minuten und 3 Sekunden so präzise, dass die Anzeige erst nach 122,6 Jahren um einen Tag korrigiert werden muss. Bei der erstmals im Jahr 2016 in der LANGE 1 MONDPHASE realisierten kombinierten Anzeige steht der Mond tagsüber vor einem monochrom hellblauen Himmel und abends vor einem dunkelblauen Sternenhimmel.

Zwei edle Farbvarianten

Die LANGE 1 EWIGER KALENDER hat bei einem Gehäusedurchmesser von 41,9 Millimetern eine Höhe von 12,1 Millimetern und ist in zwei Ausführungen erhältlich. Es gibt sie in Rotgold mit einem Zifferblatt aus massivem Silber in Grau und in einer auf 150 Exemplare limitierten Weißgoldedition mit einem Zifferblatt aus massivem Rotgold. Die zuletzt genannte Materialkombination wurde bei A. Lange & Söhne erstmals 2019 realisiert – beim ebenfalls limitierten DATOGRAPH PERPETUAL TOURBILLON. Farblich abgestimmte Zeiger und Appliken aus Rotgold beziehungsweise rhodiniertem Gold vervollständigen das harmonische Design. Bei der Rotgoldversion sind die Zeiger zusätzlich nachtleuchtend, ebenso wie die viereckigen Stundenindizes der Minuterie. Die Variante in Weißgold ist mit einem dunkelbraunen Lederarmband ausgestattet, das Rotgoldmodell mit einem rotbraunen Lederarmband.

Ein neues Manufakturkaliber

Das automatische Uhrwerk L021.3 ist das 67. Manufakturkaliber von A. Lange & Söhne. Es basiert auf dem Kaliber L021.1 der LANGE 1 DAYMATIC und wurde mit einem neu entwickelten Aufzugsmechanismus ausgestattet. Zu seinen technischen Eigenschaften gehören ein einseitig aufziehender Rotor aus 21 Karat Gold mit zusätzlicher Schwungmasse aus Platin, eine Gangreserve von 50 Stunden sowie eine Exzenter-Unruh, die mit einer Frequenz von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde arbeitet.

Zahlreiche Lange-typische Qualitätsmerkmale lassen sich durch den Saphirglasboden deutlich erkennen: die mit dem Glashütter Bandschliff verzierten Platinen und Brücken aus natur­belassenem Neusilber, fünf mit thermisch gebläuten Stahlschrauben fixierte Goldchatons und der im freien Schnitt gravierte Unruhkloben mit der darübergelagerten Schwanenhalsfeder zur Regulierung des Abfalls. In gewohnter Manier sind die Einzelteile des zweifach montierten Uhrwerks nach höchsten Lange-Standards von Hand finissiert. Materialien, Konstruktion und handwerkliche Vollendung belegen, dass diese Uhr mit ihrem einzigartigen Design und ihrer mechanischen Umsetzung in jeder Hinsicht für die Ewigkeit bestimmt ist.

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Über A. Lange & Söhne
Der Dresdner Uhrmacher Ferdinand Adolph Lange legte mit der Gründung seiner Uhrenmanufaktur 1845 den Grundstein für die sächsische Feinuhrmacherei. Seine hochwertigen Taschenuhren sind bei Sammlern in aller Welt noch immer heiß begehrt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet, und der Name A. Lange & Söhne geriet beinahe in Vergessenheit. Im Jahr 1990 wagte Walter Lange, der Urenkel von Ferdinand Adolph Lange, den Neubeginn. Heute werden bei Lange pro Jahr nur wenige Tausend Armbanduhren größtenteils aus Gold oder Platin hergestellt. In ihnen arbeiten ausschließlich im eigenen Haus entwickelte und aufwendig von Hand dekorierte und zweifach montierte Uhrwerke. Mit 67 Manufakturkalibern seit 1990 nimmt A. Lange & Söhne eine Spitzenposition in der Uhrenwelt ein. Zu den großen Erfolgen zählen Markenikonen wie die LANGE 1 mit dem ersten Großdatum in einer in Serie gefertigten Armbanduhr und die ZEITWERK mit ihrer exakt springenden Ziffernanzeige. Außergewöhnliche Komplikationen wie die ZEITWERK MINUTENREPETITION, der TRIPLE SPLIT sowie das bisher komplizierteste Modell, die im Jahr 2013 vorgestellte und auf sechs Exemplare limitierte GRAND COMPLICATION, stehen für das Bestreben der Manufaktur, ihre traditionsreiche Kunst zu immer neuen Höhen zu führen. Die 2019 eingeführte sportlich-elegante ODYSSEUS markiert den Beginn eines neuen Kapitels für A. Lange & Söhne.

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Arnd Einhorn, Head of Corporate Communications & Product PR
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