24
Oktober
2026
|
11:55
Europe/Amsterdam

DATOGRAPH PERPETUAL

Ein exklusives Schmuckstück der Uhrmacherkunst

Mit dem DATOGRAPH PERPETUAL präsentiert A. Lange & Söhne zwei der anspruchsvollsten Komplikationen der Feinuhrmacherei im charakteristischen DATOGRAPH-Design. Die Verwendung außergewöhnlicher Materialien wie Diamantappliken auf dem Zifferblatt und ein Armband aus Platin verleihen dem auf 50 Exemplare limitierten Zeitmesser eine besondere Exklusivität.

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Bei seiner Vorstellung im Jahr 2006 war der DATOGRAPH PERPETUAL die erste Armbanduhr von A. Lange & Söhne, die einen Chronographen und einen ewigen Kalender mit Großdatum kombinierte. Zwanzig Jahre nach dem Debüt unterstreicht eine neue Variante in 950er Platin die ungebrochene Faszination dieses Klassikers. Mit einem schwarzen Zifferblatt, auf dem die Stundenindizes durch elf Diamanten im Baguetteschliff dargestellt werden, interpretiert sie das zeitlose Konzept auf besondere Weise. Die Diamanten werden von Hand appliziert und verstehen sich als Sinnbild für die Kostbarkeit der Zeit.

Präzision auf kurze und auf lange Sicht

Die Chronographen-Funktionen sind auf Lange-typische Weise umgesetzt: Eine klassische Kolonnenradschaltung sorgt für die zuverlässige und präzise Steuerung aller Kurzzeitmessungen. Ein exakt springender Minutenzähler ermöglicht jederzeit die zweifelsfreie Ablesbarkeit des Minutenmesswerts. Und die Flyback-Funktion erlaubt es, mit nur einer Drückerbetätigung eine laufende Zeitmessung zu beenden und eine neue zu starten.

Während der Chronograph die Zeit im Hier und Jetzt auf die Fünftelsekunde genau messen kann, reicht die mechanische Präzision des ewigen Kalenders bis weit in die Zukunft. Der Mechanismus ist so programmiert, dass er Datum, Wochentag und Monat über Jahrzehnte hinweg korrekt darstellen kann. Dabei berücksichtigt er sogar die Schaltjahre. Erst am 1. März 2100, wenn gemäß den Regelungen des gregorianischen Kalenders das Schaltjahr entfällt, muss die Kalenderanzeige um einen Tag korrigiert werden. Mit dem gleichen Anspruch an langfristige Genauigkeit ist auch die Mondphasenanzeige konzipiert: Bei ununterbrochenem Lauf der Uhr würde sie erst nach 122,6 Jahren um einen Tag vom synodischen Mondzyklus abweichen.

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So ausgefeilt, wie die Mechanismen dieser Uhr sind, so einfach ist ihre Bedienung: Alle Kalenderanzeigen lassen sich mit dem Schnellkorrekturdrücker bei 10 Uhr gleichzeitig weiterschalten. Darüber hinaus können sie mithilfe versenkter Korrektoren auch separat eingestellt werden. Ein ausgeklügelter Sicherheitsmechanismus verhindert eine unbeabsichtigte Betätigung des Schnellkorrekturdrückers.

Harmonie der Anzeigen

Das präzise Zusammenspiel der beiden komplexen Mechanismen findet Ausdruck in einem harmonischen Design, das jede einzelne der zahlreichen Anzeigen gut ablesbar in Szene setzt. Das charakteristische Lange-Großdatum im gerahmten Doppelfenster bei 12 Uhr bildet die Spitze eines gleichseitigen Dreiecks. Die Basis bilden die beiden unterhalb der waagerechten Zifferblattachse angeordneten Hilfszifferblätter. Bei 9 Uhr sind die kleine Sekunde, der Wochentag und die Tag-/Nacht-Anzeige, bei 3 Uhr die Monats- und Schaltjahresanzeige sowie der exakt springende Minutenzähler des Chronographen platziert. Das harmonische Arrangement der Anzeigen für Zeit, Kalendarium und Chronographen-Funktionen wird durch die Mondphase bei 6 Uhr vervollständigt.

Funkelnde Akzente

Die neue Variante des DATOGRAPH PERPETUAL interpretiert das zeitlose Konzept auf exklusive Weise: Elf von Hand applizierte Diamanten im Baguetteschliff mit einem Gesamtgewicht von ca. 0,13 Karat bilden die Stundenindizes: ein Diamantenpaar markiert die 12 Uhr-Position. Bei 4 und 8 Uhr entfallen die Indizes. Das schafft Raum für die leicht nach unten versetzten, rhodiéfarbenen Hilfszifferblätter, die sich kontrastreich vom schwarzen Hintergrund abheben.

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Vollendeter Auftritt

Das Platingehäuse weist bei einem Durchmesser von 41,0 Millimetern eine Höhe von 13,5 Millimetern auf. Das Edelmetall steht für außergewöhnliche Wertigkeit und Beständigkeit. Sein kühler Glanz bleibt über lange Zeit erhalten, während die hohe Dichte und Widerstandsfähigkeit für eine besondere Präsenz sorgen.

Das mit einer Faltschließe ausgestattete, fünfreihige Platinarmband bildet eine harmonische Einheit mit dem Gehäuse und bietet dank seiner Form einen hohen Tragekomfort. Durch das Wechselspiel von polierten und matten Flächen sowie die seitliche Anglierung der Glieder kommt das Edelmetall ausdrucksstark zur Geltung.

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Feinste Uhrmacherkunst

Die ausgewogene Gestaltung und handwerkliche Vollendung der Uhr setzen sich im Inneren fort. Das bewährte Handaufzugskaliber L952.1 besteht aus 556 Einzelteilen – allein der Kalendermechanismus ist aus 223 Teilen gefertigt. Die sorgsam aufeinander abgestimmte Komposition der verschiedenen Materialien und traditionellen Finissierungen erzeugt ein faszinierendes Farbenspiel und macht das zweifach montierte Manufakturuhrwerk zu einem wahren Schmuckstück.

Der Saphirglasboden bietet auch spannende Einblicke in den Chronographen-Mechanismus. Er wird über ein klassisches Kolonnenrad gesteuert, das sämtliche Schaltvorgänge koordiniert. Dazu greifen verschiedene Wippen und Schalthebel in dieses Rad ein. Die beachtliche Länge der Hebel geht auf das spezielle Zifferblattdesign zurück. Sie werden benötigt, um der Mechanik des Großdatums genügend Raum zu geben und um die längeren Wege zu den nach unten versetzten Hilfszifferblättern zu berücksichtigen.

Ist bereits die separate Einstellung des Chronographen-Mechanismus und des ewigen Kalenders herausfordernd, so steigt der Schwierigkeitsgrad noch einmal deutlich, wenn beide Komplikationen in einer Uhr vereint und aufeinander abgestimmt werden müssen. Damit verbunden sind höchste Anforderungen an die technische Expertise und das handwerkliche Geschick unserer Uhrmacher.

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