26
Februar
2026
|
09:03
Europe/Amsterdam

20 Jahre Engagement für Kunst und Kultur

A. Lange & Söhne und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden feiern das zwanzigjährige Jubiläum ihrer Partnerschaft und verlängern diese um weitere fünf Jahre.

Als Sponsor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) unterstützt A. Lange & Söhne den Museumsverbund bereits seit 2006. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums freut sich die sächsische Uhrenmanufaktur, die Verlängerung der Partnerschaft bis 2031 bekanntzugeben. Die 15 Museen der SKD – darunter das Grüne Gewölbe, die Gemäldegalerien Alte und Neue Meister sowie der Mathematisch-Physikalische Salon – zählen zu den weltweit bedeutendsten Sammlungen ihrer Art.

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A. Lange & Söhne verbindet eine besonders enge Beziehung mit dem Mathematisch-Physikalischen Salon, die bis in die Frühzeit der sächsischen Präzisionsuhrmacherei zurückreicht. Mit ihren meisterhaft gefertigten Zeitmessern und wissenschaftlichen Instrumenten wurde die königliche Sammlung um 1830 für den jungen Ferdinand Adolph Lange zur Inspirationsquelle. Dieser Ort der Innovation beflügelte seinen Wunsch, die besten Uhren der Welt zu bauen. Mit der Gründung einer Uhrenmanufaktur in Glashütte im Jahr 1845 verwirklichte er diesen Traum und begründete eine Tradition, die A. Lange & Söhne bis heute pflegt und kontinuierlich weiterentwickelt.

Präsentation der ersten Uhrenkollektion im Dresdner Residenzschloss

Zu den wichtigsten gemeinsamen Meilensteinen der Manufaktur und der SKD zählt der 24. Oktober 1994: An diesem Tag präsentierte A. Lange & Söhne im Dresdner Residenzschloss, dem Hauptsitz der SKD, die ersten vier Armbanduhren nach dem Neuanfang, darunter die LANGE 1. Im Jahr 2006 wurde die ohnehin enge Partnerschaft schließlich auf vertraglicher Basis fortgesetzt. Durch die von A. Lange & Söhne unterstützte sechsjährige Restaurierung des Mathematisch-Physikalischen Salons und dessen Wiedereröffnung im Jahr 2013 erhielt der Anspruch, die traditionsreiche Verbindung zwischen Uhrmacherei und Wissenschaft als kulturelles Erbe zu bewahren, neue Sichtbarkeit.

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Bildung, Nachwuchsförderung und kultureller Auftrag

2015 bot die SKD-Sonderausstellung „Einfach – Vollkommen. Sachsens Weg in die internationale Uhrenwelt“ interessante Einblicke in das bemerkenswerte Lebenswerk Ferdinand Adolph Langes. Mit teilweise noch nie zuvor gezeigten Exponaten aus dem Umfeld von A. Lange & Söhne sowie historischen Lange-Taschenuhren beleuchtete sie die Frühgeschichte der sächsischen Uhrmacherei und unterstrich den gemeinsamen kulturellen Auftrag von Manufaktur und Museumsverbund. Dieser spiegelt sich auch im „Lernort“ des Mathematisch-Physikalischen Salons wider. Das Förderprojekt mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt vermittelt jungen Menschen auf anschauliche Weise technische Zusammenhänge und fördert Neugier sowie Forschergeist – ein Anliegen, dem sich A. Lange & Söhne auch als Ausbildungsbetrieb mit besonderem Engagement widmet.

Ausstellungsprojekte 2026: Kunst im internationalen Dialog

Auch im Ausstellungsjahr 2026 unterstützt A. Lange & Söhne die Realisierung herausragender Projekte der SKD. Dazu zählen neben dem „Lernort“ des Mathematisch-Physikalischen Salons die Ausstellungen „Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Die großen Fragen des Lebens“ vom 8. Februar bis 31. Mai 2026 im Albertinum sowie „Japan auf Papier in Dresden. Utamaro, Hokusai, Hiroshige und die Grafik der Moderne“ vom 26. Juni bis 20. September 2026 im Kupferstich-Kabinett.

„Seit nunmehr 20 Jahren verbindet A. Lange & Söhne und die SKD eine enge und lebendige Partnerschaft. Dabei teilen wir die Wertschätzung für kunsthandwerkliche Höchstleistungen und unser Engagement für Kunst und Kultur. Beide Einrichtungen stehen dafür, sächsische Präzision und eine Leidenschaft für Exzellenz in die Welt zu tragen. Vor diesem Hintergrund sind wir außerordentlich dankbar, dass sich diese wertvolle Zusammenarbeit um weitere fünf Jahre fortsetzt“, sagt Dr. Bernd Ebert, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

„In unserer Partnerschaft mit den SKD geht es uns nicht darum, Geschichte und Traditionen zu zelebrieren“, betont Wilhelm Schmid, CEO von A. Lange & Söhne. „Vielmehr ist es uns wichtig, unser gemeinsames kulturelles Erbe für nachkommende Generationen zugänglich zu machen, denn es bietet uns allen in vielerlei Hinsicht Inspiration und Impulse. Dazu leisten die SKD einen herausragenden Beitrag.“

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