05
September
2025
|
08:53
Europe/Amsterdam

1815 TOURBILLON

Mechanisches Meisterwerk in handwerklicher Vollendung

Die technisch anspruchsvolle Konstruktion von Tourbillon mit Sekundenstopp und ZERO-RESET-Funktion erhält in der neuen 1815 TOURBILLON ein besonders elegantes Gesicht. Die auf 50 Exemplare limitierte Edition ist mit einem vollständig in der Manufaktur gefertigten, tiefschwarzen Zifferblatt aus Grand-Feu-Emaille ausgestattet.

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Die neue Sonderedition der 1815 TOURBILLON steht ganz im Zeichen der namensgebenden Komplikation, die durch eine großzügige Aussparung bei 6 Uhr in Szene gesetzt wird. Der filigrane Mechanismus zur Steigerung der Ganggenauigkeit verändert durch seine Rotation stetig die Position der Unruh und gleicht damit den Einfluss der Schwerkraft auf das Schwingsystem aus.

Präzision weitergedacht

Die Umsetzung dieses Mechanismus geht jedoch weit über die konventionelle Lösung hinaus. In ihrem Streben nach steter Weiterentwicklung haben die Lange-Konstrukteure die traditionsreiche Komplikation mit zwei Zusatzfunktionen ausgestattet, die man erst bei näherer Betrachtung erkennt: Der Sekundenstopp für das Tourbillon ermöglicht es, die Uhr durch das Ziehen der Krone anzuhalten und somit präzise einzustellen. Gleichzeitig sorgt der ZERO-RESET-Mechanismus dafür, dass der Sekundenzeiger auf die Nullposition springt, wodurch das genaue Positionieren des Minutenzeigers auf einen Minutenstrich erleichtert wird.

Handwerkskunst auf höchstem Niveau

Auch in ästhetischer Hinsicht lädt die 1815 TOURBILLON auf eine Entdeckungsreise ins Innere der Uhr ein. Ein besonderer Blickfang sind die Brücke und das Käfigoberteil des Tourbillons, die beide eine aufwendige Schwarzpolitur erhalten. Bei dieser wird das Werkstück von Hand mit speziellen Poliermitteln und dem genau richtigen Druck gleichmäßig über eine Zinnplatte geführt. Dies wird so lange wiederholt, bis die Oberfläche je nach Betrachtungswinkel das Licht wie ein Spiegel reflektiert oder tiefschwarz glänzt.

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Perfektion braucht Zeit

Ihre Strahlkraft erhält die 1815 TOURBILLON durch die elegante Kombination des Platingehäuses mit einem tiefschwarzen Grand-Feu-Emaillezifferblatt, das vom ersten bis zum letzten Schritt in der Manufaktur gefertigt wird. Dazu zählen die Vorbereitung des Basiszifferblatts aus Weißgold, das Mörsern und Auftragen der Emaillepigmente, das mehrfache Brennen und die finale Oberflächenbearbeitung. Darüber hinaus wird die kreisförmige Aussparung für das Tourbillon von Hand angliert. Eine Arbeit, die sehr viel Sorgfalt erfordert, um die Emailleschicht nicht zu verletzen. Insgesamt sind mehr als 100 Arbeitsschritte erforderlich, wodurch die Fertigung jedes einzelnen Emaillezifferblatts mehrere Wochen in Anspruch nimmt.

Die makellose Oberfläche mit faszinierender Tiefe bildet einen eleganten Rahmen für das Tourbillon und lässt die bündig mit ihr abschließenden Beschriftungen und Skalen der 1815-Uhrenfamilie kontrastreich hervortreten. Die gut ablesbaren arabischen Ziffern sind ebenso typische traditionelle Designelemente der 1815-Uhrenfamilie wie die umlaufende Minuterie im Stil „Chemin de fer“. Diese sogenannte Eisenbahnminuterie ist eine Reminiszenz an das goldene Eisenbahnzeitalter des 19. Jahrhunderts, das die Verbreitung mechanischer Präzisionsuhren nachhaltig beeinflusste.

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Ein Blick hinter die Kulissen

Der Saphirglasboden ermöglicht den Blick auf das aufwendig finissierte Manufakturkaliber L102.1. Es ist mit einer freischwingenden Lange-Unruhspirale und einer traditionellen Schraubenunruh ausgestattet, die für hervorragende Gangwerte über die gesamte Gangdauer von 72 Stunden hinweg sorgen. Sie arbeitet mit einer Frequenz von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde.

Ein besonderer Blickfang ist der von einem verschraubten Goldchaton gehaltene Diamant-Deckstein im Zentrum des Tourbillons. Dieses traditionelle Element, mit dem A. Lange & Söhne einst die hochwertigsten Taschenuhren in 1A-Qualität ausstattete, bildet den glänzenden Höhepunkt des feinmechanischen Meisterwerks.

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„Viele der traditionellen Elemente gehen auf die Taschenuhren von Ferdinand Adolph Lange zurück – beispielsweise die Dreiviertelplatine aus naturbelassenem Neusilber, die verschraubten Goldchatons oder der Diamant-Deckstein für das Tourbillon“, erklärt Anthony de Haas, Direktor Produktentwicklung bei A. Lange & Söhne. „Gleichzeitig verkörpert die 1815 TOURBILLON das Streben unserer Manufaktur, diese Tradition stetig weiterzuentwickeln. So haben unsere Uhrmacher das Tourbillon, das vor über 200 Jahren zur Verbesserung der Ganggenauigkeit erfunden wurde, zeitgemäß weitergedacht. Die Uhr läuft nicht nur sehr genau, sondern lässt sich dank Sekundenstopp und ZERO-RESET-Funktion auch sehr präzise einstellen.“

Mit einem Gehäusedurchmesser von 39,5 Millimetern und einer Höhe von 11,3 Millimetern schmiegt sich die neue Ausführung in Platin mit schwarzem Emaillezifferblatt elegant ans Handgelenk. Sie ist die fünfte Variante der 1815 TOURBILLON und zugleich der zwölfte Lange-Zeitmesser mit einem Emaillezifferblatt. Die Uhr wurde erstmals 2014 in einer auf 30 Exemplare limitierten Platinedition sowie einer unlimitierten Rotgoldvariante vorgestellt. 2015 erschien die auf 30 Exemplare limitierte 1815 TOURBILLON HANDWERKSKUNST mit besonderen Zifferblatt- und Uhrwerksdekorationen. Drei Jahre später präsentierte die Manufaktur die 1815 TOURBILLON in Platin mit weißem Emaillezifferblatt.

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