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                    <title><![CDATA[Pressebereich A. Lange & Söhne]]></title>
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                    <pubDate>Tue, 18 Jul 2023 14:41:21 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Pressebereich A. Lange & Söhne]]></title>
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                        <title>RICHARD LANGE MINUTENREPETITION</title>
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                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/richard-lange-minutenrepetition/</guid><pp:caseid>499653</pp:caseid><pp:subtitle>A. Lange &amp; Söhne interpretiert die akustische Komplikation klassisch</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Die sächsische Manufaktur bereichert die RICHARD LANGE-Uhrenfamilie um einen Zeit­messer, der mit einer der anspruchsvollsten Klangfunktionen ausgestattet ist – einer klassisch ausgeführten, aber zeitgemäß weiterentwickelten Minutenrepetition. Mit ihrem dreiteiligen, weißen Emaillezifferblatt bietet die auf 50 Exemplare limitierte Platinuhr nicht nur akustischen, sondern auch optischen Hochgenuss.</strong></span></p><p><span>Unter den Armbanduhren mit Schlagwerk gehören Minutenrepetitionen zu den anspruchs­vollsten und interessantesten Komplikationen, die die Präzisionsuhrmacherei zu bieten hat. Mit ihnen lässt sich die Zeit auf die Minute genau hörbar machen. Bei A.&nbsp;Lange & Söhne haben sie eine Tradition, die bis in die Ära der Taschenuhren Ende des 19. Jahrhunderts zurückreicht. Die GRAND COMPLICATION verschaffte der Minutenrepetition im Zusammenspiel mit einer Vielfalt faszinierender Funktionen wie Rattrapante-Chronograph und ewigem Kalender</span> <span>2013 ein aufsehenerregendes Comeback. Zwei Jahre später stellte das auf die digitale Anzeige abgestimmte dezimale Klangschema der ZEITWERK MINUTENREPETITION die Innovationskraft der Manufaktur erneut unter Beweis. Die RICHARD LANGE<strong> </strong>MINUTENREPETITION rückt den Schlagwerkmechanismus nun als einzige Komplikation in den Fokus.</span></p><p><span><strong>Eine Melodie für jede Minute</strong></span></p><p><span>Die komplexe Konstruktion der RICHARD LANGE<strong> </strong>MINUTENREPETITION basiert auf dem traditionellen Klangschema: Ihr Schlagwerkmechanismus schlägt nach Betätigen des in die linke Gehäuseflanke integrierten Schiebers die Stunden, Viertelstunden und Minuten. Dabei folgt sie einem mechanischen Programm, das mit zwei unterschiedlich gestimmten Tonfedern 720 verschiedene Sequenzen wiedergeben kann – für jede Minute im Zwölfstundenzyklus eine. Die Stunden erklingen in einem tieferen Ton, die Viertelstunden mit einem Doppelton und die seit der letzten Viertelstunde verstrichenen Minuten in einem helleren Ton. Die im Bild dargestellte Uhrzeit 1:51 beziehungsweise 13:51 Uhr würde also mit einem tiefen Ton, drei Doppeltönen und sechs hohen Tönen geschlagen werden. Durch den Saphirglasboden lässt sich nach Aktivierung des Repetiervorgangs genau verfolgen, wie die hochglanzpolierten Ton­hämmer die jeweilige Sequenz auf den beiden um das Uhrwerk herumgeführten Tonfedern ausführen. Die Steuerung des aus 191 Teilen bestehenden Mechanismus erfolgt über ein raffiniertes System kunstvoll choreografierter Rechen, Staffeln, Hebel und Räder.&nbsp;</span></p><p><span>Die RICHARD LANGE MINUTENREPETITION ist auf höchste akustische Qualität ausgelegt. Insofern entspricht der Abstimmungsaufwand dem eines feingestimmten Musikinstruments: Für einen hellen, klaren und nachhallenden Klang sorgen die von Hand gestimmten Tonfedern, die perfekt mit der Klangcharakteristik des Gehäusematerials Platin harmonieren. Bei den Hämmern kommt es neben Material, Form, Größe, Gewicht und Härte – genau wie bei einem Klavier – vor allem auf den Anschlag an. Alle Komponenten werden durch einen Lange-Meisteruhrmacher sorgfältig aneinander angepasst. Dazu müssen sie mehrfach demontiert, nachbearbeitet, erneut montiert und anschließend getestet werden. Ein Großteil der Fertigungs­zeit wird somit der Perfektionierung des Klangs gewidmet.</span></p><p><span><strong>Die klassische Minutenrepetition weitergedacht</strong></span></p><p><span>Den hohen Ansprüchen der Marke A. Lange & Söhne entsprechend wurde die akustische Komplikation entscheidend verbessert. Bei der RICHARD LANGE<strong> </strong>MINUTENREPETITION stehen drei technische Besonderheiten für das Streben der sächsischen Manufaktur, die Uhrmacherkunst immer weiter voranzubringen. So verfügt das Schlagwerk über eine Ruheaufhebung. Sie unterbindet die sonst übliche Pause zwischen Stunden- und Minutenschlag, die eintritt, wenn in den ersten 14 Minuten nach der vollen Stunde kein Doppelschlag für die Viertelstunde ausgelöst wird. Um eventuelle Beschädigungen des Schlagwerks zu vermeiden, wurde es darüber hinaus mit einem Sicherheitsmechanismus ausgestattet, sodass sich die Minutenrepetition bei herausgezogener Krone nicht in Gang setzen lässt. Zudem lässt sich die Krone nicht ziehen, wenn das Schlagwerk aktiv ist. Die patentierte Hammersperre bewirkt schließlich, dass die Hämmer nach dem Anschlagen der Tonfeder jeweils für den Bruchteil einer Sekunde in ihrer Ausgangsposition verharren. Dadurch können die zurückspringenden Hämmer nicht nachschwingen und dabei erneut auf die Tonfedern treffen.</span></p><p><span><strong>Ein vollkommener Rahmen</strong></span></p><p><span>Die neue RICHARD LANGE MINUTENREPETITION folgt dem seit jeher bei A. Lange & Söhne geltenden Grundsatz, dass Konstruktion und Design eine Einheit bilden müssen. Das im Durchmesser 39 Millimeter messende und nur 9,7 Millimeter hohe Platingehäuse weist die typischen satinierten Flanken und markant gewölbten Bandanstöße auf. Das weiße Emaille­zifferblatt hat einen Kern aus massivem Gold und wird im eigenen Haus gefertigt. Es ist dreiteilig und unterstreicht den hohen Anspruch an handwerkliche Vollkommenheit. Der äußere Ring und der Mittelteil des Hauptzifferblatts sowie das Hilfszifferblatt der kleinen Sekunde werden in einem aufwendigen Manufakturprozess einzeln von Hand gefertigt, bevor alle drei Teile miteinander verbunden werden. Vor dem strahlend weißen Hintergrund treten die Zeiger aus thermisch gebläutem Stahl kontrastreich hervor. Die gedruckten Beschriftungen sind eingebrannt. Zu ihnen gehören die für die Uhrenfamilie typischen schlanken römischen Ziffern. Zusammen mit der umlaufenden Minuterie im Stil „Chemin de fer“ und der bei sechs Uhr angeordneten kleinen Sekunde betonen sie den klassischen Charakter der Uhr. Ein feiner roter Strich über der Zwölf setzt einen subtilen Farbakzent. Getragen wird die Uhr an einem handgenähten schwarzen Lederband mit einer Faltschließe aus Platin. Die Auflage ist auf 50&nbsp;Exemplare limitiert.</span></p><p><span><strong>Neues Uhrwerk in höchster Vollendung</strong></span></p><p><span>Das neue, zweifach montierte Handaufzugswerk L122.1 wird allen Ansprüchen gerecht, die mit dem Namen A. Lange & Söhne verbunden sind. Durch den Saphirglasboden präsentiert sich die gesamte Palette handwerklicher Finissierungen. Zu ihnen gehören der im freien Schnitt gravierte Unruhkloben mit der darauf montierten Schwanenhalsfeder. Mit ihrer seitlichen Stell­schraube lässt sich das in der Uhrmacherei als „Abfall“ bezeichnete Zusammenspiel von Anker und Hemmung fein regulieren. Auf der mit einem Glashütter Bandschliff dekorierten Dreiviertel­platine aus naturbelassenem Neusilber sind sechs Lagersteine in polierte Goldchatons gefasst. Vier von ihnen sind zusätzlich mit thermisch gebläuten Schrauben befestigt. Das mit einem Sonnenschliff dekorierte Aufzugsräderwerk ist sichtbar in die Platine integriert.</span></p><p><span>Darüber hinaus bietet der teilweise zu erkennende Schlagwerkmechanismus einige besondere Finish-Details. Die Tonhämmer sind mit einer aufwendigen Schwarzpolitur versehen, und auch die von Hand gebogenen Tonfedern sind poliert. Alle Brücken des Schlagwerkmechanismus sind durch einen Sonnenschliff optisch zusammengefasst. Unter ihnen ist die Brücke über dem Fliehkraftregler zusätzlich skelettiert. Durch die großzügigen Aussparungen sieht man die dynamischste Komponente des Uhrwerks: Der mit zwei hochglanzpolierten Goldgewichten ausbalancierte Fliehkraftregler rotiert bei laufendem Schlagwerk mit einer Geschwindigkeit von mehr als 2.000 Umdrehungen pro Minute und garantiert so eine gleichmäßige Ablauf­geschwindigkeit.</span></p><p><span>Das 69. Lange-Manufakturkaliber verfügt über eine Schraubenunruh und eine freischwingende Breguet-Unruhspirale aus eigener Fertigung mit aufgebogener äußerer Breguet-Endkurve. Die Gangpartie arbeitet mit einer Frequenz von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde (3 Hertz). Das Federhaus erlaubt eine maximale Gangautonomie von 72 Stunden.</span></p>]]></description><category><![CDATA[richard-lange]]></category>
            <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 08:29:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Eine wegweisende Erfindung</title>
                        <link>https://press.alange-soehne.com/de/eine-wegweisende-erfindung/</link>
                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/eine-wegweisende-erfindung/</guid><pp:caseid>488784</pp:caseid><pp:subtitle>Vor 90 Jahren reichte Richard Lange sein wohl wichtigstes Patent ein</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Die Uhrenfamilie RICHARD LANGE trägt den Namen des erstgeborenen Sohnes von Ferdinand Adolph Lange. Mit seinen zahlreichen Erfindungen, Forschungsarbeiten und Patenten trug Richard Lange wesentlich zum Ruhm der Glashütter Feinuhrmacherei bei. Seine vielleicht bedeutendste Errungenschaft war die Entdeckung, dass die Beigabe von Beryllium die Härte und damit das Biegeverhalten von Uhrenfedern optimiert. Das Patent dafür reichte er vor 90 Jahren ein.</strong></span></p><p><span>Für Kenner und Liebhaber liegt die besondere Faszination der Glashütter Feinuhrmacherei in der Präzision und den exakt berechneten Proportionen, die den edlen Zeitmessern eine harmonische und elegante Anmutung verleihen. Von den Ziffern und Indizes über die Zeiger und Indikationen bis hin zum Gehäuse mit Lünette, dem Armband und der Schließe – der Reiz einer Uhr von A. Lange & Söhne ergibt sich aus dem Zusammenspiel vieler, zum Teil kaum sichtbarer Details.</span></p><p><span>﻿In Bruchteilen von Millimetern aufeinander abgestimmt ist auch der feinmechanische Mikrokosmos in ihrem Inneren, ein zweites Gesicht, das sich gewissermaßen als Spiegelbild der äußeren Vollkommenheit unter dem Saphirglasboden zeigt. Eine Vielzahl winziger Komponenten fügt sich hier im perfekten Zusammenspiel aneinander. 199 sind es beispielsweise bei Kaliber L041.2 der RICHARD LANGE in Rotgold, 279 bei Kaliber L044.1 der RICHARD LANGE „Pour le Mérite“ in Weißgold mit schwarzem Zifferblatt, wobei hier die aus 636 Einzelteilen bestehende, von Hand montierte Kette nur als ein Teil gezählt wird.</span></p><p><span>Jede einzelne dieser Komponenten, von denen manche mit dem bloßen Auge kaum erkennbar sind, erfüllt ihre Funktion zuverlässig in jeder Sekunde – über Jahre und Jahrzehnte hinweg. ﻿Die Spiralfeder wirkt dabei als Taktgeber dieses feinmechanischen Meisterwerks.</span></p><p><span>Aus einer temperaturkompensierenden Legierung gefertigt, bringt sie die Unruh, das Herzstück einer jeden mechanischen Uhr, zum Schwingen und ist damit maßgeblich für die Ganggenauigkeit zuständig. ﻿Ihre Maße erfordern eine gute Vorstellungskraft: Das klitzekleine Kraftpaket wiegt nicht mehr als 2,5&nbsp;Milligramm und hat eine Dicke von lediglich bis zu drei hundertstel Millimetern Dicke. Kaum vorstellbar: Wird bei der Fertigung das Band um nur 0,001 Millimeter dicker oder dünner gewalzt, kann diese Ungenauigkeit eine Gangabweichung von bis zu 30 Minuten pro Tag nach sich ziehen.</span></p><p><span><strong>Aufwendig, anspruchsvoll und sehr selten: die Herstellung der Spiralfeder</strong></span></p><p><span>Heute zählt die Fertigung von Spiralfedern im eigenen Haus zur Königsklasse. Nur wenige Manufakturen weltweit beherrschen die notwendigen Arbeitsschritte, in denen wie früher aus einem Metalldraht mit einem Durchmesser von 0,5 Millimetern eine hauchdünne Spirale entsteht.</span></p><p><span>Zu diesem kleinen Kreis zählt A. Lange & Söhne bereits seit 2003. Zehn Jahre Entwicklungszeit wurden in das arbeitsintensive Herstellungsverfahren dieses für die Ganggenauigkeit so essenziellen Elements investiert. Heute ist die Manufaktur in der Lage, für jedes Kaliber eine individuelle, optimal auf dessen Anforderungen konzipierte Spiralfeder zu fertigen. Dabei legen die Experten die geeignete Anzahl der Windungen fest, bestimmen den richtigen Durchmesser und definieren zum Schluss die optimale Endkurve.</span></p><p><span>Diese Berechnungen zählen zu den anspruchsvollsten Aufgaben der Uhrmacherei. Auch hier wird die Präzision auf die Spitze getrieben: Die Genauigkeit liegt bei einem zehntausendstel Millimeter. Mit Hilfe eines speziell entwickelten Walzverfahrens – Walzen dieser Art sind nicht handelsüblich – wird der feine Draht auf eine Höhe von etwa 0,025 Millimetern gebracht.</span></p><p><span>Doch die Fertigung der Spiralfeder ist nicht nur in verfahrenstechnischer Hinsicht komplex – für ein optimales Schwingverhalten ist vor allem das Material maßgeblich.</span></p><p><span><strong>Uhrmacher, Wissenschaftler und Gelehrter: Richard Lange</strong></span></p><p><span>Richard Lange, der älteste Sohn von Ferdinand Adolph Lange, war eine Koryphäe auf dem Gebiet der Werkstoffkunde und der wohl erfindungsreichste Geist der Lange’schen Uhrmacherdynastie. Nach dem Tod des Vaters im Jahr 1875 übernahm er gemeinsam mit seinem Bruder Emil das Ruder des Familienunternehmens. Während Emil sich um die kaufmännischen Belange kümmerte, war Richard für die technische Leitung zuständig. Zahlreiche Patente zeugen von seiner besonderen Kompetenz. Aus gesundheitlichen Gründen schied er zwölf Jahre später aus, war jedoch als freier Mitarbeiter, Schriftsteller und Erfinder im Hintergrund unermüdlich für die Firma tätig. Insbesondere befasste er sich intensiv mit wissenschaftlichen Fragestellungen im Bereich der Uhrentechnik, studierte Forschungsarbeiten aus anderen Disziplinen – stets darum bemüht, die Präzision und das Gangverhalten von &nbsp;Taschenuhren zu verfeinern. Bis ins hohe Alter studierte, forschte und konstruierte Richard – viele weitere Patente zeugen von seinem unerschöpflichen Erfindungsreichtum.</span></p><p><span><strong>Werkstoffkunde: Der Schlüssel zur Präzision</strong></span></p><p><span>Unter dem Titel „Metalllegierung für Uhrenfedern“ beschrieb er im Jahr 1930 die aus seiner Sicht geeignetste Zusammensetzung für Spiralfedern. Noch heute wird der Legierung, seiner Empfehlung folgend, Beryllium zugemischt. Schon die von seinem Bruder Emil initiierte Einführung der Nickel-Stahl-Unruh kurz nach der Jahrhundertwende hatte ihm bewusst gemacht, welche wichtige Rolle die Metallurgie im Bereich der Schwingsysteme spielt. Eine Veröffentlichung der „Stahlkocher“ Krupp und Siemens, die sich Ende der 1920er Jahre intensiv mit Nickel-Eisen-Legierungen beschäftigte, erregte seine Aufmerksamkeit.</span></p><p><span>In einer 60 Seiten starken Forschungsarbeit thematisierten die Siemens-Ingenieure Georg Masing und Otto Dahl das Thema Beryllium-Nickel-Legierungen. Sie kamen zu dem Schluss, dass die Zugabe eines geringen Beryllium-Anteils die Elastizität erhöht. Richard sah das große Potenzial, das diese Entdeckung auch für die Uhrenindustrie bot. Dank seiner besonderen physikalischen Eigenschaften war Beryllium prädestiniert, sowohl die Elastizität als auch die Härte der Elinvar-Spirale zu verbessern.</span></p><p><span>Richard meldete umgehend ein Patent beim Reichspatentamt unter der Nr. 529945 an. Der Patentanspruch vom 19. Februar 1930 liest sich folgendermaßen: „Metalllegierung für Uhrenfedern, dadurch gekennzeichnet, dass den aus Eisen, Kupfer, Nickel, Invar und Elinvar bestehenden Legierungen ein Zusatz von 1% bis 2/2,5% (bei Kupfer, Nickel, Elinvar-Legierungen) und zur Erzielung größerer Härte bis 6% Beryllium beigemischt wird.“ Damit hatte Lange noch vor Siemens den praktischen Nutzen der Forschungsergebnisse erkannt und genutzt.</span></p><p><span>Am 29. Oktober 1932 verstarb Richard Lange im Alter von 86 Jahren. Doch sein Vermächtnis wird heute in der ihm gewidmeten Uhrenfamilie lebendig gehalten: Die Zeitmesser mit dem Namen RICHARD LANGE lassen die Präzisionsuhr, zu deren Entwicklung er umfangreich beigetragen hatte, wieder aufleben. Mit ihrer hohen Ganggenauigkeit, guten Ablesbarkeit und verlässlichen Robustheit erfüllen sie genau die Vorgaben, die der Erfinder einst definierte.</span></p>]]></description><category><![CDATA[richard-lange]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 May 2020 14:15:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2741/als-232-2042580.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[ALS_232_2042580]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[RICHARD LANGE in Rotgold auf dem Patent ihres Namensgebers]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>RICHARD LANGE SPRINGENDE SEKUNDE</title>
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                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/richard-lange-springende-sekunde/</guid><pp:caseid>485172</pp:caseid><pp:subtitle>Weißgold-Edition mit schwarzem Zifferblatt</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Die RICHARD LANGE SPRINGENDE SEKUNDE bekommt im markanten Weißgoldgehäuse mit schwarzem Zifferblatt einen starken Auftritt. Das wissenschaftlich-technische Design des Zeitmessers wird durch minimalistische rote Farbakzente unterstrichen.</strong></span></p><p><span>Seit ihrer ersten Vorstellung im Jahr 2016 überzeugt Langes erstes Neuzeitmodell mit springender Sekunde durch ein klares Design und raffinierte Technik. Ihr Regulatorzifferblatt mit dem oben angeordneten großen Sekundenkreis lenkt die Aufmerksamkeit auf die kleinste der drei Zeiteinheiten. Darunter befinden sich, nach links und rechts versetzt, die kleineren Stunden- und Minutenkreise.</span></p><p><span>Zum Genfer Uhrensalon SIHH 2019 präsentiert A.&nbsp;Lange&nbsp;&&nbsp;Söhne eine Variante mit schwarzem Zifferblatt. Die farbliche Reduktion und die Symmetrie der Kreisformen erinnern an Designideen des Bauhauses. Der klare Kontrast von weißer Schrift auf schwarzem Grund verleiht der charakteristischen Regulator-Ästhetik eine neue, kraftvolle Aussage, die durch wenige rote Akzente zusätzlich betont wird. Ein besonderer Blickfang ist eine Anzeige im unteren Schnitt-bereich von Stunden- und Minutenanzeige, die zehn Stunden vor Ablauf von Weiß auf Rot wechselt und dadurch an ein baldiges Aufziehen erinnert.</span></p><p><span>Die Darstellung der Zeiteinheiten mit drei einander überschneidenden Anzeigen geht auf den Dresdner Astronom und Uhrmacher Johann Heinrich Seyffert zurück. Sein berühmter Taschenchronometer Nr. 93 von 1807 war die erste Uhr mit einer solchen Anordnung. Trotz des historischen Bezugs wirkt die RICHARD LANGE SPRINGENDE SEKUNDE zeitgemäß und funktional. Vor dem dunklen Hintergrund des ebenen Zifferblatts treten die Zeiger – aus massivem Gold für Stunde und Minute beziehungsweise rhodiniertem Stahl für die Zentralsekunde – deutlich hervor. Das Spiel mit Hell-Dunkel-Kontrasten setzt sich in einem schwarzen Alligator-Lederband mit weißgoldener Schließe fort.</span></p><p><span>Mit höchster Ganggenauigkeit und erstklassiger Ablesbarkeit knüpft die RICHARD LANGE-Uhrenfamilie an die Tradition der wissenschaftlichen Beobachtungsuhren von A.&nbsp;Lange&nbsp;&&nbsp;Söhne an. Der Name ist eine Hommage an den erstgeborenen Sohn von Ferdinand Adolph Lange. Zeit seines Lebens setzte Richard Lange sich dafür ein, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse für die Uhrmacherei nutzbar zu machen. Zu seinen 27 Patenten gehört die noch heute gültige Metalllegierung für Unruhspiralen. Die anhaltbare springende Zentralsekunde seines Vaters wurde in der von ihm weiterentwickelten Form 1877 als eines der ersten Patente in Deutschland registriert.</span></p><p><span>Die RICHARD LANGE SPRINGENDE SEKUNDE überträgt das Konzept der Beobachtungsuhr ins 21. Jahrhundert. Mit der einzigartigen Verbindung aus Sekunden-Nachspannwerk, springender Sekunde und ZERO-RESET verkörpert sie die Schlüsselwerte einer Beobachtungsuhr – Zuverlässigkeit, Präzision und Klarheit. Im Manufakturkaliber L094.1 wirken die drei komplexen Mechanismen zusammen, um die Unruh über die maximale Laufzeit von 42 Stunden mit gleichbleibender Kraft anzutreiben, den Sekundenzeiger 86.400 Mal pro Tag von Index zu Index springen zu lassen und den Nullstellmechanismus zu aktivieren.</span></p><p><span>Als federgetriebener Zwischenaufzug (Remontoir) wandelt das Nachspannwerk der RICHARD LANGE SPRINGENDE SEKUNDE die abnehmende Kraft des Federhauses in immer gleiche Energiemengen um, die es im Sekundentakt an die Gangpartie weiterleitet. Darüber hinaus gibt es den Schaltimpuls für die springende Sekunde. Die ersten Taschenuhren mit dieser Komplikation stammen aus dem späten 18. Jahrhundert. Als Vorläufer des Chronographen wurden sie für Zeitmessungen eingesetzt, bei denen es auf die Sekunde ankommt. Seefahrern halfen sie bei der Navigation, Astronomen nutzten sie zur Bestimmung von Sterndurchgängen und Ärzte maßen mit ihnen den Puls.</span></p><p><span>Beim Ziehen der Krone stoppt der patentierte ZERO-RESET-Mechanismus der RICHARD LANGE SPRINGENDE SEKUNDE die Exzenterunruh, schwenkt den Sekundenzeiger – wie bei einem Chronographen – in die Nullposition und erleichtert so das Stellen der Uhr. Dazu ist es erforderlich, den Kraftfluss vom Nachspannwerk zum Räderwerk zu unterbrechen. Das geschieht über eine eigens entwickelte Mehrscheibenkupplung. Sie hält den Sekundenzeiger beim sprunghaften Vorrücken sicher in seiner Position und erlaubt es, den Kraftfluss zuverlässig zu trennen und wieder zu schließen.</span></p><p><span>Die Finissierung des aus 390 Teilen bestehenden Handaufzugswerks entspricht höchsten Lange-Standards. Die mit einem Glashütter Bandschliff dekorierten Brücken aus naturbelassenem Neusilber, der handgravierte Unruhkloben, acht verschraubte Goldchatons und die aufwendig mit Schliffen und Polituren vollendeten Oberflächen geben der RICHARD LANGE SPRINGENDE SEKUNDE auch werkseitig ein klassisches Lange-Gesicht.</span></p>]]></description><category><![CDATA[richard-lange]]></category>
            <pubDate>Mon, 14 Jan 2019 07:00:00 +0100</pubDate>
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