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                    <title><![CDATA[Pressebereich A. Lange & Söhne]]></title>
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                    <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 14:01:50 +0100</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Pressebereich A. Lange & Söhne]]></title>
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                        <title>20 Jahre Engagement für Kunst und Kultur</title>
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                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/20-jahre-engagement-fuer-kunst-und-kultur/</guid><pp:caseid>737085</pp:caseid><pp:subtitle>A. Lange &amp; Söhne und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden feiern das zwanzigjährige Jubiläum ihrer Partnerschaft und verlängern diese um weitere fünf Jahre.</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Als Sponsor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) unterstützt A. Lange & Söhne den Museumsverbund bereits seit 2006. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums freut sich die sächsische Uhrenmanufaktur, die Verlängerung der Partnerschaft bis 2031 bekanntzugeben. Die 15 Museen der SKD – darunter das Grüne Gewölbe, die Gemäldegalerien Alte und Neue Meister sowie der Mathematisch-Physikalische Salon – zählen zu den weltweit bedeutendsten Sammlungen ihrer Art.</strong></span></p><p><span>A. Lange & Söhne verbindet eine besonders enge Beziehung mit dem Mathematisch-Physikalischen Salon, die bis in die Frühzeit der sächsischen Präzisionsuhrmacherei zurückreicht. Mit ihren meisterhaft gefertigten Zeitmessern und wissenschaftlichen Instrumenten wurde die königliche Sammlung um 1830 für den jungen Ferdinand Adolph Lange zur Inspirationsquelle. Dieser Ort der Innovation beflügelte seinen Wunsch, die besten Uhren der Welt zu bauen. Mit der Gründung einer Uhrenmanufaktur in Glashütte im Jahr 1845 verwirklichte er diesen Traum und begründete eine Tradition, die A. Lange & Söhne bis heute pflegt und kontinuierlich weiterentwickelt.</span><br><br><span><strong>Präsentation der ersten Uhrenkollektion im Dresdner Residenzschloss</strong></span><br><br><span>Zu den wichtigsten gemeinsamen Meilensteinen der Manufaktur und der SKD zählt der 24. Oktober 1994: An diesem Tag präsentierte A. Lange & Söhne im Dresdner Residenzschloss, dem Hauptsitz der SKD, die ersten vier Armbanduhren nach dem Neuanfang, darunter die LANGE 1. Im Jahr 2006 wurde die ohnehin enge Partnerschaft schließlich auf vertraglicher Basis fortgesetzt. Durch die von A. Lange & Söhne unterstützte sechsjährige Restaurierung des Mathematisch-Physikalischen Salons und dessen Wiedereröffnung im Jahr 2013 erhielt der Anspruch, die traditionsreiche Verbindung zwischen Uhrmacherei und Wissenschaft als kulturelles Erbe zu bewahren, neue Sichtbarkeit.</span></p><p><span><strong>Bildung, Nachwuchsförderung und kultureller Auftrag</strong></span><br><br><span>2015 bot die SKD-Sonderausstellung „Einfach – Vollkommen. Sachsens Weg in die internationale Uhrenwelt“ interessante Einblicke in das bemerkenswerte Lebenswerk Ferdinand Adolph Langes. Mit teilweise noch nie zuvor gezeigten Exponaten aus dem Umfeld von A. Lange & Söhne sowie historischen Lange-Taschenuhren beleuchtete sie die Frühgeschichte der sächsischen Uhrmacherei und unterstrich den gemeinsamen kulturellen Auftrag von Manufaktur und Museumsverbund. Dieser spiegelt sich auch im „Lernort“ des Mathematisch-Physikalischen Salons wider. Das Förderprojekt mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt vermittelt jungen Menschen auf anschauliche Weise technische Zusammenhänge und fördert Neugier sowie Forschergeist – ein Anliegen, dem sich A. Lange & Söhne auch als Ausbildungsbetrieb mit besonderem Engagement widmet.</span><br><br><span><strong>Ausstellungsprojekte 2026: Kunst im internationalen Dialog</strong></span><br><br><span>Auch im Ausstellungsjahr 2026 unterstützt A. Lange & Söhne die Realisierung herausragender Projekte der SKD. Dazu zählen neben dem „Lernort“ des Mathematisch-Physikalischen Salons die Ausstellungen „Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Die großen Fragen des Lebens“ vom 8. Februar bis 31. Mai 2026 im Albertinum sowie „Japan auf Papier in Dresden. Utamaro, Hokusai, Hiroshige und die Grafik der Moderne“ vom 26. Juni bis 20. September 2026 im Kupferstich-Kabinett.</span><br><br><span>„Seit nunmehr 20 Jahren verbindet A. Lange & Söhne und die SKD eine enge und lebendige Partnerschaft. Dabei teilen wir die Wertschätzung für kunsthandwerkliche Höchstleistungen und unser Engagement für Kunst und Kultur. Beide Einrichtungen stehen dafür, sächsische Präzision und eine Leidenschaft für Exzellenz in die Welt zu tragen. Vor diesem Hintergrund sind wir außerordentlich dankbar, dass sich diese wertvolle Zusammenarbeit um weitere fünf Jahre fortsetzt“, sagt Dr. Bernd Ebert, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.</span><br><br><span>„In unserer Partnerschaft mit den SKD geht es uns nicht darum, Geschichte und Traditionen zu zelebrieren“, betont Wilhelm Schmid, CEO von A. Lange & Söhne. „Vielmehr ist es uns wichtig, unser gemeinsames kulturelles Erbe für nachkommende Generationen zugänglich zu machen, denn es bietet uns allen in vielerlei Hinsicht Inspiration und Impulse. Dazu leisten die SKD einen herausragenden Beitrag.“</span></p>]]></description><category><![CDATA[featured]]></category>
            <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 09:03:58 +0100</pubDate>
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                        <title>Ausbildungsbetrieb des Jahres</title>
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                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/ausbildungsbetrieb-des-jahres/</guid><pp:caseid>690478</pp:caseid><pp:subtitle>A. Lange &amp; Söhne erhält Auszeichnung von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Die IHK Dresden hat A. Lange & Söhne zum „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ gekürt. Dabei handelt es sich um eine Auszeichnung, die seit 2023 jedes Jahr an herausragende Ausbildungsbetriebe der Region vergeben wird, die sich mit überdurchschnittlichen Ausbildungsleistungen in der dualen Berufsausbildung einsetzen. Bei der feierlichen Übergabe am 11. März 2025 in Glashütte ehrten die Verantwortlichen der IHK Dresden das vielseitige Engagement, das die Glashütter Manufaktur ihren derzeit 48 Auszubildenden entgegenbringt. In seiner Danksagung betonte Lange-CEO Wilhelm Schmid, man sei stolz, in einem Handwerk auszubilden, das einerseits in Tradition wurzelt und andererseits attraktive Zukunftschancen bietet.</strong></p><p><span>A. Lange & Söhne wurde bereits mehrfach von der IHK geehrt. Unter anderem erhielt das Unternehmen fünf Mal den Titel „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“. In den Jahren 2014, 2018 und 2021 wurde zudem jeweils ein Lange-Absolvent als bester Uhrmacher-Azubi Deutschlands ausgezeichnet. Laut Wilhelm Schmid sind Erfolge wie diese vor allem dem engagierten Ausbilderteam zu verdanken: „Um unsere Kunst der Feinuhrmacherei in die Zukunft zu führen, sind wir auf Menschen angewiesen, die unsere Leidenschaft teilen. Daher ist es unsere große Verantwortung, in die Rekrutierung und Ausbildung von Spitzenkräften zu investieren.</span></p><p><span>Seit 1997 haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, engagierte junge Menschen auf den Beruf vorzubereiten und so die nächste Generation von Fachkräften zu sichern. 263 junge Menschen haben seitdem ihre Ausbildung bei uns abgeschlossen. Dass die meisten unserer Absolventinnen und Absolventen noch immer bei uns tätig sind, zeugt nicht nur von der Qualität unserer Ausbildung, sondern auch von den Zukunftschancen, die sich mit unserer traditionellen Handwerkskunst verbinden.“</span></p><p><span>Neben Uhrmachern bildet A. Lange & Söhne auch Werkzeugmechaniker, Zerspanungsmechaniker, Kaufleute für Büromanagement, Fachinformatiker und Fachkräfte für Lagerlogistik aus. Im Zusammenhang mit diesen vielseitigen Ausbildungsmöglichkeiten bietet die Manufaktur zahlreiche Angebote und Projekte:</span><br>&nbsp;</p><p><span><strong>Für Interessenten</strong></span></p><ul><li data-list-item-id="ecd892184b20d6b70df74598a5130be7e"><span><strong>Praktikumsangebote</strong> in allen Ausbildungsberufen, über das Jahr verteilt</span></li><li data-list-item-id="e1c2dcb5e132840b92eecdc4921add28f"><span>einmal jährlich der „<strong>Tag der offenen Ausbildung</strong>“, der Einblicke in die Lehrwerkstätten und Klassenzimmer des „Walter Lange Aus- und Weiterbildungszentrums“ ermöglicht</span></li><li data-list-item-id="e30f282214c897847a4bfb3fe1a511927"><span>regionale Veranstaltungen zur <strong>Berufsorientierung </strong>auf Bildungsmessen und in Schulen (ca. 25 Veranstaltungen im Jahr, Tendenz steigend), „<strong>Schau rein Sachsen</strong>“ vom 18. bis 20. März 2025</span></li><li data-list-item-id="e26a745720e74e50011613db3955b554c"><span>monatliches Angebot „<strong>90 MINUTEN FÜR DEINE ZUKUNFT</strong>“, das Schülern und Eltern nach Feierabend über Ausbildungsmöglichkeiten informiert; eine Anmeldung ist auf der Lange-Website möglich</span></li></ul><p><br><span><strong>Für Auszubildende</strong></span></p><ul><li data-list-item-id="eb4b99b45542e9d9e4f7af3def5089ac1"><span><strong>übertarifliche Ausbildungsvergütung</strong> sowie weitere <strong>Zusatzleistungen</strong>, u.a. Massagen, Gesundheitsaktionstage und Online-Beratung zur mentalen Gesundheit, Übernahme des Mitgliedsbeitrags im Sportverein, Weihnachtsfeier, Gleichstellung festangestellter Mitarbeiter und Auszubildender bei allen Zusatzleistungen</span></li><li data-list-item-id="e0a2075237ec98a93ffdfa0d27d446aff"><span><strong>Welcome-Veranstaltung</strong> mit Eltern vor dem offiziellen Start der Ausbildung und „<strong>Welcome Day</strong>“ am ersten Tag</span></li><li data-list-item-id="e36dcf4bfd3f6cc7c7542cf4e88518e12"><span><strong>Exkursionen</strong> nach Prag, Hamburg und Unterstützung einer Schulfahrt des Bildungsträgers (Schwarzwald, Schweiz), zudem sind weitere Auslandsaufenthalte möglich</span></li><li data-list-item-id="e4d3c268a524312c4eec1ce36eea944a8"><span>regelmäßige Einblicke in den <strong>Mathematisch-Physikalischen Salon</strong>, um die Wurzeln der sächsischen Uhrmacherkunst zu entdecken</span></li><li data-list-item-id="edea1f328f8ac152bcbec202edf98b389"><span>über den Lehrplan hinausgehend die Umsetzung eines eigenen <strong>Praxisprojektes </strong>wie der Bau einer Tischuhr</span></li><li data-list-item-id="e503d0f14cc364f8800f82b54ca2d87e4"><span>von Lange unterstütztes <strong>Ehrenamt </strong>zweier bei Lange beschäftigter Uhrmachermeister<strong> im IHK-Prüfungswesen</strong></span></li><li data-list-item-id="e56b3c3ac09b65ae03c7ef0dd7806b881"><span>Unterstützung der <strong>Meisterausbildung </strong>bei entsprechendem Talent</span></li><li data-list-item-id="e099ce5df0e50073d6b182c7996fa6877"><span>Möglichkeit der Teilnahme am internationalen Wettbewerb “<strong>Cartier Prize for Watchmaking Talents of Tomorrow</strong>“ im dritten Lehrjahr</span></li></ul><p><br><span><strong>Kooperationen</strong></span></p><ul><li data-list-item-id="e97f50ceef999c607c68793ed2a267723"><span>intensive Zusammenarbeit mit der <strong>Berufsschule in Glashütte </strong>im Rahmen eines Kooperationsvertrags, konkret die Unterstützung der Auszubildenden in schulischer Vollzeitausbildung durch Praktika und Nebentätigkeit</span></li><li data-list-item-id="e0a5c6d7fa5b467b1022b094eba50d6d9"><span>Partnerschaft mit der „<strong>Dresdner Palucca Hochschule für Tanz</strong>“ im Rahmen des Austauschprogramms „Lebens-Zeit-lebens“</span></li><li data-list-item-id="ea5710382d5070b9d2d58eae31022b261"><span>langjähriger Austausch mit der <strong>dänischen Uhrmacherschule Ringsted</strong></span></li></ul><p><span><strong>Zahlen und Fakten 2025:</strong></span></p><ul><li data-list-item-id="ed6484feb56f5f854c9070fdc9df110e0"><span>Seit 2022 trägt das Lange-Ausbildungszentrum den Namen des Firmengründers „Walter Lange Aus- und Weiterbildungszentrum“.</span></li><li data-list-item-id="e5b2d476673f981fe6c5a6e68f3a8f5d5"><span>Lange bildet aktuell 48 Azubis in sechs Berufen aus: Uhrmacher, Werkzeugmechaniker, Zerspanungsmechaniker, Facharbeiter für Lagerlogistik, Fachinformatiker für Systemintegration sowie Bürokaufleute für Personalwesen und Controlling.</span></li><li data-list-item-id="eb86691c81057c6aeafbc87d9686a8d00"><span>Seit 1997 haben schon 263 junge Menschen erfolgreich einen Beruf erlernt.</span></li></ul><p><span><strong>Weitere Informationen:</strong></span></p><p><a class="ck-anchor" id="https://www.alange-soehne.com/eu-de/manufacture/company/careers/apprenticeships" name="https://www.alange-soehne.com/eu-de/manufacture/company/careers/apprenticeships" href="https://www.alange-soehne.com/eu-de/manufacture/company/careers/apprenticeships"><span>https://www.alange-soehne.com/eu-de/manufacture/company/careers/apprenticeships</span></a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[featured]]></category>
            <pubDate>Tue, 11 Mar 2025 18:43:37 +0100</pubDate>
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                        <title>Walter Lange zum 100. Geburtstag</title>
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                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/walter-lange-zum-100-geburtstag/</guid><pp:caseid>651379</pp:caseid><pp:subtitle>Erinnerungen an den Gründer der Lange Uhren GmbH</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Walter Lange wäre am 29. Juli 2024 einhundert Jahre alt geworden. Mit der Neugründung der Lange Uhren GmbH am 7. Dezember 1990 gelang es ihm nicht nur, die weitreichende uhrmacherische Tradition seiner Familie nach über 40 Jahren Zwangspause neu zu beleben, sondern den Weg für die Renaissance der 1845 von seinem Urgroßvater begründeten sächsischen Feinuhrmacherei zu ebnen.</strong></span></p><p><span>Für seine herausragenden Verdienste um die Glashütter Uhrenindustrie wurde Walter Lange, der A. Lange & Söhne bis zu seinem Tod am 17. Januar 2017 als Repräsentant und Botschafter eng verbunden war, vielfach geehrt. Immer in Erinnerung bleiben wird eine charismatische Persönlichkeit, weltoffen und warmherzig, bescheiden und bodenständig – trotz des Erfolgs. Walter Lange ging auf andere zu und begegnete ihnen auf Augenhöhe. Mit seinem Verständnis von verantwortungsvollem Unternehmertum und seinem Engagement, zum Beispiel für den Uhrmachernachwuchs, prägt sein Vorbild die Unternehmenskultur von A. Lange & Söhne bis heute.</span><br><br><span><strong>Behütete Kindheit und grausame Kriegszeiten</strong></span><br><br><span>1924 in Dresden geboren, verbrachte Walter Lange als viertes Kind von Rudolf und Hildegart Lange eine behütete Kindheit in Glashütte, die dennoch von den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise geprägt war. Der Anblick der Arbeitslosen vor dem Lange-Stammhaus brannte sich tief in ihm ein – später wurde er zum Antrieb seines Handelns. Dass Walter Lange Uhrmacher werden würde, stand für ihn außer Frage. Oft begleitete er seinen Vater Rudolf in die Fabrik, um die fertigen Chronometer zu prüfen. Nach der Volksschule in Glashütte und der Mittleren Reife, die er in Dresden ablegte, begann er im Frühjahr 1941 eine Uhrmacherlehre im niederösterreichischen Karlstein, an der </span><i><span>Schule der Uhrenindustrie</span></i><span>. Nur ein Jahr später, im Sommer 1942, folgte eine jähe Unterbrechung: Mit 18 Jahren wurde Walter Lange zum Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg einberufen. Er überlebte – wie er stets betonte – nur mit großem Glück. Am 7. Mai 1945 kehrte er schwer verwundet nach Hause zurück. Doch sein Glück war nicht von Dauer: Glashütte wurde am letzten Kriegstag, am 8. Mai 1945, bombardiert. Die „Werft“, wie man das Hauptproduktionsgebäude von A. Lange & Söhne auch bezeichnete, wurde schwer beschädigt. Was übrig blieb, beschlagnahmten die sowjetischen Besatzer. Darunter Uhren, Bauteile und Maschinen sowie auch geistiges Eigentum, wie beispielsweise eine detaillierte Dokumentation der Fertigung des Lange-Marinechronometers, die Walter Lange selbst anfertigen musste.</span><br><br><span><strong>Neue Hoffnung nach dem Krieg – die erste Armbanduhr</strong></span><br><br><span>Die Menschen in Glashütte machten sich umgehend an den Wiederaufbau. „Wir hatten keine andere Wahl“, erzählt Walter Lange in seinen Erinnerungen „Als die Zeit nach Hause kam“, die nun anlässlich seines 100. Geburtstags aktualisiert und erweitert erscheinen. „Die Uhrenproduktion war unsere persönliche Existenz und die unserer Stadt.“ Nach intensiven Diskussionen innerhalb der Familie begann 1947 der Verkauf des „Kalibers 28“, ein Armbanduhren-Werk, das auf Basis des bis dahin produzierten Taschenuhrkalibers 48 konstruiert wurde. Aber schon 1948 machte die Enteignung und die Umwandlung in einen Volkseigenen Betrieb (VEB) auf Anordnung des SED-Regimes die Zukunftspläne der Familie Lange zunichte. Nach der Zwangsverpflichtung in den Uranbergbau flüchtete Walter Lange im November 1948 nach Pforzheim, wo seine Versuche, eine neue Uhrenfertigung zu gründen, wenig erfolgreich waren. Bis zu seiner Pensionierung 1986 blieb Walter Lange der Uhren- und Schmuckindustrie als Handelsvertreter treu. Immer hoffte er, dass er Lange in Glashütte wiederbeleben könnte – daran geglaubt hat er nicht.</span><br><br><span><strong>„Wir mussten noch einmal bei Null anfangen“</strong></span><br><br><span>Als sich durch die deutsche Wiedervereinigung die historische Chance bot, zögerte Walter Lange nicht. „Der 7. Dezember 1990 gehörte zu den bedeutendsten Tagen meines Lebens“, erzählte er in einem Interview zu seinem 90. Geburtstag. Im Alter von 66 Jahren meldete er die Lange Uhren GmbH an, „mit der geborgten Postadresse einer früheren Klassenkameradin“. Trotz des Risikos habe es die Familientradition geboten, nach Glashütte zurückzukehren, „um den Menschen hier in einer schwierigen Zeit Arbeit und Perspektive zu geben.“ Die unerschütterliche Vision, A. Lange & Söhne zu neuem Leben zu erwecken, besaß so viel Kraft, dass sie trotz aller Widrigkeiten in Rekordzeit von vier Jahren Gestalt annahm.</span></p><p><span>Der wichtigste Sparringspartner von Walter Lange war der Unternehmer Günter Blümlein (1943 – 2001), ein charismatischer Stratege, der gleichfalls fest daran glaubte, dass ein Comeback der traditionsreichen Marke möglich sei. Mit einem kleinen, engagierten Team an Konstrukteuren, Uhrmachern und administrativen Mitarbeitern sowie mit finanzieller Hilfe von VDO und LMH (Les Manufactures Horlogères) gelang die überzeugende Antwort auf die Frage, wie eine Lange-Uhr am Ende des 20. Jahrhunderts auszusehen hat. „Uns war von Anfang an wichtig, Uhren zu entwickeln, die in ihrer schlichten, klassischen Erscheinung von höchster Modernität sind,“ so Walter Lange.</span><br><br><span><strong>Die Legende ist wieder Uhr geworden</strong></span><br><br><span>Mit großem Gespür für Qualität setzte das dynamische Duo Lange und Blümlein auf die Bewahrung handwerklicher Traditionen und die Entwicklung technischer Innovationen. Die Erstkollektion mit LANGE 1, ARKADE, SAXONIA und TOURBILLON „Pour le Mérite“ wurde am 24. Oktober 1994 im Residenzschloss Dresden vorgestellt: Fachwelt und Uhrenliebhaber waren auf Anhieb begeistert. Die bis dahin fertiggestellten 123 Exemplare wurden allesamt verkauft. Noch viele Produktvorstellungen folgten und nie zögerte Walter Lange, seine Empfehlungen und Erfahrungen zu teilen. Bis zuletzt war er im Gespräch mit Kunden, Pressevertretern und Geschäftspartnern, gab Interviews und berichtete aus seinem Leben. Mit großer Offenheit ging er stets auf alle Menschen zu, auch in Glashütte, wo er ein gerngesehener Gast war.</span><br><br><span><strong>Dem Uhrmachernachwuchs verpflichtet</strong></span><br><br><span>Ein besonderes Anliegen von Walter Lange war die Zukunft des Uhrmacherhandwerks. 1997 startete der Betrieb mit zunächst zwei Auszubildenden, heute ist die hauseigene Schule international anerkannt. Für Anliegen des uhrmacherischen Nachwuchses hatte Walter Lange immer ein offenes Ohr und mit seinem Engagement ist er der jungen Generation noch heute ein Vorbild. Mit der Benennung der hauseigenen Schule in „Walter Lange Aus- und Weiterbildungszentrum“ würdigte die Manufaktur im Herbst 2022 den Namensgeber.</span></p><p><span><strong>Ehre, wem Ehre gebührt</strong></span><br><br><span>Insgesamt zehn persönliche Ehrungen nahm Walter Lange zu Lebzeiten entgegen, darunter internationale Auszeichnungen wie den Prix Spécial du Jury des Grand Prix d’Horlogerie de Genève im Jahr 2014, den Lifetime Achievement Award der Fondation de la Haute Horlogerie 2013 – beide in Genf – oder den Caesars Award im Jahr 2011 in Bukarest. Im 175. Jubiläumsjahr der Glashütter Uhrmacherei ehrten die Stadt und A. Lange & Söhne das Lebenswerk von Walter Lange nachträglich. Eine lebensgroße Bronze des Hamburger Künstlers Thomas Jastram wurde am 18. September 2020 vor Gästen aus Politik, Wirtschaft und Presse enthüllt – wenige Schritte entfernt vom Denkmal für seinen Urgroßvater Ferdinand Adolph Lange. Weitere offizielle Ehrungen waren die Ehrenbürgerschaft der Stadt Glashütte 1995, der Sächsische Verdienstorden 1998 sowie das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse 2015.</span><br><br><span><strong>„Er war das Herz unserer Manufaktur.“</strong></span><br><br><span>Mit diesen Worten erinnert Wilhelm Schmid an Walter Lange. Sein Vermächtnis soll auch in Zukunft bewahrt bleiben. „Walter Lange repräsentierte die Alte Schule im wahrsten Sinn des Wortes. Seine Werte, wie das Uhrmacherische, das Bodenständige, die zurückhaltende und bescheidene Art, hat er nachhaltig mit in die Firma gebracht und verankert, sodass seine Denkweise und sein Handeln nachwirken und unsere Entscheidungen im Unternehmen auch in Zukunft leiten werden", so der Lange-CEO.</span></p>]]></description><category><![CDATA[featured]]></category>
            <pubDate>Mon, 08 Jul 2024 07:23:16 +0200</pubDate>
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                        <title>DATOGRAPH – 25 Jahre Chronographen-Geschichte</title>
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                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/datograph--25-jahre-chronographen-geschichte/</guid><pp:caseid>626441</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span><strong>Seit 1999 zählen Chronographen zu den Aushängeschildern von A. Lange & Söhne. Den Auftakt zu dieser Tradition bildete der mehrfach preisgekrönte DATOGRAPH – mit seiner einzigartigen Verbindung aus raffinierter Technik und harmonischem Zifferblattdesign ist er bis heute eine Referenz für die Kunst der Kurzzeitmessung und ein Symbol für die Innovationskraft der Manufaktur. Ein Blick zurück auf die Historie dieses Ausnahmezeitmessers.</strong></span></p><p><span>Der DATOGRAPH, den A. Lange & Söhne kurz vor dem Wechsel ins neue Millennium auf der Messe in Basel vorstellte, verlieh der Uhrmacherei neue Impulse. Bei diesem unter der Ägide von Günter Blümlein – dem visionären Unternehmer und Strategen – entwickelten Meisterwerk handelte es sich um den ersten Chronographen von A. Lange & Söhne nach der Wiedergeburt der Marke im Jahr 1990. Damit lag die Manufaktur sprichwörtlich am Puls der Zeit, denn mit ihrer Fähigkeit, Zeitspannen bis auf den Bruchteil einer Sekunde zu messen, zählten Chronographen wieder zu den begehrtesten Uhrenmodellen. Zudem war das Kaliber L951.1 erstmals mit dem Lange-typischen Großdatum ausgestattet.</span></p><p><span>Die Entwicklung eines Chronographen-Kalibers stand nach der erfolgreichen Präsentation der Erstkollektion im Oktober 1994 ganz oben auf der Prioritätenliste der Glashütter Manufaktur. Denn Uhren mit Chronographen-Funktion hatten bei A. Lange & Söhne eine weit zurückreichende Tradition. Der Begründer der sächsischen Feinuhrmacherei, Ferdinand Adolph Lange, präsentierte 1868 seinen ersten Chronographen, der mit einer bemerkenswerten technischen Neuerung ausgestattet war: Bei ihm ließ sich der Chronographen-Zeiger mit nur einem Drücker starten, stoppen und nullstellen. Und das neu entwickelte DATOGRAPH-Kaliber L951.1 sollte dem innovativen Anspruch der Marke gerecht werden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2741/f1da944b-7db5-4620-86f4-45f13ba7022e/1920_als-403-035-f-datograph-1999.jpg?10000"><p><strong>Funktionalität und Gestaltung in Bestform</strong></p><p>Mit klassischer Kolonnenradschaltung, exakt springendem Minutenzähler und Flyback-Funktion bietet der DATOGRAPH raffinierte Funktionalität und ist ein beeindruckendes Beispiel für Walter Langes Credo, „Uhren zu bauen, die zu den besten der Welt gehören“. Seit dem Neubeginn setzt die Manufaktur mit bisher 72 selbst entwickelten und gefertigten Uhrwerken eigene Maßstäbe und diesen Anspruch spiegelte der DATOGRAPH schon damals besonders ausdrucksstark wider. Es war den Lange-Konstrukteuren im Jahr 1999 gelungen, dem DATOGRAPH ein unverwechselbares Gesicht zu verleihen: Das Lange-typische Großdatum und die beiden hellen, leicht nach unten versetzten Hilfszifferblätter für die kleine Sekunde und den Minutenzähler bilden ein gleichseitiges Dreieck und heben sich kontrastreich vom schwarzen Zifferblatt ab. Die charakteristische Gesamterscheinung steht im Einklang mit Günter Blümleins Vision: „Uns war von Anfang an wichtig, Uhren zu kreieren, die in ihrer schlichten, klassischen Erscheinung von höchster Modernität sind.“</p><p>Dem stimmt auch Anthony de Haas, Direktor der Produktentwicklung, zu: „Mit seiner bis ins kleinste Detail ausbalancierten Kombination aus Funktionalität und Gestaltung behauptet sich der DATOGRAPH auch 25 Jahre nach seiner Premiere als Referenz für einen vollendeten Chronographen. Beim Blick auf das Zifferblatt und besonders durch den Saphirglasboden, der das feinmechanische Schauspiel aller wichtigen Abläufe und Funktionen in ganzer Schönheit zeigt, erschließt es sich schnell, warum der DATOGRAPH nicht nur der Traum vieler Uhrenliebhaber, sondern auch von Uhrmachern ist.“</p><p><span><strong>Ein vielfältiges Portfolio hochwertiger Manufaktur-Chronographen</strong></span></p><p><span>Seit der vielbeachteten Premiere des DATOGRAPH hat die Uhrenmanufaktur ihre Expertise im Chronographen-Bereich kontinuierlich ausgebaut und bisher 13 wegweisende Modelle mit Chronographen-Funktion vorgestellt. Mit dem DOUBLE SPLIT hat A. Lange & Söhne 2004 zum ersten Mal in der Geschichte der Feinuhrmacherei einen Chronographen mit Doppel-Rattrapante realisiert. Durch einen zweiten Minutenzähler konnte die Spanne für Zwischenzeitmessungen von 60 Sekunden auf 30 Minuten verlängert werden. Der 2018 vorgestellte TRIPLE SPLIT markiert den aktuellen Höhepunkt bei der Entwicklung der anspruchsvollen Rattrapante-Funktion. Erweitert um ein drittes Stoppzeigerpaar kann die Dauer von Zwischenzeitmessungen auf bis zu zwölf Stunden ausgeweitet werden. Bis heute sind beide Zeitmesser einzigartig in der Präzisionsuhrmacherei. Einen anderen innovativen Ansatz verfolgte die Manufaktur beim 2023 vorgestellten ODYSSEUS CHRONOGRAPH. Er verfügt über das erste automatische Chronographen-Uhrwerk von Lange. Seine innovative, dynamische Nullstellung der Stoppzeiger veranschaulicht erneut, dass A. Lange & Söhne seinen eigenen Weg verfolgt, um die Feinuhrmacherei voranzutreiben.</span></p><p><span>Diesen Anspruch spiegelt auch die Präsentation weiterer DATOGRAPH-Modelle während der letzten 25 Jahre wider. Zu den uhrmacherischen Highlights zählt der DATOGRAPH PERPETUAL aus dem Jahr 2006 mit einer Kombination aus Flyback-Chronograph und ewigem Kalender. Neben den Anzeigen für Datum, Wochentag, Monat, Schaltjahr und Mondphase verfügt die Uhr auch über eine Tag-/Nacht-Indikation. 2012 hebt A. Lange & Söhne die technische Leistung auf eine neue Stufe: Der DATOGRAPH AUF/AB wartet mit einer auf 60 Stunden erhöhten Gangreserve, einer Gangreserveanzeige bei 6 Uhr und dem im eigenen Haus entwickelten Schwingsystem auf.</span></p><p><span><strong>Zwei neue Familienmitglieder</strong></span></p><p><span>Auf der Watches and Wonders 2024 präsentiert A. Lange & Söhne zwei neue Mitglieder der DATOGRAPH-Familie. Der DATOGRAPH AUF/AB ist zwölf Jahre nach seiner ersten Vorstellung nun in einer dritten Ausführung verfügbar: Den Modellen in Platin und Rotgold mit schwarzem Zifferblatt folgt erstmals eine auf 125 Exemplare limitierte Variante in Weißgold mit blauem Zifferblatt. Dieser Farbton verleiht der Uhr eine exklusive und ausdrucksstarke Anmutung.</span></p><p><span>Der DATOGRAPH PERPETUAL TOURBILLON HONEYGOLD „Lumen“ setzt drei der im Namen enthaltenen Komplikationen – Großdatum, Chronograph und ewigen Kalender – auch im Dunkeln in Szene. Dafür sorgen das halbtransparente Zifferblatt und die nachleuchtende Beschichtung, die die Anzeigen und Funktionen erstrahlen lassen. Im Gehäuse aus 18 Karat Honiggold (HONEYGOLD<sup>®</sup>)<strong> </strong>schlägt das weiterentwickelte, aus 684 Teilen bestehende und zweifach montierte Manufakturkaliber L952.4. Als XXL-Modell zeigt A. Lange & Söhne die Neuheit in Genf: </span><span style="background-color:white;">Der DATOGRAPH PERPETUAL TOURBILLON HONEYGOLD „Lumen“ steht a</span><span>ls </span><span style="background-color:white;">fünf Meter hohe Riesenuhr im Zentrum des Messestands der sächsischen Manufaktur. 50-mal größer als das Original gibt sie tiefe Einblicke in die Welt eines mechanischen Uhrwerks und zeigt eindrucksvoll, was </span><span>ein „Lumen“-Modell von Lange ausmacht.</span></p>]]></description><category><![CDATA[featured]]></category>
            <pubDate>Tue, 09 Apr 2024 08:26:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Kleiner Sprung – große Wirkung</title>
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                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/kleiner-sprung--grosse-wirkung/</guid><pp:caseid>620174</pp:caseid><pp:subtitle>Der ewige Kalender im Schaltjahr 2024</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Am 29. Februar ist es wieder soweit, wie alle vier Jahre: Der Kalender schenkt uns einen zusätzlichen Tag. Seit 2001 hat A. Lange & Söhne nicht nur neun Uhren herausgebracht, die diesen Umstand berücksichtigen. Die sächsische Manufaktur hat darüber hinaus auch noch einen grundlegend anderen technischen Ansatz für den Bau ewiger Kalender gefunden.</strong></span></p><p><span>2024 ist ein Schaltjahr, ein Jahr, in dem sich der Unterschied zwischen ewigem Kalender und Jahreskalender zeigt. Und die Vorfreude beginnt in der Silvesternacht, wenn die Schaltjahresanzeige um Mitternacht von 3 auf 4 wechselt. Jetzt sind es noch 59 Tage, bis der ewige Kalender endlich beweisen kann, was in ihm steckt. Er schaltet korrekt vom 28. auf den 29. Februar, bevor er anschließend direkt auf den 1. März übergeht. Das mag einfach klingen, doch dahinter steht eine große technische Herausforderung. Es bedarf nämlich der Entwicklung eines komplexen mechanischen Programms, das die unterschiedlichen Längen aller 48 Monate im gesamten Vierjahreszyklus abbildet.</span></p><p><span><strong>Der klassische Ansatz</strong></span></p><p><span>Klassischerweise übernimmt diese Aufgabe ein Programmrad mit 48 unterschiedlich tiefen Ebenen, die den 48 unterschiedlichen Monatslängen im Laufe des Viererzyklus von drei regulären Jahren und einem Schaltjahr entsprechen. Während das Rad sich einmal in vier Jahren um die eigene Achse dreht, werden die Aussparungen von einem federbelasteten Hebel abgetastet. Es gilt die Regel: Je tiefer die Aussparung, desto eher schaltet der Mechanismus zum ersten Tag des Folgemonats. Die tiefsten Aussparungen entsprechen den vier Februaren. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass eine von ihnen etwas flacher ausgeführt ist. Sie markiert den Februar des Schaltjahrs mit dem zusätzlichen Kalendertag. Der Mechanismus gibt die unterschiedlichen Monatslängen ein ganzes Jahrhundert lang richtig wieder. Eine Korrektur ist nur in den Säkularjahren 2100, 2200 und 2300 erforderlich, da sie nach der Ausnahmeregel des Gregorianischen Kalenders nicht als Schaltjahre gelten.</span><br><br><span>Sieben der neun A. Lange & Söhne-Zeitmesser mit ewigem Kalender und einem breiten Spektrum weiterer Komplikationen folgen dem traditionellen Konstruktionsprinzip. Nur die LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER und die LANGE 1 EWIGER KALENDER basieren auf einem völlig neuen Ansatz.</span></p><p><span><strong>Der innovative Ansatz</strong></span></p><p><span>Es ist nicht ganz einfach, eine so traditionsreiche Komplikation wie den ewigen Kalender weiterzuentwickeln. Seine Geschichte reicht zurück bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts, als der englische Uhrmacher Thomas Mudge die erste Uhr mit einem ewigen Kalender ausstattete. Die ersten Lange-Taschenuhren mit ewigem Kalender und Mondphasenanzeige stammen aus dem späten 19. Jahrhundert. Doch unbeirrt von der vorherrschenden Ansicht, es sei schon alles erfunden worden, verfolgte A. Lange & Söhne einen völlig neuen Weg in der Konstruktion ewiger Kalender. Die Entwicklung der 2012 präsentierten LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER stellte die Konstrukteure vor die große Herausforderung, die Vielzahl der Kalenderindikationen harmonisch in die dezentrale Zifferblattarchitektur der LANGE 1 zu integrieren, ohne das Arrangement der überschneidungsfrei angeordneten Anzeigen zu beeinträchtigen.</span></p><p><span>Das zentrale Konstruktions- und Gestaltungselement ist ein patentierter rotierender Monatsring, der eine noch nie dagewesene Art der Monatsanzeige ermöglicht. Er ersetzt den traditionellen Mechanismus, bei dem die Steuerung über ein 48er-Programmrad mit Aussparungen erfolgt. Die innovative Lösung brachte weitere Herausforderungen mit sich. So mussten die Konstrukteure einen Weg finden, den großen Ring am letzten Tag eines jeden Monats verzögerungsfrei um 30 Grad weiterzuschalten. Dieser Schritt ist ungefähr viermal so lang wie beim wesentlich kleineren und leichteren Programmrad. Er verlangte nach einer alternativen Antriebslösung – und nach einer neuen Möglichkeit, die unterschiedlichen Monatslängen abzutasten.</span></p><p><span>Der Monatsring wird über eine Innenverzahnung angetrieben. Er dreht sich einmal im Jahr um die eigene Achse. Auf seiner Innenseite befindet sich eine umlau­fende Kontur mit wellenförmigen Vertiefungen. Ein federnd gelagerter Abtasthebel glei­tet entlang dieser Kontur und wird entsprechend der jeweiligen Vertiefung ausge­lenkt. Je weiter die Auslenkung, desto kürzer der Monat. Im Februar greift ein Ausleger auf der anderen Seite des Abtasthebels eine Kurven­scheibe unterhalb der Vierjahresanzeige ab. Auf diese Weise erhält der Mechanismus die Information, ob es sich um ein reguläres Jahr handelt oder um ein Schaltjahr mit einem 29. Februar. Auch in der LANGE 1 EWIGER KALENDER, die 2021 vorgestellt wurde, kommt diese innovative Umsetzung der namensgebenden Komplikation zum Einsatz.</span></p>]]></description><category><![CDATA[featured]]></category>
            <pubDate>Thu, 08 Feb 2024 09:58:16 +0100</pubDate>
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                        <title>Von der Wichtigkeit des Handwerks</title>
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                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/von-der-wichtigkeit-des-handwerks/</guid><pp:caseid>585621</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span><strong>Im Rahmen der seit 2006 bestehenden Partnerschaft mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) unterstützt A. Lange & Söhne die Ausstellung „Gerhard Richter. Übermalte Fotografien“ des Gerhard Richter Archiv. Mit der vom 26. August bis 19. November 2023 stattfindenden Präsentation würdigt die sächsische Manufaktur erstmals das Werk eines zeitgenössischen Künstlers, der zudem aus Dresden stammt.</strong></span></p><p><span>Menschen, Landschaften und Stadtansichten – zum Teil verdeckt von Farben, Formen und Linien: Die „Übermalten Fotografien“ von Gerhard Richter fordern den genauen und geduldigen Blick des Betrachters, weil sie auf einzigartige Weise Richters zentrales künstlerisches Thema berühren: den Dialog zwischen Gegenständlichem und Abstraktem. Die zwischen 1989 und 2017 entstandene Werkgruppe basiert auf scheinbaren Schnappschüssen, die der gebürtige Dresdner zunächst im </span><span style="background-color:white;">Format von ca. 10 x 15 Zentimetern entwickeln ließ und dann </span><span>durch noch feuchte Farbreste, die nach seiner Arbeit an großformatigen Leinwänden übrig waren, auf der Rakel gezogen und mit Strukturen versehen hat. Das Ergebnis: ein spannungsgeladenes Wechselspiel zwischen dem dokumentarischen Format der Fotografie und dem gegenstandslosen Charakter des Farbauftrags. Indem das Bildmotiv aus dem Kontext rückt, wird auf kleinem Raum eine Konfrontation zwischen illusionistischem Abbild und abstrakter Struktur erzeugt, die dazu aufruft, das Gesehene zu hinterfragen und mit eigenen Assoziationen zu füllen. „Es sind gerade die kleinformatigen Übermalten Fotografien, in denen Gerhard Richter das Thema des Scheins auf verblüffende Weise visualisiert“[1], sagt Dietmar Elger, Leiter des Archivs. „Die Werkgruppe bestätigt Gerhard Richters Skeptizismus unserer Wirklichkeitserfahrung gegenüber. Dabei zerstören die abstrakten Farbstrukturen das ganzheitliche Bild der fotografischen Darstellung ebenso, wie sich in anderen Werken die Vorstellung einer Abstraktion als Schein bewahrheitet.“[2]</span></p><p><span>Von Sammlern geschätzt, aber von der Kunstwissenschaft bisher eher vernachlässigt, ist die Dresdner Ausstellung „Gerhard Richter. Übermalte Fotografien“ erst die zweite museale Präsentation, die sich diesem </span><span style="background-color:white;">nahezu unbekannten, aber nicht weniger faszinierenden Strang im Werk eines der wichtigsten und einflussreichsten Maler der Gegenwart widmet. Von den 72 ausgestellten Werken stammen 36 aus dem Bestand der Gerhard Richter Kunststiftung, weitere 36 sind Leihgaben aus Privatsammlungen. Vom </span><span>26. August bis 19. November 2023 können kunstinteressierte Besucher eine faszinierende Auswahl der Fotoübermalungen, die </span><span style="background-color:white;">lange Zeit weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit entstanden sind, im Dresdner Albertinum in Augenschein nehmen. Die sorgfältig kuratierte Ausstellung </span><span>eröffnet interessante Einblicke in ein Kapitel des sechs Jahrzehnte umfassenden Schaffens des Künstlers, der 1932 in Dresden geboren wurde und hier Malerei studiert hat, ehe er 1961 nach Westdeutschland floh und sich an der Düsseldorfer Kunstakademie neu erfand.</span></p><p><span>Trotz des einzigartigen Renommees, das Gerhard Richter in der nationalen und internationalen Kunstszene genießt, blieb er seiner Geburtsstadt stets verbunden. </span><span style="background-color:white;"><span>Nach dem Elbe-Hochwasser 2002 spendete der Maler, der wie Ferdinand Adolph Lange zu den berühmtesten Söhnen Dresdens zählt, den SKD das Gemälde „Fels (694)“, um den Wiederaufbau der Institution zu unterstützen. Zwei Jahre später übergab er 32 Werke als Dauerleihgaben an das Albertinum, mit der die Gerhard-Richter-Räume eröffnet wurden. Zu Richters schönsten Erinnerungen zählt seine Ausbildung an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste, die, wie er sich 2006 in einem Interview erinnert, „gänzlich altmodisch war“, aber von deren Richtigkeit er bis heute überzeugt sei. „</span></span><span>Die handwerkliche Seite entwickelte das Gefühl für die Werkstoffe, und das Training des Zeichnens und Malens nach der Natur waren unschätzbar für die Entwicklung des Sehens.“[3] Dass man außergewöhnliche handwerkliche Fertigkeit nur durch harte Arbeit erreichen kann, ist für ihn unbestritten. Es verstehe sich von selbst, dass man sein Metier beherrschen muss, so Gerhard Richter.[4]</span></p><p><span>Lange-CEO Wilhelm Schmid erkennt in der Haltung Gerhard Richters Parallelen zur Uhrmacherkunst und Unternehmenskultur, wie man sie bei A. Lange & Söhne pflegt: „Ob in der Malerei oder in der Feinuhrmacherei – die wichtigste Voraussetzung für das Erschaffen von inspirierenden und handwerklich anspruchsvollen Kunstwerken ist eine exzellente Ausbildung. Seit über 25 Jahren haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, junge Talente im eigenen Haus zu Uhrmachern auszubilden, um das fest in der sächsischen Geschichte verwurzelte Handwerk in die Zukunft zu führen“, so Schmid. „Als traditionsreiche Manufaktur liegt uns der Erhalt des kulturellen Erbes unserer Heimat sehr am Herzen. Deshalb sind wir stolz darauf, die SKD bei dieser Sonderausstellung eines herausragenden Malers, der seine Wurzeln in Dresden hat und sein ganzes Leben in den Dienst der Kunst gestellt hat, unterstützen zu können. Der Museumsverbund wird damit einmal mehr seinem Auftrag gerecht, den Ruf Dresdens als eine Stadt, die Kunst und Kultur von Weltrang bietet, zu unterstreichen. Auf diesem Anspruch gründet auch die Partnerschaft mit A. Lange & Söhne, die nun schon seit 2006 besteht – dem Jahr, in dem auch das Gerhard Richter Archiv ins Leben gerufen wurde.“</span></p><p><span>„Ich freue mich sehr über die Unterstützung der Ausstellung meiner „Übermalten Fotos“ in Dresden durch die Uhrenmanufaktur A. Lange & Söhne“, betont Gerhard Richter. „Beide haben wir eine enge und besondere Beziehung zur sächsischen Hauptstadt und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.“</span></p><p>&nbsp;</p><hr><p><span style="color:#95a5a6;"><span>[1] Dietmar Elger, Übermalte Fotografien als Schein, in: Dietmare Elger: Gerhard Richter. Übermalte Fotografien, hrsg. von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Ausst.-Kat. Dresden 2023, Köln 2023, S. 9.</span></span><br><span style="color:#95a5a6;"><span>[2] Ebd. S. 18.</span></span><br><span style="color:#95a5a6;"><span>[3] Gerhard Richter im Interview mit Jeanne Anne Nugent 2006, in: Gerhard Richter. Text, S. 522.</span></span><br><span style="color:#95a5a6;"><span>[4] Gerhard Richter im Interview mit Robert Storr, 2002, in: Gerhard Richter. Text. S. 394.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[featured]]></category>
            <pubDate>Fri, 25 Aug 2023 08:14:47 +0200</pubDate>
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                        <title>Ein Hauch von Genf</title>
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                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/ein-hauch-von-genf/</guid><pp:caseid>583456</pp:caseid><pp:subtitle>A. Lange &amp; Söhne präsentiert die neuesten uhrmacherischen Meisterwerke bei  Harrods</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Ab sofort und bis zum 24. September können die Besucher des Harrods Fine Watch Room einen Hauch von Genf erleben. In einem Ambiente, das seine Inspiration aus dem Design des A. Lange & Söhne Standes auf der diesjährigen Watches & Wonders schöpft, präsentiert die deutsche Uhrenmanufaktur eine exklusive Auswahl ihrer neuesten Meisterwerke. Darunter befindet sich auch der neue ODYSSEUS CHRONOGRAPH, der von der Fähigkeit der Marke zeugt, immer wieder neue Wege zu beschreiten.</strong></p><p>Als Manufaktur, die als Synonym für das Erforschen unbekannter Gebiete in der Feinuhrmacherei steht, geht A. Lange & Söhne auch bei der Präsentation der eigenen Zeitmesser eigene Wege. Noch bis zum 24. September werden in dem exquisiten Atrium von Fine Watches bei Harrods in einer exklusiven Ausstellung, die an den Auftritt der Marke auf der Watches & Wonders 2023 in Genf erinnert, die neuesten Ergänzungen zur Kollektion von A. Lange & Söhne vorgestellt.</p><p>Inmitten der geschwungenen Marmortreppe des galerieähnlichen Raumes sorgt eine riesige Replik des kürzlich lancierten ODYSSEUS CHRONOGRAPH für Aufsehen. Das fünf Meter hohe Wahrzeichen des A. Lange & Söhne Standes in Genf gewährt Kennern und Liebhabern einen tiefen Einblick in die Welt der Uhrenmechanik von Lange und der vollendeten Handwerkskunst. Wie die ausgestellten Zeitmesser erinnert auch die bis ins kleinste Detail exakte Nachbildung an das Höchstmaß an Präzision und Qualität, das mit A. Lange & Söhne assoziiert wird.</p><p>Der ODYSSEUS CHRONOGRAPH ist die jüngste Fortsetzung der vor vier Jahren begonnenen Erfolgsgeschichte der sportlich-eleganten Uhrenfamilie. Das neu entwickelte Kaliber L156.1 in dem Gehäuse aus Edelstahl ist das erste Chronographenwerk mit Automatikaufzug von A. Lange & Söhne. Mit seinem zentralen Minutenzähler und der dynamischen Nullstellfunktion führt dieser Zeitmesser das zeitgemäße und einzigartige Design der Uhrenfamilie in eine neue technische Dimension.</p><p>Ebenfalls zu sehen sind – wie schon bei der Genfer Uhrenmesse – frühere Modelle der ODYSSEUS Uhrenfamilie sowie Neuheiten wie die neue ZEITWERK, die zweite Generation der preisgekrönten Digitaluhr mit mechanischem Herz von A. Lange & Söhne, und die neu gestaltete GROSSE LANGE 1.</p><p>„Als Uhrenmanufaktur, die stets nach Exzellenz und Perfektion strebt, sind wir stolz darauf, unsere Meisterwerke von der Watches & Wonders bei Harrods zu präsentieren“, sagt Wilhelm Schmid, CEO von Lange. „Diese exklusive Ausstellung ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in unserer langjährigen Partnerschaft und unterstreicht unser gemeinsames Engagement für höchste Uhrmacherkunst.“</p><p>Zeitmesser von A. Lange & Söhne sind seit 2011 in der Abteilung Fine Watches von Harrods erhältlich. Die kürzlich neu gestaltete Boutique im Erdgeschoss des historischen Kaufhauses empfängt Uhrensammler und -liebhaber in einem warmen und einladenden Raum, der Raffinesse und Eleganz ausstrahlt. Die Boutique beherbergt ein umfangreiches Sortiment der sechs Uhrenfamilien der Manufaktur, darunter die neuesten Modelle und exklusive, limitierte Boutique Editionen.&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Event,featured]]></category>
            <pubDate>Tue, 08 Aug 2023 10:00:20 +0200</pubDate>
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                        <title>71 Meisterwerke</title>
                        <link>https://press.alange-soehne.com/de/71-meisterwerke/</link>
                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/71-meisterwerke/</guid><pp:caseid>567022</pp:caseid><pp:subtitle>Uhrwerksentwicklungen von A. Lange &amp; Söhne seit 1990</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Die Entwicklung und Fertigung eigener Uhrwerke zählt seit dem Neubeginn von&nbsp;</strong></span><br><span><strong>A. Lange & Söhne zu den besonderen Kompetenzen der sächsischen Manufaktur. Nahezu jedes Modell wird mit einem maßgeschneiderten Kaliber ausgestattet. So haben die Konstrukteure von A. Lange & Söhne in vergleichsweise kurzer Zeit einundsiebzig eigenständige Meisterwerke geschaffen. Jedes einzelne von ihnen ist es wert, einen näheren Blick darauf zu werfen. Auf traditionelle Elemente, bahnbrechende Innovationen und einen unvergleichlichen Grad an handwerklicher Vollendung. Eine Chronologie.</strong></span></p><p><span><strong>Das erste Uhrwerk einer neuen Ära.</strong></span></p><p><span>Selten wurden höhere Erwartungen an ein Uhrwerk geknüpft als an das erste Armbanduhrwerk von A. Lange & Söhne. 1994, vier Jahre nach der Neugründung der Manufaktur, war es so weit. Mit der&nbsp;</span><br><span>LANGE 1 feierte das Kaliber L901.0 Premiere. Ein Uhrwerk, das ganz anders war als diejenigen, die man bis dato von Schweizer Herstellern kannte. Denn das Werk griff viele typische, traditionelle Elemente früherer Lange-Taschenuhren auf. Dazu zählten der handgravierte Unruhkloben, die Schwanenhalsfeinregulierung, gebläute Schrauben und natürlich die markante Dreiviertelplatine. Mit diesem Uhrwerk unterstrichen die Uhrmacher von &nbsp;A. Lange & Söhne aber auch von Anfang an ihren Anspruch, der Feinuhrmacherei neue Impulse zu verleihen. Davon zeugen der patentierte Großdatumsmechanismus und die einzigartige Konstruktion, die eine dezentrale Anzeigenanordnung auf dem Zifferblatt der LANGE 1 erlaubte.</span></p><p><span>Zeitgleich stellten sie eine weitere aufsehenerregende Neuentwicklung vor, das Kaliber L902.0. Es vereint erstmals in einer Armbanduhr zwei der größten Komplikationen zur Erhöhung der Ganggenauigkeit: den Antrieb über Kette und Schnecke und das Tourbillon. A. Lange & Söhne hatte sich damit aus dem Stand wieder im Kreis der feinsten Manufakturen etabliert.</span></p><h3>Für die vollständige Chronologie laden Sie bitte die folgende ZIP-Datei herunter.</h3>]]></description><category><![CDATA[featured]]></category>
            <pubDate>Mon, 27 Mar 2023 08:29:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Rekordpreis für Einzelstück von A. Lange &amp; Söhne</title>
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            <pubDate>Mon, 07 Nov 2022 13:06:03 +0100</pubDate>
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                        <title>Dem Uhrmachernachwuchs verpflichtet</title>
                        <link>https://press.alange-soehne.com/de/dem-uhrmachernachwuchs-verpflichtet/</link>
                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/dem-uhrmachernachwuchs-verpflichtet/</guid><pp:caseid>537394</pp:caseid><pp:subtitle>A. Lange &amp; Söhne benennt das hauseigene Aus- und Weiterbildungszentrum nach dem Unternehmensgründer und visionären Glashütter Uhrenpionier Walter Lange</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Seit 25 Jahren bildet A. Lange & Söhne wieder junge Uhrmachertalente aus. Ein bedeutendes Jubiläum, das den Anlass für eine besondere Würdigung gab: Im Rahmen einer Feierstunde wurde die firmeninterne Ausbildungsstätte nach Walter Lange benannt. Mit der Bezeichnung „Walter Lange Aus- und Weiterbildungszentrum“ ehrt die sächsische Manufaktur nicht nur das Lebenswerk des Firmengründers, sondern auch sein außergewöhnliches Engagement für die Nachwuchsförderung und die Zukunft des Uhrmacherhandwerks in der Region.</strong></span></p><p><span>In diesem Jahr blickt A. Lange & Söhne stolz auf einen Meilenstein in der jüngeren Unternehmensgeschichte zurück: 25 Jahre Uhrmacherausbildung in der Manufaktur. Was im Jahr 1997 bescheiden mit zwei Uhrmacherlehrlingen begann, hat sich im letzten Vierteljahrhundert zu einem international angesehenen Kompetenzzentrum für Feinuhrmacherei entwickelt. Seit dem Neustart des Lehrbetriebs am 25. August 1997 haben 244 Azubis erfolgreich ausgelernt, davon 228 Uhrmacher.</span></p><p><span>Dank des angenehmen Betriebsklimas, der langfristigen beruflichen Perspektiven und des abwechslungsreichen und vielfältigen Aufgabenbereichs ist ein Großteil von ihnen dem Unternehmen nach ihrem Abschluss treu geblieben und schreibt heute an der Erfolgsgeschichte von A. Lange & Söhne mit. In den Jahren 2014, 2018 und 2021 wurde jeweils ein Absolvent von der Industrie- und Handelskammer (IHK) als bester Uhrmacher-Azubi Deutschlands ausgezeichnet. Auch hinsichtlich des Ausbildungsspektrums hat die Manufaktur, der bereits fünf Mal das Prädikat „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ von der IHK verliehen wurde, im Laufe der Jahre eine große Entwicklung vollzogen: Inzwischen werden auch in den Berufszweigen Werkzeugmechaniker, Zerspanungsmechaniker, Büromanagement mit Schwerpunkt Personal- und Finanzbuchhaltung sowie Fachinformatiker für Systemintegration Ausbildungsplätze vergeben. Dank topmoderner Ausstattung bieten die Räumlichkeiten des Ausbildungsbetriebs beste Arbeitsbedingungen und eine hervorragende Lernatmosphäre. Im aktuellen Jahrgang werden zwölf Lehrlinge in die Geheimnisse des so traditionsreichen wie zeitgemäßen Handwerks eingeweiht, das Ferdinand Adolph Lange vor über 175 Jahren in Glashütte etabliert hat.</span></p><p><span><strong>Walter Lange – Vorbild und Identifikationsfigur für die Uhrmacher von morgen</strong></span></p><p><span>Nachwuchsförderung lag auch Walter Lange, dessen Todestag sich im Januar 2022 zum fünften Mal jährte, am Herzen. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands belebte der Urenkel von Ferdinand Adolph Lange das Erbe seiner Familie neu und brachte die Feinuhrmacherei zurück nach Glashütte. Zusammen mit seinem Partner Günter Blümlein gelang es ihm, den Mythos der 1845 gegründeten Traditionsmarke nach einer über 40 Jahre dauernden Zwangspause neu erstehen und erfolgreich gegen die mächtige Schweizer Konkurrenz antreten zu lassen. Seine couragierte Vision der modernen Glashütter Uhr in handwerklicher Vollendung und technischer Raffinesse ermutigte auch andere namhafte Hersteller, sich in der Stadt im Müglitztal anzusiedeln, sodass Glashütte wieder zum Zentrum der deutschen Feinuhrmacherei wurde. Die Zeit des Aufbaus beschrieb Walter Lange mit folgenden Worten: „Als die Berliner Mauer fiel, war ich bereits im Ruhestand. Aber die Chance, das Erbe meiner Vorfahren wiederzubeleben, konnte ich mir doch nicht entgehen lassen. Mir ging es darum, den Namen A. Lange & Söhne neu zu beleben. Vor allem wollte ich einen Beitrag leisten, um den Menschen in Glashütte wieder eine Perspektive zu geben.“ Für seine herausragenden Verdienste um die sächsische Uhrenindustrie wurden Walter Lange die Ehrenbürgerwürde der Stadt Glashütte, der Sächsische Verdienstorden und das Bundesverdienstkreuz verliehen.</span></p><p><span><strong>Investition in die Zukunft des Handwerks</strong></span></p><p><span>Um den Erfolg auch in der Zukunft zu sichern, begann das Unternehmen bereits im Jahr 1997, junge Menschen in dem Handwerk, das für höchste Wertschöpfung und Nachhaltigkeit steht, auszubilden. Denn schon früh war klar: Erfolg und Wachstum können langfristig nur durch eine exzellente fachbezogene Aus- und Weiterbildung gesichert werden. Walter Lange begeisterte die Lehrlinge insbesondere mit seinem Sachverstand, seiner Leidenschaft für das Metier und nicht zuletzt seiner weltoffenen und warmherzigen Art. Seinen persönlichen Rat an die nächsten Uhrmachergenerationen formulierte er einmal folgendermaßen: „Versuchen Sie, das Beste aus Ihren Talenten zu machen, und bleiben Sie niemals stehen in Ihrem Bestreben, die Dinge zu verbessern.“ Dies sei auch der Grundsatz gewesen, der ihn stets geleitet habe.</span></p><p><span>Burkhard Geyer, einer der ersten beiden Lehrlinge, die ihre Ausbildung bei A. Lange & Söhne begannen, erinnert sich gern an die vielen Begegnungen mit Walter Lange: „Er hatte Freude am Kontakt mit den Auszubildenden und nahm sich oft die Zeit, ihnen bei ihrer Arbeit am Uhrmachertisch oder der Drehbank über die Schultern zu blicken und sich mit ihnen auszutauschen.“ So verfolgte Walter Lange nicht nur die Entwicklung vieler junger Talente, sondern auch die Prozesse in der Manufaktur, die Arbeit an neuen Uhrenmodellen, den Bau neuer Gebäude und viele weitere Themen, die das Unternehmen betrafen.</span></p><p><span>Walter Lange war dem Unternehmen bis zuletzt verpflichtet. Als Botschafter der Marke und Berater blieb der Namenspatron des Aus- und Weiterbildungszentrums dem von ihm gegründeten Unternehmen und der von ihm initiierten Bildungsstätte noch viele Jahre nach seinem Ausscheiden aus der Geschäftsführung verbunden. In seinem Selbstverständnis war er „die Brücke zur Vergangenheit“. Dass die jungen Uhrmachertalente, die im Haus ausgebildet werden, eine Brücke in die Zukunft schlagen, davon war er fest überzeugt.</span></p><p><span>„Walter Lange prägt bis heute die Kultur unseres Unternehmens“, erklärt Lange-Geschäftsführer Wilhelm Schmid. „Seinen herausragenden und beispielhaften Einsatz würdigen wir nun mit der Umbenennung unserer Uhrmacherschule in Walter Lange Aus- und Weiterbildungszentrum. Damit wollen wir die Erinnerung an diesen großartigen Glashütter und seine Vision lebendig halten.“</span></p>]]></description><category><![CDATA[featured]]></category>
            <pubDate>Thu, 13 Oct 2022 16:28:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Rückkehr eines Meisterwerks</title>
                        <link>https://press.alange-soehne.com/de/rueckkehr-eines-meisterwerks/</link>
                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/rueckkehr-eines-meisterwerks/</guid><pp:caseid>536749</pp:caseid><pp:subtitle>Jahrhundert-Tourbillon wieder im Museum Bautzen</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Eine der berühmtesten und wertvollsten Taschenuhren von A. Lange & Söhne ist wieder an ihren Ursprungsort, das Museum Bautzen, zurückgekehrt. Dort war sie in den Wirren am Ende des Zweiten Weltkriegs abhandengekommen. Die aufwendig gestaltete Goldsavonette mit einer kunstvollen Emaille-Malerei auf dem Sprungdeckel, die die Göttin Minerva zeigt, ist eines von nur wenigen Tourbillons der Glashütter Traditionsmanufaktur. Die von Emil Lange bei der Pariser Weltausstellung 1900 präsentierte Uhr mit der Nr.&nbsp;41000 ging als „Jahrhundert-Tourbillon“ in die Geschichte ein.</strong></span></p><p><span>Die als „Jahrhundert-Tourbillon“ bekannt gewordene Taschenuhr Nr. 41000 aus dem Jahr 1900 spielt eine Schlüsselrolle in der Geschichte von A. Lange & Söhne. 1892 hatte die Manufaktur mit der Produktion von Tourbillons begonnen. Laut Martin Hubers Standardwerk „Die Lange Liste“, das alle komplizierten Taschenuhren der damaligen Manufaktur ab 1866 erfasst, wurden zwischen 1892 und 1925 zwölf Tourbillons beschrieben. Jedoch nur bei neun von ihnen sind auch die Auslieferungen dokumentiert. Ein besonders prachtvolles Exemplar und eine technische Sensation ist die Nummer 41000. Ihr Werk kombiniert ein Minuten-Tourbillon mit einem Antrieb über Kette und Schnecke. Darüber hinaus verfügt es über die für Lange-Uhren charakteristische AUF/AB-Gangreserveanzeige.</span></p><p><span><strong>Eine folgenreiche Inspiration</strong></span></p><p><span>Der in jeder Hinsicht außergewöhnliche Zeitmesser inspirierte Walter Lange und Günter Blümlein nach der Wiedergründung 1990 zur Entwicklung des TOURBILLON „Pour le Mérite“. Mit dieser wegweisenden Uhr war es der Manufaktur erstmals gelungen, die gleiche Verbindung uhrmacherischer Komplikationen auf zeitgemäße Weise im kleineren Armbanduhrformat zu realisieren. Damit erbrachte A. Lange & Söhne den Beweis, dass die Marke ihre einstige Spitzenposition in der Feinuhrmacherei zurückerobert hatte. Seit seiner Premiere im Jahr 1994 gehört das TOURBILLON „Pour le Mérite“ zu den faszinierendsten Armbanduhren der Welt. Unter Sammlern gilt es als eines der begehrtesten Modelle, denn es erzielt bei Auktionen regelmäßig Höchstpreise.</span></p><p><span><strong>Großer Auftritt in Paris</strong></span></p><p><span>Die Taschenuhr Nr. 41000 wurde 1900 zunächst an den Sächsischen Hofjuwelier Paul Thimig in Dresden ausgeliefert, der sie zum Preis von 1.500 Goldmark an den Bautzener Druckereibesitzer Otto Weigang verkaufte. Der Unternehmer besaß eine Sammlung bedeutender Taschenuhren und unterhielt darüber hinaus geschäftliche Beziehungen zur damaligen Manufaktur</span></p><p><span>A. Lange & Söhne. In seiner Chromolithographischen Kunstanstalt wurden seinerzeit besonders hochwertige Werbematerialien für viele sächsische Manufakturen gedruckt. Vor der Auslieferung der Uhr nahm Emil Lange, der das Unternehmen seit 1887 in zweiter Generation als Alleininhaber führte, die Uhr als Schaustück mit nach Paris, wo er als Mitglied des internationalen Preisgerichts in die Jury der Weltausstellung 1900 berufen worden war.</span></p><p><span><strong>Hommage an Wissenschaft und Kunst</strong></span></p><p><span>Vermutlich zu diesem Zweck hatte Emil Lange die Uhr aufwendig ausstatten lassen. Das platinierte Goldgehäuse wurde mit kunstvollen Gravuren im Stil der Neorenaissance dekoriert. Die polychrome Emaille-Miniatur auf der Vorderseite zeigt eine allegorische Darstellung der römischen Weisheitsgöttin Minerva neben einer Weltkugel. In ihrer linken Hand hält die Schutzpatronin der Händler, Handwerker und Künstler einen Olivenzweig als Friedenssymbol und in der rechten einen Lorbeerkranz als Siegessymbol und stellt somit den Glauben an den Sieg des Friedens durch wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Fortschritt dar. Der Hintergrund verweist auf den Anlass, für den diese Uhr geschaffen wurde. Deutlich erkennt man die am damals so bezeichneten „Quai des Nations“, dem heutigen Quai d’Orsay, extra für den Zweck der Weltausstellung aufgereihten Länder-Pavillons. Die Gravur einer über dem Meer aufgehenden Sonne steht für den Aufbruch in ein neues Zeitalter – das mit großen Hoffnungen erwartete 20.&nbsp;Jahrhundert. Da Emil Lange selbst Mitglied der Jury war, konnte er die Uhr nur außerhalb des Wettbewerbs zeigen, wo sie unter Fachleuten für großes Aufsehen sorgte. In Anerkennung seiner Jurorentätigkeit und dieser uhrmacherischen Ausnahmeleistung wurde er nachträglich 1902 zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt.&nbsp;</span></p><p><span><strong>Eine bewegte Geschichte</strong></span></p><p><span>Nach dem Tod von Otto Weigang im Jahr 1914 ging das Jahrhundert-Tourbillon zusammen mit anderen Taschenuhren und Kunstwerken seiner umfangreichen Sammlung in den Besitz des Museums Bautzen über. In den Nachkriegswirren verschwand der kostbare Zeitmesser 1945 aus einem Außendepot, in das Teile der Sammlungen vor Bombenangriffen in Sicherheit verbracht worden waren. Danach verlor sich seine Spur, bis er im Jahr 1976 auf der von Martin Huber initiierten legendären Sonderausstellung mit außergewöhnlichen Lange-Taschenuhren in München erstmals wieder präsentiert wurde. “Ich bin Martin Huber sehr dankbar dafür, diese Ausstellung organisiert zu haben. Er hat großen Anteil daran, dass der Name Lange wieder stärker ins Bewusstsein all derjenigen gerückt wurde, die den Glauben an und die Faszination für diese einzigartigen mechanischen Uhren nicht verloren haben,“ erklärte Walter Lange nach dem Neubeginn 1990.</span></p><p><span>Seither wurde die Taschenuhr Nr. 41000 mehrfach versteigert. Zur jüngsten Auktion bei&nbsp;</span><br><span>Sotheby’s in London im Frühjahr 2019 sollte es nicht mehr kommen. Die Stadt Bautzen setzte sich mit dem Auktionshaus in Verbindung und entschied sich dafür, die Uhr angesichts ihrer überragenden kulturgeschichtlichen Bedeutung zurückzuerwerben. „100 Jahre nach der ersten Schenkung kommt die Uhr nun zurück nach Bautzen“, erklärte der damalige Oberbürgermeister Alexander Ahrens während der feierlichen Übergabe im Juni 2022: „Es geht hier um ein Stück sächsischer Industriegeschichte, um ein Stück Bautzner Geschichte.“</span></p><p><span>Lange-CEO Wilhelm Schmid freut sich über die positive Wendung: „Die Rückkehr des Jahrhundert-Tourbillons in die Sammlung des Museums Bautzen macht dieses einzigartige Beispiel sächsischer Feinuhrmacherei endlich wieder der Öffentlichkeit zugänglich und verschafft ihm die verdiente Aufmerksamkeit. Technisch, künstlerisch und handwerklich hat diese Uhr Maßstäbe gesetzt und wesentlich zum historischen Renommee von A. Lange & Söhne beigetragen. Es ist der gleiche Anspruch an technische Perfektion und höchste handwerkliche Vollendung, mit dem wir unsere Zeitmesser auch heute wieder entwickeln und fertigen.“</span></p>]]></description><category><![CDATA[featured]]></category>
            <pubDate>Thu, 13 Oct 2022 14:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Vom Innehalten</title>
                        <link>https://press.alange-soehne.com/de/vom-innehalten/</link>
                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/vom-innehalten/</guid><pp:caseid>485804</pp:caseid><pp:subtitle>A. Lange &amp; Söhne unterstützt die Sonderausstellung der Staatlichen Kunst-sammlungen Dresden zu Johannes Vermeer und verlängert die Partnerschaft mit dem einzigartigen Museumsverband.</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Vermeers „Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster“ ist eines der berühmtesten Werke der niederländischen Malerei des Goldenen Zeitalters. Nach mehrjähriger Restaurierung ist das Werk erstmals wieder Teil einer Ausstellung. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden präsentieren es in der Gemäldegalerie Alte Meister gemeinsam mit neun weiteren Werken des Künstlers und etwa 50 Gemälden der holländischen Genremalerei unter dem Titel „Johannes Vermeer. Vom Innehalten“. A.&nbsp;Lange & Söhne unterstützt nicht nur diese bislang größte Vermeer-Ausstellung in Deutschland, sondern verlängert auch das seit 2006 laufende Sponsoring der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden um fünf Jahre.</strong></span></p><p><span>Johannes Vermeers „Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster“ befindet sich seit dem Jahr 1742 in der Gemäldegalerie Alte Meister im Dresdner Zwinger. Seit 2017 wurde dieses frühe Hauptwerk Vermeers nach umfangreichen Untersuchungen und nach den Empfehlungen einer internationalen Expertenkommission in Dresden restauriert. Das Gemälde hat nicht nur seine ursprüngliche, überwältigende Farbigkeit zurückerhalten – auch die Darstellung eines Liebesboten (auch Eros oder Amor) an der hinteren Wand konnte freigelegt werden. Das Werk ist noch bis zum 2.&nbsp;Januar 2022 zentraler Bestandteil der Ausstellung „Johannes Vermeer. Vom Innehalten“.</span></p><p><span>„Das Bild steht am Beginn einer Reihe von Gemälden, in denen einzelne Personen, meist Frauen, bei einer Tätigkeit innehalten, zur Ruhe kommen, sich besinnen“, sagt Stephan Koja, Direktor der Gemäldegalerie Alte Meister. „Vermeer spricht darin Grundfragen unserer Existenz an.“ „Vom Innehalten“ könnte auch als programmatische Überschrift über Vermeers gesamtem künstlerischen Schaffen stehen. Der Maler, dessen Œuvre aus nur etwa 35 bekannten Werken besteht, verstand es wie kein Zweiter, besondere Stimmungen seiner Zeitepoche einzufangen. Jedes seiner Gemälde belohnt den Betrachter mit der Entdeckung großartiger Details.</span></p><p><span>Lange-CEO Wilhelm Schmid erkennt darin Parallelen zur Uhrmacherkunst, wie sie bei</span><br><span>A.&nbsp;Lange & Söhne gelebt wird: „Das Innehalten – die Verbindung aus Unterbrechung, Reflexion und Konzentration auf den nächsten Schritt – kennzeichnet ebenso die Arbeitsweise der Finis­seure und Uhrmacher. Sie widmen sich mit großer Leidenschaft jedem Detail, um einen feinmechani­schen Mikrokosmos zu erschaffen, der zugleich ein inspirierendes Kunstobjekt ist.“</span></p><p><span>Ein weiterer Aspekt betrifft die auch bei A. Lange & Söhne gepflegte Restau­rierungsarbeit als einen erkenntnisfördernden Prozess. Aus der Erfahrung mit einzigartigen Taschenuhren wissen die Lange-Experten, welch großen Engagements es bedarf, um ein herausragendes Objekt in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen und wieder funktionsfähig zu machen. Bestes Beispiel: die Restaurierung der Grande Complication 42.500, die als komplizierteste Uhr von&nbsp;A. Lange & Söhne im Jahr 1902 an einen Wiener Sammler verkauft wurde. Der bedeutende Zeitmesser hatte 2001 seinen Weg in die Manufaktur, an seinen Geburtsort, zurückgefunden. Da er in sehr schlechtem Zustand war, wurde er von einem Expertenteam neun Jahre lang aufwendig restauriert. Diese Leistung war bemerkenswert, da viele der 833 Teile bis zur Unkenntlichkeit korrodiert waren und mit traditionellem Fachwissen neu gefertigt werden mussten. Heute befindet sich die Taschenuhr als Dauerleihgabe im Mathematisch-Physikalischen Salon des Dresdner Zwingers – in unmittelbarer Nähe der Gemäldegalerie Alte Meister.</span></p><p><span>Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eröffnen mit der Vermeer-Ausstellung und der Gemälderestaurierung einen neuen Blick auf das Werk des Künstlers und erweisen sich einmal mehr als Institution, die wichtige kunsthistorische und kulturelle Impulse gibt. Darauf basiert auch die Partnerschaft mit A. Lange & Söhne, die seit 2006 besteht und soeben um weitere fünf Jahre verlängert wurde.</span></p>]]></description><category><![CDATA[skd,featured]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Dec 2021 16:00:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Ein Haus mit Geschichte</title>
                        <link>https://press.alange-soehne.com/de/ein-haus-mit-geschichte/</link>
                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/ein-haus-mit-geschichte/</guid><pp:caseid>485377</pp:caseid><pp:subtitle>A. Lange &amp; Söhne erinnert an das 20-jährige Jubiläum der Wiedereröffnung des Stammhauses und an ein besonderes Datum.</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Mit dem Lange-Stammhaus verbindet sich eine wechselvolle Geschichte: Das von Manufakturgründer Ferdinand Adolph Lange, der den Grundstein für die sächsische Feinuhrmacherei legte, im Jahr 1873 fertiggestellte Gebäude war über 70 Jahre lang zugleich Wohnsitz der Familie Lange und Entstehungsort einzigartiger uhrmacherischer Meisterwerke – bis zur Enteignung im Jahr 1948. Seit genau 20 Jahren ist das denkmalgeschützte Stammhaus wieder in Betrieb.</strong></span></p><p><span>Es befindet sich im Zentrum der Uhrenstadt Glashütte, am Ferdinand-Adolph-Lange-Platz 1: ein dreigeschossiges Gründerzeitgebäude mit heller Fassade, hohen Fenstern und markanten Uhrengiebeln. Das sogenannte Stammhaus von A. Lange & Söhne, in dem heute Bereiche der Verwaltung untergebracht sind, ist der mit Abstand älteste Teil des Manufakturkomplexes. „Die Bedeutung des Gebäudes für uns, aber auch für die Stadt Glashütte und für die sächsische Feinuhrmacherei ist enorm“, betont Lange-CEO Wilhelm Schmid, dessen Büro sich ebenfalls im Stammhaus befindet. „Wenn man dieses Gebäude betritt – ob als Mitarbeiter oder Besucher –, geht man unweigerlich auf Tuchfühlung mit der Geschichte von A. Lange & Söhne und der sächsischen Feinuhrmacherei. Sie spiegelt sich direkt in unserer Arbeit wider, denn mit ihr verbinden sich nicht nur höchste Ansprüche, sondern sie ist auch Ansporn, uns weiterzuentwickeln und Neues zu schaffen.“</span></p><p><span>Die Geschichte des Stammhauses begann einige Jahre, nachdem Ferdinand Adolph Lange seine Manufaktur gründete. Da die Produktionsräume, in denen die Uhrmacher seit 1845 ihrer Arbeit nachgingen, schnell zu eng wurden, ließ der Unternehmer unweit des alten Standorts ein neues Gebäude errichten, das 1873 bezogen wurde. Neben den Fabrikbereichen im lang gestreckten Anbau umfasste es auch die Wohnung der Familie Lange, sodass es seitdem als das Stammhaus galt.</span></p><p><span>Auch weil die vielen Fenster für maximales Tageslicht im Innern sorgten, bot das Gebäude beste Arbeitsbedingungen. Eine weitere bauliche Besonderheit erinnert noch heute an den Pionier der Uhrmacherkunst: eine Pendeluhr mit einem neun Meter langen Drei-Sekunden-Präzisionspendel, das in einem Schacht durch alle drei Stockwerke hindurchführt.</span></p><p><span>Obwohl Ferdinand Adolph Lange zwei Jahre nach der Fertigstellung des Neubaus starb, erlebte er noch den Beginn der großen Blütezeit seines Unternehmens. Ab 1870 stieg die Nachfrage nach Lange’schen Präzisionstaschenuhren rapide, sodass seine Söhne Emil und Richard Lange bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 Erweiterungen am Stammhaus umsetzten. Ab 1906 fanden auch die Gold- und Silberwerkstatt, ein Lötofen, die Gehäusefertigung, die Finissage und die Bereiche für Vollendung, Verpackung und Versand ihren Platz im Haus.</span></p><p><span>Mit dem Zweiten Weltkrieg endete die über 100-jährige Erfolgsgeschichte. Am letzten Kriegstag wurde ein naheliegendes Produktionsgebäude bei einem Bombenangriff zerstört, es kam zu Plünderungen der Manufaktur und am 20. April 1948 zur Enteignung durch die damaligen Machthaber. Ab 1951 wurde das attraktive Stammhaus als Verwaltungsgebäude des Kombinats „VEB&nbsp;Glashütter Uhrenbetriebe“ (GUB) genutzt.</span></p><p><span>Die Wiedervereinigung Deutschlands eröffnete Walter Lange, dem Urenkel von Ferdinand Adolph Lange, die historische Chance, die Marke A. Lange & Söhne wiederzubeleben: Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Günter Blümlein gründete er im Jahr 1990 die Lange Uhren GmbH mit Sitz in Glashütte.</span></p><p><span>Nach vielen Jahren zäher Verhandlungen mit der Treuhandanstalt, die mit der Umwidmung ehemaliger DDR-Liegenschaften beauftragt war, konnten sie das Stammhaus schließlich im Jahr 2000 von der Stadt Glashütte zurückkaufen. Um das Gebäude wieder im Sinne der Feinuhrmacherei nutzen zu können, wurde es zu einer modernen Verwaltungs- und Produktionsstätte ausgebaut. Die feierliche Eröffnung fand am 7. Dezember 2001 statt – ein geschichtsträchtiges Datum, denn am 7. Dezember 1845 gründete Ferdinand Adolph Lange seine Manufaktur und auf den Tag genau 145 Jahre später erfolgte die Neugründung durch seinen Urenkel.</span></p>]]></description><category><![CDATA[featured]]></category>
            <pubDate>Tue, 07 Dec 2021 14:00:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Die Legende bleibt unvergessen</title>
                        <link>https://press.alange-soehne.com/de/die-legende-bleibt-unvergessen/</link>
                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/die-legende-bleibt-unvergessen/</guid><pp:caseid>485586</pp:caseid><pp:subtitle>A. Lange &amp; Söhne erinnert an Günter Blümlein</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Vor 20 Jahren, am 1. Oktober 2001, starb Günter Blümlein im Alter von nur 58 Jahren. Durch seinen frühen Tod verlor A. Lange & Söhne seinen visionären Mitgründer und die Welt einen charismatischen Unternehmer und Strategen, der die Renaissance der Uhrenindustrie am Ende des 20. Jahrhunderts maßgeblich vorangetrieben hat.</strong></span></p><p><span>Es erfordert ein ganzes Team hochmotivierter Mitarbeiter, um eine außergewöhnliche Uhr zu entwickeln und zu fertigen. Doch es braucht auch immer einen, der von ihrer Idee überzeugt ist, der sich in den Wind stellt und sie vorantreibt. Günter Blümlein verstand es, mit Visionen zu führen. Eines seiner größten Meisterwerke war die Wiederbelebung der Marke A. Lange & Söhne zusammen mit Walter Lange – quasi aus dem Nichts. Zuvor hatte er bereits die Schweizer Uhrenmarken IWC und Jaeger-LeCoultre erfolgreich neu ausgerichtet.</span></p><p><span>Zu Recht gilt der studierte Ingenieur der Feinwerktechnik und Marketingexperte als einer der Retter der Schweizer Uhrenindustrie nach der Quarzkrise der 1970er Jahre sowie der Glashütter Feinuhrmacherei im wiedervereinigten Deutschland. Walter Lange, Neugründer von A. Lange & Söhne und Urenkel Ferdinand Adolph Langes, hatte dazu in der ihm eigenen Direktheit befunden: „Ohne Günter Blümlein gäbe es A. Lange & Söhne nicht mehr – und Glashütte wäre heute nicht wieder das Zentrum deutscher Feinuhrmacherei.“</span></p><p><span>Im Gegensatz zu vielen anderen Akteuren der Branche hatte der 1943 geborene Günter Blümlein keine direkten Verbindungen zur Uhrmacherei. Kindheit und Jugend waren von den Wirtschaftswunderjahren geprägt, als seine im Krieg zerstörte Heimatstadt Nürnberg durch die Ansiedlung namhafter Industrieunternehmen einen starken Aufschwung erlebte. Das mag ihn zu einem Ingenieursstudium bewogen haben. Über den Diehl-Konzern, der in den 1950er Jahren den Uhrenhersteller Junghans übernommen hatte, führte ihn der Weg in den Schwarzwald, wo er sich als Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb einen hervorragenden Ruf erwarb.</span></p><p><span>Sein außergewöhnliches Talent konnte er auch in seiner nächsten Position unter Beweis stellen, als die spätere Mannesmann-Tochter VDO ihm die Aufgabe übertrug, die in der Holding „Les Manufactures Horlogères“ (LMH) zusammengefassten Uhrenmarken IWC und Jaeger-LeCoultre, die wie viele andere Schweizer Marken unter der Quarzkrise gelitten hatten, neu auszurichten.</span></p><p><span>Günter Blümleins Herzensangelegenheit war aber die Neubelebung von A. Lange & Söhne in enger Zusammenarbeit mit Walter Lange. Nach einer Zwangspause von mehr als vierzig Jahren ging es hier um ein vollständig neues Konzept für eine Marke, die einst durch Taschenuhren höchster Qualität berühmt geworden war, doch im Jahr 1990 nur noch als Mythos existierte. Blümlein entschied sich dafür, da anzuknüpfen, wo Lange damals schon bei Auktionen auftauchte – ganz oben, an der Spitze der Feinuhrmacherei. Die höchste Qualität der früheren Glashütter Taschenuhren sollte als Basis einer starken, auf Handarbeit ausgerichteten Marken- und Produktphilosophie dienen. Ganz im Sinne des Gründers der sächsischen Feinuhrmacherei, Ferdinand Adolph Lange, sollten die neuen Armbanduhren nützliche Innovationen mit handwerklicher Perfektion verbinden und so die Brücke von der Tradition zur Moderne schlagen.</span></p><p><span>„Eine Lange-Uhr ist ein Gesamtkunstwerk. Sie verbindet die Leidenschaft der Uhrmacher für Mechanik und Handwerkskunst mit dem unverwechselbaren Stil des Hauses und einer reichen Geschichte“, fasste Blümlein seinen konzeptionellen Ansatz zusammen. Dabei war ihm bewusst, wie schmal der Grat zwischen Triumph und Niederlage war: „Als Newcomer können wir uns überhaupt keine Schwäche leisten. Unsere Pro­dukte müssen bis ins letzte Detail stimmen“, sagte er nach der Erstpräsentation am 24. Oktober 1994. Diesem Anspruch wurden die vier ersten Lange-Armbanduhren der neuen Ära nach Ansicht der anwesenden Fachhändler, Journalisten und Ehrengäste voll und ganz gerecht. Innerhalb weniger Minuten waren die bis zu diesem Zeitpunkt fertiggestellten 123 Exemplare restlos ausverkauft.</span></p><p><span>Einige seiner strategischen Produktentscheidungen wurden zu tragenden Säulen des neuen Unternehmens. Sie zeigten sich exemplarisch in vier Modellen: Mit ihrem dezentral aufgebauten Zifferblatt, dem ersten Großdatum in einer Serienarmbanduhr und einem Doppelfederhaus repräsentierte die LANGE&nbsp;1 das neue Gesicht der Marke. Die von Blümlein mitgestalteten Kampagnen kommunizierten ihre Vorzüge ebenso geistreich wie selbstbewusst. „Die Legende ist wieder Uhr geworden“ wurde zum geflügelten Wort.</span></p><p><span>Das TOURBILLON „Pour le Mérite“ mit seiner Verbindung aus Minutentourbillon und Antrieb über Kette und Schnecke erbrachte den Beweis, dass Lange von Anfang an wieder in der Liga der Haute Horlogerie mitspielte. Nie zuvor war ein solcher Mechanismus in den Dimensionen einer Armbanduhr realisiert worden.</span></p><p><span>Auf der Baselworld 1999 sorgte der DATOGRAPH für eine Sensation. Nachdem in der Branche jahrzehntelang Standard-Chronographenwerke auch von namhaften Manufakturen eingesetzt worden waren, hatte der „Newcomer“ Lange ein eigenes Chronographenwerk entwickelt, welches mit technischen Finessen wie einem exakt springenden Minutenzähler bis zu 30&nbsp;Minuten und Lange-Großdatum einzigartig war.</span></p><p><span>Im DOUBLE SPLIT schließlich, dessen Präsentation Günter Blümlein nicht mehr erleben durfte, ging er zwei Schritte weiter. Dieser Zeitmesser war nicht nur der erste Rattrapante-Chronograph, der Zwischen- und Vergleichszeiten bis zu einer Dauer von 30 Minuten erlaubte. In ihm arbeitete auch erstmals die im eigenen Haus entwickelte und gefertigte Unruhspirale. Dieses Know-how garantierte die größtmögliche Freiheit in der Entwicklung neuer Uhrwerke. Es war eine der vielen vorausschauenden Entscheidungen Blümleins, von denen A.&nbsp;Lange & Söhne noch heute profitiert.</span></p><p><span>Auch in puncto Design ging Günter Blümlein keine Kompromisse ein. Klar und ausgewogen, mit starken Hinweisen auf die Wertigkeit feilte er mit seinem Team unermüdlich am Design neuer Modelle, an markanten Gehäuseformen und an einer ästhetischen Uhrwerksarchitektur. So überzeugend, dass Lange-Uhren nach Meinung vieler Uhrenexperten auch ohne Logo zuverlässig erkannt werden.</span></p><p><span>Mit der Neubelebung traditioneller Finish-Techniken, der Verwendung massiver Edelmetalle und dem Einsatz des von historischen Taschenuhren bekannten Neusilbers für alle Gestellteile untermauerten die Lange-Gründer, dass Fragen wie Exklusivität, Beständigkeit und Wertigkeit in allen Aspekten durchdacht worden waren.</span></p><p><span>„Günter Blümlein stellte eine in der Branche respektierte Ausnahmeerscheinung dar – denn er war beides: Realist und Visionär. Er verstand es wie kaum jemand, die Menschen, die mit ihm arbeiteten, von seinen sehr ehrgeizigen Zielen zu überzeugen und sie dafür zu begeistern.“ So fasste Walter Lange seine Erinnerung an Günter Blümlein in einem Interview zusammen. Seine Vision und seine Begeisterungsfähigkeit haben seinen Tod überdauert. Geblieben sind auch sein Streben nach äußerster Präzision, sein Gespür für Form und Qualität, sein Blick für das große Ganze und sein Sinn für die feinen Unterschiede. Sie sind nach wie vor verankert in jeder Uhr, die die Manufaktur verlässt.</span></p>]]></description><category><![CDATA[featured]]></category>
            <pubDate>Fri, 01 Oct 2021 09:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>A. Lange &amp; Söhne eröffnet ersten Pop-up Salon in Berlin</title>
                        <link>https://press.alange-soehne.com/de/a-lange--soehne-eroeffnet-ersten-pop-up-salon-in-berlin-de/</link>
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            <pubDate>Fri, 21 May 2021 09:00:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2741/als-btq-alhambra-berlin-02.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[ALS_BTQ_Alhambra_Berlin_02]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Die Zeit im Fünf-Minuten-Takt</title>
                        <link>https://press.alange-soehne.com/de/die-zeit-im-fuenf-minuten-takt/</link>
                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/die-zeit-im-fuenf-minuten-takt/</guid><pp:caseid>486596</pp:caseid><pp:subtitle>Die Fünf-Minuten-Uhr der Semperoper und ihre 180-jährige Geschichte</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><span><span><strong><span><span><span>Vor 180 Jahren, am 12. April 1841, wurde die Dresdner Semperoper feierlich er&ouml;ffnet. Aus diesem Anlass erinnert A. Lange & S&ouml;hne an die schon damals als technisches Wunderwerk</span></span></span></strong> <strong><span><span><span>geltende F&uuml;nf-Minuten-Uhr, die gleich aus zwei Gr&uuml;nden von wesentlicher Bedeutung f&uuml;r die Marke ist. Zum einen war ihr Erschaffer Johann Christian Friedrich Gutkaes der Lehrherr und Schwiegervater des Uhrenpioniers Ferdinand Adolph Lange. Zum anderen diente sie als Inspiration f&uuml;r das Design des Lange-Gro&szlig;datums.</span></span></span></strong></span></span></span></p><p><strong>Ein folgenreicher Auftrag</strong></p><p>Eine Uhr, wie die Welt sie noch nicht gesehen hatte, sollte Johann Christian Friedrich Gutkaes[1] f&uuml;r das neue Opernhaus erschaffen. Einen &bdquo;respektablen Chronometer&ldquo; verlangte der S&auml;chsische Hof von seinem Meisteruhrmacher, ein &bdquo;Kuriosum unter seinen Artgenossen&ldquo;, das sich von herk&ouml;mmlichen Uhren mit Zifferblatt und Zeiger unterscheidet. Die extravagante Ausschreibung war m&ouml;glicherweise durch franz&ouml;sische Uhren des 17. Jahrhunderts inspiriert, welche die Zeit mit zwei gerahmten Ziffernscheiben oder -r&auml;dern anzeigten. Einer anderen Theorie zufolge soll die ebenfalls digital anzeigende B&uuml;hnenuhr der Mail&auml;nder Scala das Vorbild gewesen sein. Auf jeden Fall sorgte die markante B&uuml;hnenuhr bei der Er&ouml;ffnung des K&ouml;niglichen Hoftheaters Dresden, wie der Vorg&auml;nger der Semperoper damals offiziell hie&szlig;, f&uuml;r Furore. Sie galt schon zu dieser Zeit als Meisterwerk der s&auml;chsischen Uhrmacherkunst und verschaffte ihrem Konstrukteur die Ernennung zum K&ouml;niglich S&auml;chsischen Hofuhrmacher.</p><p><span><span><span><strong><span><span><span><span>Neue Wege in der Konstruktion</span></span></span></span></strong></span></span></span></p><p><span><span><span><span><span><span><span>Gutkaes entschied sich bei seiner F&uuml;nf-Minuten-Uhr f&uuml;r eine innovative Konstruktion, die ohne Vorbild war. Sie bestand aus zwei stoffbespannten und mit Zahlen bedruckten Walzen, die von einem R&auml;derwerk angetrieben wurden, sowie aus einer davor positionierten Rahmenblende mit zwei Fenstern. Links zeigte die Uhr die Stunden mit den r&ouml;mischen Ziffern I bis XII an, rechts die Minuten in F&uuml;nferschritten mit den arabischen Ziffern 5 bis 55. Zur vollen Stunde blieb das rechte Minutenfenster leer. Diese gestalterische Entscheidung zitierte A.&nbsp;Lange & S&ouml;hne sp&auml;ter in der Gro&szlig;datumsanzeige. Dort bleibt das linke Fenster vom ersten bis zum neunten Tag des Monats ebenfalls leer.</span></span></span></span></span></span></span></p><p><span><span><span><span><span><span><span>Da es von der ersten Uhr weder Konstruktionszeichnungen noch Beschreibungen gibt, kann man nur mutma&szlig;en, warum Gutkaes die Uhr mit Zahlenwalzen realisierte. Die plausibelste Erkl&auml;rung ist, dass die Uhr auch von den hinteren Pl&auml;tzen noch lesbar sein sollte, und zwar auch dann, wenn es im Zuschauerraum w&auml;hrend der Auff&uuml;hrung dunkel ist. Mit den im Durchmesser circa 160 Zentimeter gro&szlig;en Walzen lie&szlig;en sich etwa 40 Zentimeter hohe Ziffern umsetzen. F&uuml;r eine &auml;hnlich gut ablesbare analoge Uhr h&auml;tte der im Proszenium oberhalb der B&uuml;hne zur Verf&uuml;gung stehende Platz nicht gereicht. Die Uhr entwarf und baute Gutkaes zusammen mit seinen Mitarbeitern, zu denen auch sein Teilhaber und sp&auml;terer Schwiegersohn Ferdinand Adolph Lange geh&ouml;rte.</span></span></span></span></span></span></span></p><p><span><span><span><strong><span><span><span><span>Nach der Katastrophe</span></span></span></span></strong></span></span></span></p><p><span><span><span><span><span><span><span>Im Jahr 1869 zerst&ouml;rte ein Gro&szlig;brand das erste Dresdner Opernhaus des Architekten Gottfried Semper</span></span></span></span> <span><span><span><span>und mit ihm die ber&uuml;hmte B&uuml;hnenuhr. Ludwig Teubner, ein Sch&uuml;ler und Mitarbeiter von Gutkaes, der die Uhr aus eigener Anschauung kannte, erhielt im Rahmen des Wiederaufbaus den Auftrag, eine neue B&uuml;hnenuhr zu fertigen. In der Folge entstand eine Gro&szlig;uhr, die Elemente des traditionellen Turmuhrenbaus mit Konstruktionsprinzipien der klassischen Uhrmacherei verband. Die Ausf&uuml;hrung nach den neuesten Standards der Zeit &uuml;bernahmen die Werkstatt Teubner und die noch heute bestehende Turmuhrenfabrik Zachari&auml; aus Leipzig. Ludwig Teubner, sein Schwiegersohn Ernst Schmidt und dessen Sohn Felix Schmidt betreuten die zweite Uhr &uuml;ber drei Generationen. So blieb das Wissen &uuml;ber ihre Technik bis weit in das 20.&nbsp;Jahrhundert hinein erhalten.</span></span></span></span></span></span></span></p><p><span><span><span><span><span><span><span>Das Funktionsprinzip der zweiten F&uuml;nf-Minuten-Uhr ist auch in einem meisterhaft ausgef&uuml;hrten Modell konserviert. Ludwig Teubner lie&szlig; es 1896 durch seine Gesellen Hugo Leipold und Otto Herrmann im Ma&szlig;stab 1&nbsp;:&nbsp;10 f&uuml;r Pr&auml;sentationen auf Messen anfertigen. Nach Teubners Tod gelangte es als Geschenk in den Besitz Herrmanns, der sp&auml;ter auswanderte und es mit nach Hawaii nahm. Von dort kam es im Jahr 1951 zu Teubners Enkel Felix Schmidt zur&uuml;ck, der es 1980 dem Mathematisch-Physikalischen Salon in Dresden schenkte.</span></span></span></span></span></span></span></p><p><span><span><span><strong><span><span><span><span>Vorbote einer neuen Zeit</span></span></span></span></strong></span></span></span></p><p><span><span><span><span><span><span><span>Im Rahmen des Wiederaufbaus der im Zweiten Weltkrieg zerst&ouml;rten Semperoper zu DDR-Zeiten sollte es auch eine neue F&uuml;nf-Minuten-Uhr geben. Diese nunmehr dritte B&uuml;hnenuhr war eine Meisterleistung eines Expertenteams rund um die Ingenieure Klaus Ferner und Harry Julitz. Da s&auml;mtliche Konstruktionsunterlagen w&auml;hrend des Feuersturms verbrannt waren, konnten sie lediglich auf die Beschreibungen des inzwischen hochbetagten Felix Schmidt und auf Teubners geniales Funktionsmodell zur&uuml;ckgreifen. Die denkmalschutzgerechte Rekonstruktion der Gro&szlig;uhr, die mit einer behutsamen Modernisierung der Antriebstechnik einherging, nahm insgesamt mehr als sechs Jahre in Anspruch.</span></span></span></span> </span></span></span></p><p><span><span><span><span><span><span><span>Seit der feierlichen Er&ouml;ffnung der aufw&auml;ndig restaurierten Semperoper am 13. Februar 1985, dem 40. Jahrestag der Zerst&ouml;rung im Krieg, erfreut die lautlos schaltende F&uuml;nf-Minuten-Uhr hoch &uuml;ber der B&uuml;hne wieder die Besucher aus aller Welt.</span></span></span></span></span></span></span></p><p><span><span><span><strong><span><span><span><span>Vorbild einer Ikone</span></span></span></span></strong></span></span></span></p><p><span><span><span><span><span><span><span>Nur wenige Jahre sp&auml;ter &ndash; im nunmehr wiedervereinigten Deutschland &ndash; wurde der F&uuml;nf-Minuten-Uhr eine besondere Hommage zuteil. Ihre markante Zeitanzeige diente als Inspiration f&uuml;r die Gro&szlig;datumsanzeige der LANGE 1. Walter Lange, Urenkel von Ferdinand Adolph Lange und Ururenkel von Johann Christian Friedrich Gutkaes, pr&auml;sentierte sie einem staunenden Publikum am 24. Oktober 1994 im Dresdner Residenzschloss. Genau wie bei ihrem gro&szlig;en Vorbild war auch hier die bessere Ablesbarkeit das Motiv f&uuml;r die Innovation. Zusammen mit dem Gro&szlig;datum erzeugen die dezentral angeordneten Anzeigen eine faszinierende Spannung, welche die LANGE 1 zur Designikone werden lie&szlig;.</span></span></span></span></span></span></span></p>]]></description><category><![CDATA[featured]]></category>
            <pubDate>Tue, 23 Mar 2021 14:00:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Ein Denkmal für Walter Lange</title>
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                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/ein-denkmal-fuer-walter-lange/</guid><pp:caseid>465864</pp:caseid><pp:subtitle>Glashütte ehrt den Uhrenpionier, der ab 1990 maßgeblich zum Wiederaufbau der sächsischen Feinuhrmacherei beitrug.</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span>Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 175-jährigen Jubiläum der Uhrenstadt Glashütte wurde am 18. September 2020 auf dem neugestalteten Platz vor der St.-Wolfgang-Kirche ein Denkmal für den Unternehmensgründer Walter Lange enthüllt. Damit ehrt die Stadt den Mann, der die Feinuhrmacherei nach der Wiedervereinigung 1990 ein zweites Mal in Glashütte etablierte. Ohne seine weitsichtige Entscheidung, das Erbe seiner Familie fortzuführen und in Glashütte einen entschlossenen Neuanfang zu wagen, gäbe es heute keine florierende Uhrenindustrie in Sachsen.</span></p><p><span>„Als 1989 die Berliner Mauer fiel, ging es Walter Lange nicht nur darum, den Namen A.&nbsp;Lange & Söhne neu zu beleben“, erklärte Lange-CEO Wilhelm Schmid. „Es war ihm stets ein großes persönliches Anliegen, den Menschen in Glashütte eine Perspektive zu geben. Beides war ihm gleichermaßen wichtig.“ Wilhelm Schmid betrachtet das Vermächtnis von Walter Lange nach wie vor als Herausforderung und Verpflichtung: „Im Sinne von Walter Lange setzen wir das von ihm begonnene Werk fort und engagieren uns für das Wohlergehen der Stadt und ihrer Menschen.“</span></p><p><span>Der Glashütter Bürgermeister Markus Dreßler würdigte Walter Lange als „einen mutigen Uhrenpionier, dem Glashütte viel zu verdanken hat. Er verdient es, dass wir ihm ein Denkmal für sein Lebenswerk setzen. Ein Denkmal, das uns an sein Engagement für Glashütte erinnert.“</span></p><p>&nbsp;</p><p><span>Zu dem Festakt waren Gäste aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft erschienen. „Es ist ein sehr bewegender Moment“, sagte Hartmut Knothe, der das Unternehmen als einer der ersten Geschäftsführer vom Beginn der Gründung an mit aufgebaut hat, nach der Enthüllung. Sachsens ehemaliger Ministerpräsident Kurt Biedenkopf und der Sohn des Geehrten, Benjamin Lange, dankten den beteiligten Unternehmen, der Stadt Glashütte und dem Freistaat Sachsen, ohne deren Unterstützung dieses Projekt nicht zustande gekommen wäre.</span></p><p><span>Dem Hamburger Künstler Thomas Jastram ist es gelungen, Walter Langes Wirken begreifbar und sichtbar zu machen, indem er ihn als lebensgroße Bronzefigur darstellt, die dem Betrachter auf Augenhöhe begegnet. Das entspricht der allgemeinen Wahrnehmung von Walter Lange als einem herzlichen und zugewandten Menschen, der sich nicht auf einen Sockel stellen lassen wollte. Mit einem angedeuteten Schritt nach vorn zeigt der Bildhauer eine dynamische Persönlichkeit, die auch an sich selbst den Anspruch stellte, niemals stehen zu bleiben. Im Œuvre von Thomas Jastram, der sein Studium an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste absolvierte, bildet die raumgreifende menschliche Figur ein zentrales Thema.</span></p><p><span>Der Standort des Denkmals auf dem neugestalteten Kirchvorplatz reflektiert die innige Verbundenheit der Familie Lange über Generationen hinweg mit Glashütte. Nur wenige Schritte entfernt steht der Gedenkstein für Walter Langes Urgroßvater Ferdinand Adolph Lange, der die Feinuhrmacherei vor 175&nbsp;Jahren zum ersten Mal nach Glashütte brachte.</span></p>]]></description><category><![CDATA[press,2020,company,walter,walterlange,featured]]></category>
            <pubDate>Fri, 18 Sep 2020 11:40:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Markante Töne</title>
                        <link>https://press.alange-soehne.com/de/markante-toene/</link>
                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/markante-toene/</guid><pp:caseid>465871</pp:caseid><pp:subtitle>Über den Einfluss des Gehäusematerials auf den Klang von Schlagwerken</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><b><span><strong>Seit 2011 hat A. Lange & Söhne drei ZEITWERK-Modelle mit Schlagwerken vorgestellt, von denen jedes ein eigenes Klangkonzept verfolgt. Für die Klangcharakteristik spielt neben vielen anderen Faktoren das verwendete Gehäusematerial eine wichtige Rolle. Die Bandbreite reicht von Platin über Weiß- und Rotgold bis hin zum Lange-exklusiven Honiggold. Anhand der ZEITWERK MINUTENREPETITION, die es seit 2015 in Platin und nun auch in Weißgold gibt, erläutert Anthony de Haas, Direktor Produktentwicklung bei A.&nbsp;Lange & Söhne, einige Unterschiede und zieht dabei Parallelen zur Welt der Musik. Denn als Schlagzeuger hat er einen sehr persönlichen Zugang zum Thema Klang.</strong></span></b></p><p><span>Es begann mit der ZEITWERK STRIKING TIME. Im Jahr 2011 war sie die erste Lange-Uhr der Neuzeit mit Schlagwerk. Seitdem kamen in der ZEITWERK-Familie noch zwei weitere hinzu: Die ZEITWERK MINUTENREPETITION in Platin (2015) und Weißgold (2020), sowie die 2018 vorgestellte ZEITWERK DECIMAL STRIKE. Alle drei Zeitmesser sind mit einem zifferblattseitig sichtbaren Schlagwerk ausgestattet. Die dahinterstehenden Klangkonzepte unterscheiden sich hingegen in interessanten Details voneinander.</span></p><p><span>Die ZEITWERK STRIKING TIME schlägt die vollen Stunden und die Viertelstunden mit zwei unterschiedlich gestimmten Einzeltönen, ein tieferer Ton für den Stundenschlag, ein hoher für die Viertelstundenintervalle. Die akustische Zeitanzeige der ZEITWERK DECIMAL STRIKE arbeitet nach dem gleichen Prinzip. Allerdings erklingt ihr Schlagwerk alle zehn Minuten. Der linke Hammer schlägt einmal zu jeder vollen Stunde auf die tief gestimmte Tonfeder. Durch den rechten Hammer erklingt alle zehn Minuten ein hoher Ton, d. h. jedes Mal, wenn ein neues Zehn-Minuten-Intervall beginnt.</span></p><p><span>In der ZEITWERK MINUTENREPETITION schließlich erklingen auf Wunsch und auf Knopfdruck die Stunden, Zehnminutenintervalle und Minuten. Die akustische Zeitangabe entspricht der digitalen Anzeige: Ein tiefer Ton für jede vollendete Stunde, ein Doppelton am Ende der Zehn-Minuten-Intervalle und ein hoher Ton für die verbleibenden Minuten. Die im Bild gezeigte Zeit 7:52&nbsp;Uhr würde also durch sieben tiefe Töne, fünf Doppeltöne und zwei helle Töne dargestellt werden.</span></p><p><span>Die ZEITWERK MINUTENREPETITION ist in Platin und Weißgold erhältlich. „Jede einzelne Uhr hat einen einzigartigen Klang“, erläutert Anthony de Haas, der bei A. Lange & Söhne seit 2004 für die Produktentwicklung verantwortlich ist. „Der Klang hängt zum einen von den Tonfedern ab, zum anderen von den Hämmern. Material, Form, Größe, Gewicht und Herstellungsverfahren sind in beiden Fällen die bestimmenden Faktoren. Bei den Hämmern kommt es darüber hinaus – wie bei einem Klavier – auf den Anschlag an. Und die Tonfedern müssen – ebenso wie ein Musikinstrument – durch einen erfahrenen Uhrmacher sorgfältig gestimmt werden. “</span></p><p><span>Den größten Einfluss auf den Klang allerdings habe tatsächlich das Material des Gehäuses, so Anthony de Haas, denn es ist der Resonanzkörper. Platin hat einen hellen, klaren und nachhallenden Klang. Im Vergleich dazu klingt Weißgold voller, wärmer und seidiger, insgesamt lauter. „Dabei gibt es kein besser oder schlechter. Als Schlagzeuger vergleiche ich das Schlagwerk der Uhr gern mit einer Snare Drum, deren Korpus meistens aus Stahl, Messing oder Holz besteht. Je nach dem verwendeten Material entstehen unterschiedliche Klangfarben und -stimmungen. Die Wahl des Gehäusematerials ist also eine Frage der persönlichen Vorliebe.“</span></p>]]></description><category><![CDATA[press,2020,featured,zeitwerk,sound,striking]]></category>
            <pubDate>Fri, 24 Jul 2020 13:38:00 +0200</pubDate>
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