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                    <title><![CDATA[Pressebereich A. Lange & Söhne]]></title>
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                    <pubDate>Wed, 24 Jan 2024 10:15:37 +0100</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Pressebereich A. Lange & Söhne]]></title>
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                        <title>Neusilber – so schön wie anspruchsvoll</title>
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                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/neusilber--so-schoen-wie-anspruchsvoll/</guid><pp:caseid>612774</pp:caseid><pp:subtitle>Die für A. Lange &amp; Söhne typische Legierung wurde vor 200 Jahren erfunden und fasziniert noch heute.</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Die von Ferdinand Adolph Lange 1864 eingeführte Dreiviertelplatine ist ein markantes Merkmal der Zeitmesser von A. Lange & Söhne. Das Bauteil kam bereits in den historischen Taschenuhren der Glashütter Manufaktur zum Einsatz. Teilweise wurde es schon damals aus naturbelassenem Neusilber gefertigt – einer Legierung, die 1823 in Sachsen eingeführt wurde. Auch seit der Neugründung der Manufaktur im Jahr 1990 werden Platinen, Brücken und Kloben aus diesem Material hergestellt. Doch was sind die besonderen Eigenschaften dieses Werkstoffes und wie kam er zu seinem Namen?</strong></span></p><p><span>Die Gehäuse der Zeitmesser von A. Lange & Söhne gibt es in unterschiedlichen Edelmetallvarianten und seit 2019 auch aus Stahl. Doch im Inneren haben alle Uhren eines gemeinsam: das Gestellmaterial Neusilber. Mit Gestell sind beispielsweise die Werkplatte, die Dreiviertelplatine, der Unruhkloben und der Ankerradkloben gemeint. Es ist ein Ensemble an flächigen und tragenden Bauteilen, die nicht unmittelbar an der Übertragung von Kräften beteiligt sind.</span></p><p><span>Bereits Ferdinand Adolph Lange verwendete Neusilber ab Mitte des 19.&nbsp;Jahrhunderts für einzelne Taschenuhren, deren Gestellteile bis dahin üblicherweise aus oberflächenveredeltem Messing oder gehärtetem Stahl bestanden. Die damals noch recht neue Legierung – hauptsächlich aus Kupfer, Zink und Nickel – besaß das, was Lange benötigte, um seinen Uhrwerken die gewünschten Eigenschaften zu verleihen. Neusilber kann ebenso wie Messing ausgezeichnet dekoriert werden, ist aber etwas härter sowie allgemein korrosions- und anlaufbeständiger. So kann es ohne Vergoldung eingesetzt werden und bildet mit der Zeit nur eine sehr leichte Patina aus. Zudem ist Neusilber verschleißfester und besitzt eine höhere Festigkeit, Zähigkeit und Steifigkeit.</span></p><p><span>Neben den positiven Materialeigenschaften gab es mit großer Wahrscheinlichkeit einen weiteren Grund für die Verwendung: der Verkauf von Zeitmessern in die USA. Dort wurde der Import von Edelmetallen, besonders Gold, mit hohen Schutzzöllen belegt, sodass Alternativen für die edlen Gehäuse wie auch für Uhrwerke aus vergoldetem Messing gefunden werden mussten. Die Annahmen erscheinen folgerichtig, weil bereits frühe Lange-Taschenuhren ohne Gehäuse in die USA verkauft wurden. Zudem gerieten die bis dahin üblichen, vergoldeten Messingplatinen unter Verdacht, aus massivem Gold zu bestehen, da man eine Vergoldung nicht von dem massiven Edelmetall unterscheiden konnte. Dies wäre für die weitere Ausfuhr zu riskant gewesen. Neusilber war damals ebenso eine Alternative für echtes Silber, dessen Verfügbarkeit durch den versiegenden Bergbau im Osterzgebirge stetig abnahm.</span></p><p><span>Der eigentliche Ursprung liegt jedoch in China, von wo im 17. Jahrhundert erstmals Metallwaren aus der Kupfer-Zink-Nickel-Legierung „Packfong“ nach Europa kamen. Da der Import umständlich und kostspielig war und zugleich ein ebenso robustes Material den stetig wachsenden Bedarf an Essbestecken, Geschirr und neuen feinmechanischen Teilen decken sollte, mussten zunächst die Bestandteile der Legierung entschlüsselt werden, was schließlich im 18. Jahrhundert gelang.</span></p><p><span>Den Durchbruch zur europäischen, industriellen Erzeugung von Neusilber markierte im Jahr 1823 ein Preisausschreiben des „Vereins zur Förderung des Gewerbefleißes“ zur Erfindung eines alternativen Materials, das keine giftigen Verbindungen enthält. Der sächsische Naturwissenschaftler und Arzt Ernst August Geitner (1783 – 1852), der in Leipzig studierte, promovierte und 1810 eine kleine Fabrik zur Herstellung von Farben für die Textilindustrie im Westerzgebirge gründete, gewann den Wettbewerb. Er entwickelte ein Verfahren zur Herstellung einer Legierung mit silberähnlichem Aussehen, die sich besonders wegen ihres Glanzes und ihres Preisvorteils durchsetzen konnte. Geitner bezeichnete das neue Metallgemisch zunächst als „Argentan“, angelehnt an das lateinische Wort für Silber „argentum“. Auch die Bezeichnung „alpacca“ war insbesondere bei Essbestecken üblich. Aufgrund der Entstehungsgeschichte nennt man den heute unter dem Namen Neusilber bekannten Werkstoff auch „German silver“ im Englischen oder „plata alemana“ im Spanischen.</span></p><p><span>Neusilber überzeugt auch heute durch seine positiven Eigenschaften: Es besitzt eine Festigkeit, die sich hervorragend dazu eignet, die Oberflächen von Hand zu schleifen, zu polieren oder zu gravieren. Die höhere Stabilität bedingt, dass es hervorragend für Gestellteile, insbesondere in Werken äußerst komplizierter Uhren, in denen die Spielräume minimal sind, geeignet ist. Das silberähnliche Aussehen erhält es durch die Beimischung von Zink und vor allem Nickel. Der Zusatz von Nickel trägt außerdem dazu bei, dass das Material im Laufe der Zeit einen warmen, dezent gelbgoldschimmernden Farbton annimmt und keine unschönen Korrosionen entstehen. Neusilber benötigt daher keine galvanische Beschichtung wie beispielsweise eine Vergoldung: Es kann „unbehandelt" oder „naturbelassen“ bleiben. Doch vor allem die mit der Zeit entwickelte Patina verschafft Neusilber ein besonderes Attribut: Es altert in Würde.</span></p><p><span>Bei der ersten Montage des Uhrwerks muss auch ein erfahrener Uhrmacher die Dreiviertelplatine mehrmals aufsetzen und wieder demontieren, bis jedes Zahnrad des Räderzuges das optimale Höhenspiel besitzt. Da Reinheit beim Umgang mit Neusilber unabdingbar ist, tragen die Uhrmacher Fingerlinge. Und um der Komplexität der Montage und unserem Qualitätsanspruch Rechnung zu tragen, werden die Uhren von A. Lange & Söhne mit größter Sorgfalt zweifach montiert.</span></p><p><span>Die Neusilberteile kommen besonders im Zusammenspiel mit den weiteren, ebenfalls sorgfältig finissierten Werkteilen zur Geltung. Dazu zählen Stahlteile wie Wellen, Hebel oder Federn, vergoldete Zahnräder und massivgoldene Chatons, rote Rubine und gebläute Schrauben. Dieses Farbspiel und die Materialästhetik können durch den Saphirglasboden jederzeit bewundert werden.</span></p><p><span>Tino Bobe, Direktor der Manufaktur, erklärt: „Neusilber findet sich in allen unseren mehr als 70 Manufakturkalibern wieder, die seit dem Neubeginn von A. Lange & Söhne entwickelt und gefertigt wurden. Insofern ist die konsequente Verwendung typisch für die Lange’sche Art, Uhren zu fertigen. Es unterstreicht unseren Anspruch, nie den einfachsten Weg zu gehen, sondern immer den, der uns zum besten Ergebnis führt. Zugunsten der Qualität und der Schönheit und Funktionalität unserer Uhrwerke nehmen wir größten handwerklichen Aufwand in Kauf – in Bezug auf Neusilber, aber auch weit darüber hinaus.“</span></p>]]></description><category><![CDATA[2023]]></category>
            <pubDate>Mon, 04 Dec 2023 12:13:45 +0100</pubDate>
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                        <title>Vom Wert der Zeit</title>
                        <link>https://press.alange-soehne.com/de/vom-wert-der-zeit/</link>
                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/vom-wert-der-zeit/</guid><pp:caseid>606275</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span><strong>Die Festtage sind reich an besonderen Momenten, die wir mit denjenigen teilen, die uns nahestehen. Wir können zurückblicken auf das, was wir gemeinsam erreicht haben, und freuen uns auf Erlebnisse und Erfolge, die in der Zukunft liegen. In ihrer handwerklichen Vollendung spiegeln die Zeitmesser von A. Lange & Söhne das wider, was wir in diesen Tagen am meisten schätzen: den Wert der Zeit.</strong></span></p><p><span><strong>Die LANGE 1 – gefeierte Uhrmacherkunst</strong></span></p><p><span>Selten wurden höhere Erwartungen an eine Uhr geknüpft als an die LANGE 1. Sie war der erste Zeitmesser von A. Lange & Söhne, der 1994, vier Jahre nach der Neugründung der Manufaktur, seine Premiere feierte. Mit traditionellen Elementen sächsischer Feinuhrmacherei wie Dreiviertelplatine, verschraubten Goldchatons und Schraubenunruh einerseits und wegweisenden Neuerungen wie dezentralem Zifferblattdesign und neuartigem Großdatum andererseits wurde sie zum Inbegriff Lange’scher Uhrmacherkunst.</span></p><p><span>Charakteristisch für das vielfach preisgekrönte Modell sind die dezentral angeordneten Anzeigen des Zifferblatts, die den harmonischen Regeln des Goldenen Schnitts folgen. Keine Anzeige wird von einer anderen überdeckt, wodurch jederzeit beste Ablesbarkeit garantiert ist. Ein weiteres markantes Merkmal der LANGE 1 ist das Großdatum. Inspiriert wurde diese für A.&nbsp;Lange & Söhne charakteristische Komplikation von einem historischen Meisterwerk sächsischer Uhrmacherkunst, der berühmten Fünf-Minuten-Uhr der Dresdner Semperoper.</span></p><p><span>Das Herz der LANGE 1 bildet seit 2015 das Manufakturkaliber L121.1. Das Handaufzugswerk sorgt dafür, dass die exakt springende Anzeige des Großdatums pünktlich um Mitternacht weiterschaltet. Die Kraft zur Weiterschaltung wird dabei langsam über einen Zeitraum von mehreren Stunden aufgebaut. Darüber hinaus enthält die LANGE 1 eine Gangpartie mit Exzenter-Unruh und freischwingender Unruhspirale aus eigener Fertigung, die unter dem handgravierten Unruhkloben oszilliert. Das bewährte Doppelfederhaus hat eine Gangreserve von 72 Stunden.</span></p><p><span>Die LANGE 1 ist in 18 Karat Gold und 950er Platin erhältlich. In ihrer warmen Farbgebung spiegelt die Variante im Rotgoldgehäuse jenen besonderen Glanz wider, der die festliche Jahreszeit auszeichnet.</span></p><p><br><span><strong>Die 1815 JAHRESKALENDER – souverän das ganze Jahr hindurch</strong></span></p><p><span>Auch wenn wir die Festtage mit ihren besinnlichen Momenten im Kreis unserer Lieben genießen, wird doch wieder die Zeit kommen, in der unser Alltag von Verpflichtungen und Terminen bestimmt ist. Eine elegante Begleiterin, die souverän durch das Jahr führt, ist die 1815 JAHRESKALENDER. Mit Zeigeranzeigen für Datum, Wochentag und Monat sorgt sie dafür, dass man die Zeit für wichtige Termine stets im Blick hat. Ein ausgeklügelter Kalendermechanismus stellt sicher, dass die unterschiedlichen Monatslängen von 30 und 31 Tagen automatisch berücksichtigt werden. Nur einmal im Jahr muss das Datum von Hand korrigiert werden – und zwar am 1. März. Über die auf 122,6 Jahre genau berechnete Mondphasenanzeige lässt sich mitverfolgen, wie das goldene Gestirn über einem nächtlichen Sternenhimmel seine Runden zieht.</span></p><p><span>Die 1815 JAHRESKALENDER beeindruckt nicht nur durch ihre technische Komplexität, sondern auch durch die übersichtliche Anordnung der Indikationen auf dem argentéfarbenen Zifferblatt. Mit traditioneller Eisenbahnminuterie, arabischen Ziffern und der achsensymmetrischen Anordnung der drei Hilfszifferblätter versteht sie sich als eine feinsinnige Hommage an Ferdinand Adolph Lange, dessen Geburtsjahr die Uhrenfamilie im Namen trägt. Gleiches gilt für das Handaufzugskaliber L051.3, das durch den Saphirglasboden des warm glänzenden Rotgoldgehäuses besondere Akzente setzt. Die Finissierung des von Hand gefertigten und zweifach montierten Uhrwerks entspricht in allen handwerklichen Details dem Perfektionsstreben, das einst schon Ferdinand Adolph Lange antrieb und das auch den modernen Meisterwerken der sächsischen Manufaktur ihre unverwechselbare Strahlkraft verleiht.</span></p><p><span>„Als Manufaktur folgen wir unserem Anspruch, niemals stehen zu bleiben. Aber um den richtigen Weg einzuschlagen, braucht es manchmal auch ein Innehalten“, betont Lange-CEO Wilhelm Schmid. „Viele Menschen nutzen die festliche Jahreszeit, um sich darauf zu besinnen, woher sie kommen und wohin sie wollen. Die beiden Zeitmesser bringen dies zum Ausdruck: Während die 1815 JAHRESKALENDER auf besondere Weise für die Uhrmachertradition steht, in der wir verwurzelt sind, ist die LANGE 1 ein Symbol für einen mutigen Neuanfang, der uns bis heute die Richtung vorgibt.“</span></p>]]></description><category><![CDATA[1815,lange-1,2023]]></category>
            <pubDate>Mon, 27 Nov 2023 09:30:13 +0100</pubDate>
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                        <title>A. Lange &amp; Söhne eröffnet Boutique in Paris</title>
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                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/a-lange--soehne-eroeffnet-boutique-in-paris/</guid><pp:caseid>606660</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span><strong>Der prestigeträchtige Shoppingboulevard Rue de la Paix kann sich mit einem weiteren renommierten Namen schmücken: Ab November 2023 empfängt A. Lange & Söhne Liebhaber sächsischer Feinuhrmacherei in seiner neuen Boutique in Paris. Unweit der weltberühmten Place Vendôme lädt der Standort dazu ein, die von Hand gefertigten Zeitmesser und die faszinierende Geschichte der Manufaktur zu entdecken.</strong></span></p><p><span>A. Lange & Söhne erweitert seine Präsenz auf dem französischen Markt mit einer exklusiven Boutique in Paris. Sie befindet sich in der Rue de la Paix, einer der berühmtesten Einkaufsstraßen direkt im Herzen der französischen Metropole. Spontan oder nach Terminvereinbarung können sich Kunden in entspannter Atmosphäre und luxuriösem Ambiente kompetent und individuell bei der Auswahl ihres Wunschmodells beraten lassen. Um ihnen einen umfassenden Eindruck der Kollektion zu geben, steht eine große Anzahl von Zeitmessern zur Verfügung, darunter auch limitierte Editionen und Boutique-exklusive Modelle.</span></p><p><span>Darüber hinaus bieten die im modernen Lounge-Stil eingerichteten Räumlichkeiten auf zwei Stockwerken ein authentisches und ganzheitliches Markenerlebnis. Mit Liebe zum Detail spiegelt die durch Transparenz und Klarheit geprägte Innenarchitektur jene Leidenschaft für Perfektion und Eleganz wider, mit der Uhren von A. Lage & Söhne gefertigt werden. Rechtwinklig ineinandergreifende Räume eröffnen spannende Perspektiven und bilden einen optimalen Rahmen für die Präsentation der Zeitmesser und für Beratungsgespräche.</span></p><p><span>Eines der Highlights ist die „Experience Library“, die mit sorgfältig ausgewählten Exponaten Einblicke in die Geschichte von A. Lange & Söhne bietet. Des Weiteren führt ein großflächiger Zeitstrahl durch die ereignisreiche und von zahlreichen innovativen Entwicklungen geprägte Manufakturgeschichte, während die „Wall of Parts“, eine wandfüllende Installation mit Hunderten von Hand finissierten Uhrwerkskomponenten, das Streben nach technischer Perfektion und höchster Handwerkskunst veranschaulicht. Abgerundet wird das Besuchserlebnis durch eine Lounge mit Barbereich.</span></p><p><span>Für Lange-CEO Wilhelm Schmid ist die neue Boutique ein wichtiger Meilenstein im globalen Vertriebskonzept: „Die Boutique in der Rue de la Paix erlaubt es uns, den direkten Kontakt zu unseren französischen Kunden auszubauen und individuell auf ihre Wünsche einzugehen. Mit dem neuen Standort bringen wir unsere Wertschätzung gegenüber einer stetig wachsenden Sammlergemeinschaft in Frankreich zum Ausdruck. Er hat auch deswegen eine besondere Bedeutung, weil die historischen Wurzeln unserer Manufaktur eng mit der französischen Hauptstadt verbunden sind.“</span></p><p><span>Bevor der Dresdner Uhrmacher Ferdinand Adolph Lange 1845 seine eigene Werkstatt in Glashütte gründete, reiste er 1837 nach Frankreich, dem damaligen Zentrum der Präzisionsuhrmacherei. Vier Jahre lang leitete er in Paris das Atelier des bedeutenden Chronometermachers Joseph Thaddäus Winnerl. Nebenbei studierte er Astronomie und Physik an der Pariser Universität Sorbonne – vor allem aber verfeinerte er bei den berühmten Pariser Lehrmeistern seine Fähigkeiten als Uhrmacher.</span></p><p><span>Im Jahr 1900 sorgte das Jahrhundert-Tourbillon Nr. 41000 von A. Lange & Söhne für eine Sensation auf der Pariser Weltausstellung. Die kunsthandwerklich exquisite und technisch höchst komplexe Taschenuhr mit Minuten-Tourbillon, Antrieb über Schneck und Kette sowie AUF/AB-Gangreserveanzeige inspirierte Walter Lange und Günter Blümlein nach der Wiederbelebung der Marke 1990 zur Entwicklung des TOURBILLON „Pour le Mérite“.</span></p>]]></description><category><![CDATA[boutique,2023]]></category>
            <pubDate>Wed, 15 Nov 2023 10:00:09 +0100</pubDate>
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                        <title>ZEITWERK MINUTENREPETITION HONEYGOLD</title>
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                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/zeitwerk-minutenrepetition-honeygold/</guid><pp:caseid>601488</pp:caseid><pp:subtitle>Ein Zeitmess-Instrument mit einzigartigem Klang</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Die ZEITWERK MINUTENREPETITION ist die einzige mechanische Armbanduhr mit Sprungziffernanzeige und dezimaler Minutenrepetition. Auf Knopfdruck lässt sie die Stunden, Zehn-Minuten-Intervalle und Minuten erklingen. A. Lange & Söhne präsentiert diese technisch außergewöhnliche Uhr nun in einer auf 30 Exemplare limitierten Edition mit grauem Zifferblatt und einem Gehäuse in Lange-exklusivem Honiggold (HONEYGOLD®). Es verleiht dem Zeitmesser einen unverwechselbaren Klang.</strong></p><p>Mit der ZEITWERK MINUTENREPETITION in Platin präsentierte A. Lange & Söhne 2015 eine vollkommen neue Interpretation dieser klassischen Komplikation, deren technisch höchst anspruchsvoller Mechanismus die Zeit auf Wunsch hörbar macht. Anstelle der sonst üblichen Viertelstunden schlägt sie Zehn-Minuten-Intervalle, womit ihr einzigartiges Klangschema exakt der mechanisch-digitalen Zeitanzeige entspricht. Betätigt man den Drücker bei 10 Uhr, erklingt für jede vollendete Stunde ein tiefer Ton, für jede vollendete Zehnerminute ein Doppelton (hoch/tief) sowie ein hoher Ton für jede vollendete Minute. Die im Bild gezeigte Uhrzeit 7:52 Uhr würde in der Abfolge von sieben tiefen Tönen, fünf Doppeltönen und zwei hohen Tönen erklingen. Man sieht, was man hört, und hört, was man sieht.</p><p><strong>Die Perfektionierung des Klangs&nbsp;</strong></p><p>In der neuen Variante der ZEITWERK MINUTENREPETITION erhält die akustische Zeitanzeige ein ganz eigenes, ausdrucksstarkes Klangbild. Die Honiggoldlegierung verleiht dem Gehäuse, das als Resonanzkörper dient, eine einzigartige Klangfülle und akustische Charakteristik. Der Ton ist klar, nachhallend und besitzt zudem ein warmes und rundes Timbre.</p><p>Anthony de Haas, Direktor Produktentwicklung von A. Lange & Söhne und passionierter Schlagzeuger, erklärt: „Jede Minutenrepetition hat einen einzigartigen Klang. Wobei das Material des Gehäuses, neben den Tonfedern und Hämmern, den größten Einfluss auf das Klangbild hat. Wie auch bei einem Musikinstrument entstehen, je nach verwendetem Material, unterschiedliche Klangfarben und -stimmungen. Und genauso verhält es sich mit dem Honiggold bei unserer Neuheit: Es klingt anders als alle anderen Materialien – eben ganz besonders.“&nbsp;</p><p>„Um diese besondere Klangqualität zu erreichen, sind alle Parameter perfekt aufeinander abgestimmt”, erläutert Tino Bobe, Direktor Manufaktur. „Die sorgfältig von Hand gestimmten Federn erzeugen einen reinen, langanhaltenden Ton und harmonieren so mit der Klangcharakteristik der Lange-exklusiven Gehäuselegierung. Zudem werden alle Komponenten durch einen unserer Meisteruhrmacher sorgfältig aufeinander abgestimmt, wofür sie mehrfach demontiert, bearbeitet, erneut montiert und anschließend getestet werden müssen. Ein Großteil der Fertigungszeit wird der Perfektionierung des Klangs gewidmet, denn eine solche Uhr zu vollenden, erfordert sowohl ein geschultes Gehör als auch extreme Geschicklichkeit.“&nbsp;</p><p>Auch das Polieren der Tonfedern und Schwarzpolieren der Hämmer erfordert erfahrene Meisterhände. Beide Komponenten sind harmonisch in das Zifferblattdesign integriert und können während des Repetiervorgangs bei ihrer Arbeit betrachtet werden. So bietet die ZEITWERK MINUTENREPETITION HONEYGOLD nicht nur ein akustisches Erlebnis, sondern auch eine ganz besondere Aufführung fürs Auge.</p><p><strong>Einfach zu bedienen und gut geschützt&nbsp;</strong></p><p>Mit der Leidenschaft, die Dinge anders zu machen, beschritten die Lange-Uhrmacher auch beim Bedienmechanismus dieser Uhr neue Wege. Denn die ZEITWERK MINUTENREPETITION besitzt eine einzigartige Drückermechanik zur Auslösung des Schlagwerks. Da die Kraft für das Schlagwerk vom Federhaus bereitgestellt wird, benötigt es nicht den sonst bei Minutenrepetitionen üblichen Schieber, der eine separate Feder spannt.&nbsp;</p><p>Um die reibungslose Interaktion der komplexen Mechanik zu gewährleisten, kommen im Uhrwerk aufwendige Sicherheits- und Blockiermechanismen zum Einsatz: Bei einer verbleibenden Gangreserve von weniger als zwölf Stunden lässt sich das Schlagwerk nicht mehr auslösen. Damit ist sichergestellt, dass der Repetiervorgang immer vollständig abläuft und die Uhr während des Schlagens nicht unbeabsichtigt stehen bleibt. Die 12-Stunden-Marke ist auf der Skala der Gangreserveanzeige durch einen roten Punkt gekennzeichnet.&nbsp;</p><p>Während das Schlagwerk abläuft, wird das Weiterschalten der Ziffernscheiben verzögert. Zugleich ist das Ziehen der Krone blockiert. So ist gewährleistet, dass der Abtastvorgang des Schlagwerks und die akustische Zeitangabe nicht beeinträchtigt wird. Bei der maximalen Schlagfolge um 12:59 Uhr vergehen etwa 20 Sekunden. Beginnt währenddessen eine neue Minute, wird der Minuten- bzw. Stundensprung direkt im Anschluss nachgeholt. Das nächste Weiterschalten der Ziffernscheiben findet dann wieder regulär statt, wenn der Sekundenzeiger die 60-Sekunden-Marke passiert.</p><p><strong>Manufakturkaliber mit Nachspannwerk für konstante Kraft&nbsp;</strong></p><p>Wie bei allen Modellen der ZEITWERK-Uhrenfamilie arbeitet im Manufakturkaliber L043.5 ein Nachspannwerk zwischen Federhaus und Unruh als Impulsgeber für das sprunghafte Weiterschalten der Ziffernscheiben im Minutentakt. Gleichzeitig leistet es einen wichtigen Beitrag zur Gangstabilität, da es sicherstellt, dass die Unruh – unabhängig vom Aufzugszustand der Uhr – über die gesamte Gangdauer mit gleichbleibender Kraft angetrieben wird. Das aus 771 Teilen bestehende Uhrwerk wird mit äußerster Sorgfalt aufwendig von Hand vollendet. Sowohl der Unruh- als auch der Ankerradkloben sind filigran von Hand graviert.&nbsp;</p><p><strong>Elegante Erscheinung&nbsp;</strong></p><p>Die ZEITWERK MINUTENREPETITION HONEYGOLD ergänzt die 2015 erstmals in Platin mit rhodiéfarbenem Zifferblatt präsentierte ZEITWERK MINUTENREPETITION und die 2020 vorgestellte, auf 30 Exemplare limitierte Edition in Weißgold mit tiefblauem Zifferblatt. Wie bei den Vorgängermodellen beträgt der Gehäusedurchmesser 44,2 Millimeter. Ein dunkelbraunes, handgenähtes Lederarmband rundet das markante Erscheinungsbild ab. Die auf 30 Exemplare limitierte Edition in 18 Karat Honiggold ist ausschließlich in ausgewählten Boutiquen von A. Lange & Söhne erhältlich.</p>]]></description><category><![CDATA[zeitwerk,minute_repeater,2023,honeygold]]></category>
            <pubDate>Tue, 24 Oct 2023 16:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>LANGE 1 EWIGER KALENDER</title>
                        <link>https://press.alange-soehne.com/de/lange-1-ewiger-kalender-2023/</link>
                        <guid>https://press.alange-soehne.com/de/lange-1-ewiger-kalender-2023/</guid><pp:caseid>590345</pp:caseid><pp:subtitle>Ewigkeit im LANGE 1-Design</pp:subtitle><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;"><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="margin:0px;padding:0px;text-align:left;"><strong>Mit ihren asymmetrisch angeordneten Anzeigen und dem außenliegenden Monatsring verleiht die LANGE 1 EWIGER KALENDER einer anspruchsvollen Komplikation ein unverwechselbares Gesicht. Der Ausführung in Rotgold mit grauem Silberzifferblatt und der auf 150 Exemplare limitierten Variante in Weißgold mit massivem Rotgoldzifferblatt – beide erstmals im April 2021 vorgestellt – folgt nun ein Modell in Platin mit schwarzem Zifferblatt. Der dunkle Hintergrund setzt die Mondphasenanzeige mit integrierter Tag-/Nacht-Anzeige wirkungsvoll in Szene.&nbsp;&nbsp;</strong>&nbsp;</span></span></p><p style="margin-left:0px;"><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="margin:0px;padding:0px;text-align:left;">Die vor zwei Jahren erstmals präsentierte LANGE 1 EWIGER KALENDER konzentriert sich ausschließlich auf die namensgebende Komplikation und verleiht ihr mit höchstem Anspruch an Präzision, Design und Originalität eine einzigartige Ausstrahlung. Die neue Variante des Modells, die in einem Gehäuse aus 950er Platin mit einem Durchmesser von 41,9 Millimetern und einem schwarzen Zifferblatt präsentiert wird, bereichert die Uhrenfamilie um eine besonders edel anmutende Farbkombination. Der Monatsring bildet den Rahmen für alle Anzeigen auf dem schwarzen Zifferblatt. Die Ziffern für das Großdatum und die Schaltjahresanzeige werden ebenfalls auf schwarzem Hintergrund dargestellt. Alle Kalenderanzeigen schalten sprunghaft weiter und sind so jederzeit eindeutig ablesbar. Über Korrektoren lassen sie sich gemeinsam oder einzeln weiterschalten. Einmal richtig eingestellt, ist der Mechanismus so programmiert, dass er bis zum Jahr 2100 jeden Monatswechsel zuverlässig wiedergibt.&nbsp;</span></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="margin:0px;padding:0px;"><strong>Die Kür der Kalenderuhren</strong></span></span><span style="margin:0px;padding:0px;">&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="margin:0px;padding:0px;">Der unregelmäßigen Abfolge der Monatslängen und Schaltjahre mit einem ewigen Kalender mechanisch Gestalt zu verleihen ist eine Herausforderung, der sich die ehrgeizigen Entwickler von A. Lange & Söhne erstmals im Jahr 2001 mit der LANGEMATIK PERPETUAL gestellt haben. Ziel ihrer Bemühungen ist neben innovativen technischen Lösungen stets die optimale Ablesbarkeit. Um das unverwechselbare Design der LANGE 1 mit ihren dezentralen und überschneidungsfrei angeordneten Anzeigen beibehalten zu können, wählten die Lange’schen Uhrmacher für diese Uhrenfamilie eine vollkommen neue Herangehensweise und entwickelten einen außenliegenden Monatsring, der zum Ende eines jeden Monats sprunghaft weiterschaltet. Der innovative Mechanismus, der in der 2012 vorgestellten LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER seine Premiere feierte, ersetzt die traditionelle Konstruktion, bei der die Monatsanzeige durch eine 48er-Stufenscheibe gesteuert wird.&nbsp;</span></span><span style="margin:0px;padding:0px;">&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="margin:0px;padding:0px;"><strong>Harmonie von Form und Funktion</strong></span></span><span style="margin:0px;padding:0px;">&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="margin:0px;padding:0px;">„Der Anspruch, die komplizierten mechanischen Anforderungen auf das charakteristische Design der LANGE 1 maßzuschneidern, stellte unsere Entwickler vor konstruktive Herausforderungen, da der große außenliegende Ring von Monat zu Monat um jeweils 30 Grad sprunghaft weitergeschaltet werden muss. Um die benötigte Kraft pünktlich um Mitternacht am letzten Tag des Monats bereitstellen zu können, wird über eine Kurvenscheibe den ganzen Monat über Energie gesammelt“, erklärt Anthony de Haas, Direktor Produktentwicklung. „Durch diese Konstruktion der LANGE 1 EWIGER KALENDER bleibt die hohe Wiedererkennbarkeit der Uhrenfamilie erhalten. Damit ist sie ein Sinnbild für unsere Philosophie, immer wieder neue Wege in der Feinuhrmacherei zu gehen.“</span></span><span style="margin:0px;padding:0px;">&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="margin:0px;padding:0px;"><strong>Präzise Mondphase</strong></span></span><span style="margin:0px;padding:0px;">&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="margin:0px;padding:0px;">Typisch für den Präzisionsanspruch der Manufaktur ist auch die Ergänzung der Mondphasenanzeige um eine Tag-/Nacht-Anzeige. Auf zwei Ebenen aufgebaut, besteht sie aus einer massiv goldenen Himmelsscheibe mit blauem Farbverlauf, die einmal in 24 Stunden um die eigene Achse rotiert. Vor diesem Hintergrund durchläuft der weißgoldene Mond die synodische Umlaufzeit von 29 Tagen, 12 Stunden, 44 Minuten und 3 Sekunden so präzise, dass die Anzeige erst nach 122,6 Jahren um einen Tag korrigiert werden muss. Bei der erstmals im Jahr 2016 in der LANGE 1 MONDPHASE realisierten Indikation steht der Erdtrabant tagsüber vor einem hellblauen Himmel und abends vor einem dunkelblauen Sternenhimmel und zeigt so jeweils die Tag- und Nachtstunden an.</span></span><span style="margin:0px;padding:0px;">&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;"><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="margin:0px;padding:0px;text-align:left;">Den hohen Anspruch der sächsischen Manufaktur an handwerkliche Vollendung offenbart auch der Blick durch den Saphirglasboden auf das aufwendig von Hand finissierte und zweifach montierte Kaliber L021.3. Zu den technischen Eigenschaften des Manufaktur-Uhrwerks gehören ein einseitig aufziehender Rotor aus 21 Karat Gold mit einer Schwungmasse aus 950er Platin, eine Gangreserve von 50 Stunden sowie eine Exzenter-Unruh, die mit einer Frequenz von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde arbeitet. Lange-typische Qualitätsmerkmale wie die mit dem Glashütter Bandschliff verzierten Platinen und Brücken aus naturbelassenem Neusilber, fünf mit gebläuten Stahlschrauben fixierte Goldchatons und der im freien Schnitt gravierte Unruhkloben mit der darüber gelagerten Schwanenhalsfeder zur Regulierung des Abfalls spiegeln das Streben der Manufaktur nach höchster Uhrmacherkunst bis ins kleinste Detail wider.&nbsp;</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[lange-1,Perpetual Calendar,2023]]></category>
            <pubDate>Wed, 13 Sep 2023 01:55:00 +0200</pubDate>
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